SG Rheindörfer
Enttäuschende Vorstellung
Urmitz. Man hatte sich eigentlich vorgenommen im Urmitzer Derby gegen Ata Urmitz II den zweiten Sieg im zweiten Spiel einzufahren, doch daraus wurde am vergangenen Sonntag leider nichts und so setzte es eine 1:0-Niederlage gegen ein defensivstarkes Ata. Die Partie begann allerdings vielversprechend und einigermaßen schwungvoll aus Sicht der SG, die bereits nach wenigen Minuten einen Lattentreffer durch Jerome Höfer verzeichnen konnten und sich mit einigen Fernschüssen dem Ata-Tor näherten. Im weiteren Spielverlauf wurde jedoch klar, dass Ata kein Interesse daran hatte, hier mitzuspielen und seine Offensivbemühungen auf lange Freistöße in den Strafraum beschränkte. So musste die SG Rheindörfer das Spiel machen, sah sich jedoch auch immer wieder einem Abwehrbollwerk gegenüber. In der Folge agierten die Jungs von Michael Dauer jedoch einfach zu uninspiriert und nicht zwingend genug. Klare Torchancen waren Fehlanzeige und so ging es mit dem 0:0 in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte dann das gewohnte Bild, die Rheindörfer in Ballbesitz, wussten mit diesem jedoch nicht viel anzufangen.
Man konnte das Kurzpassspiel leider nicht wie vor Wochenfrist gegen Neuendorf aufziehen und so fehlte oftmals der letzte Pass in die Spitze, um gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Das Spiel plätscherte so vor sich hin, ehe einer der Ata-Freistöße die Schlussphase einläutete. Der lange Ball bahnte sich in der 85. Spielminute irgendwie seinen Weg in den Fünf-Meter-Raum und zu einem freistehenden Ata-Spieler, der diesen dann eiskalt im langen Eck einschob. Dieser Schock holte die Rheindörfer dann noch einmal aus ihrer Lethargie und war der Startschuss für die Schlussoffensive. Ata verteidigte nun mit Mann und Maus das 1:0, trotzdem boten sich noch gute Einschussmöglichkeiten. Ein Schuss von Martin Arnold, ein Kopfball von Michael Dauer oder eine gute Gelegenheit durch Jan Koch. Es sollte einfach nicht sein und man hätte heute auch noch Stunden weiterspielen können, ein Tor wäre wahrscheinlich nicht gefallen. Nun heißt es Kopf hoch für die kommenden Aufgaben, denn auch nach Niederlagen muss man zusammenhalten. Kader: Nico Sauerborn, Thomas Heber (Manuel Trapp), Matthias Knuffmann, Marvin Schenk, André Theis, Yannick Oberkirch, Nico Zimmermann (Jan Koch), Jerome Höfer, Michael Dauer, Martin Arnold, Gerno Both (Tim Müller) - Marcel Kalke, Dennis Klein, Christian Glowienka.
