Obst- und Gartenbau-Vereine der Stadt Mülheim-Kärlich
Erster gemeinsamer Schnittkurs war sehr erfolgreich
Mülheim-Kärlich. Nach dem guten Zuspruch der beiden Schnittkurse für Ziergehölze in den vergangenen Jahren hatten die beiden Obst- und Gartenbau-Vereine der Stadt Mülheim-Kärlich beschlossen, erstmals gemeinsam einen Schnittkurs für Obstgehölze durchzuführen. Und so trafen sich 20 interessierte Gartenbesitzer auf dem städtischen Obstlehrpfad.
Hier wurden die Teilnehmer zunächst von den beiden ersten Vorsitzenden der Obst- und Gartenbau Vereine Mülheim und Kärlich begrüßt.
Hiernach ging Gärtnermeister Thomas Schneider zunächst auf die Werkzeuge ein, die zum richtigen Schneiden von Obstgehölzen Verwendung finden. Neben der Schere wurden Klappsäge, Hochentaster und Akkuschere vorgestellt. Danach ging es praktisch ans Werk. Zuerst wurde der Hohlkronenschnitt am Pfirsich gezeigt. Danach wurde auf die Unterschiede beim Schneiden von Sauer- und Süßkirschbäumen eingegangen. Anschließend zeigte Thomas Schneider worauf beim Schnitt von Birnen-, Apfel- und Zwetschenbäumen geachtet werden soll. Hierbei betonte Schneider, dass immer die eigene „Handschrift“ eines Hobbygärtners zu erkennen sein darf. Ebenfalls sollten die persönlichen Bedürfnisse eines jeden Gartenbesitzers berücksichtigt werden. Somit gibt es keine „Schablone“ für jeden Baum, vielmehr ist es wichtig, dass überhaupt regelmäßig geschnitten wird.
Trotz des kalten Winterwetters hielten die Teilnehmer tapfer die zwei Stunden durch. Die Teilnehmer bedankten sich für den informativen Kurs und erkundigten sich, ob der Schnittkurs wiederholt wird, um zu sehen, wie sich der Schnitt auswirkt. Ebenfalls wurde angefragt, ob die Kursteilnehmer selber Bäume schneiden dürfen. Thomas Schneider und Johannes Nikenich, die beiden Vorsitzenden der Obst- und Gartenbau-Vereine Mülheim und Kärlich signalisierten, dass wahrscheinlich im kommenden Jahr wieder ein Kurs angeboten werde. Bei etwas wärmerem Wetter können dann sicher auch einige Bäume unter Anleitung selber geschnitten werden. Näheres soll noch in den Vorständen besprochen und dann bekannt gegeben werden.
