Allgemeine Berichte | 16.08.2013

Projekt im Bereich des Landkreises Mayen-Koblenz hat seinen Ursprung in Mülheim-Kärlich

First Responder: Eine Erfolgsgeschichte

Volksbank Mülheim-Kärlich und kfd Kärlich unterstützen die „Helfer vor Ort“

Das First Responder Projekt erhielt finanzielle Unterstützung durch die Volksbank Mülheim-Kärlich und die katholische Frauengemeinschaft aus Kärlich:.(V.l.) Karl Mohr, Franz Dreher, Hildegard Dötsch (kfd), Uli Klöckner, Gudrun Göbel (kfd) und Herbert Jülich.Privat

Mülheim-Kärlich. Der Begriff „First Responder“ war vor einigen Jahren für die Menschen noch unbekannt. Wörtlich übersetzt heißt der englische Begriff „Zuerst Antwortender“, richtiger ist aber der Begriff „Helfer vor Ort“. Bei dem „First Responder“ handelt es sich um eine Ergänzung der Rettungskette: Ein Helfer vor Ort ist eine mindestens in erweiterter Erster Hilfe und in der Regel grundlegend sanitäts- oder rettungsdienstlich ausgebildete Person, die bei Notfällen die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungsdienstes mit qualifizierten basismedizinischen Maßnahmen überbrückt. Der „First Responder“ zeichnet sich durch eine besondere Ortskenntnis aus und ist somit in der Regel wesentlich früher als andere Rettungskräfte vor Ort. Hierdurch wird Zeit gewonnen, die oftmals über Leben und Tod entscheidet.

Das Projekt

Das First Responder-Projekt im Bereich des Landkreises Mayen-Koblenz hat seinen Ursprung in Mülheim-Kärlich. Als Vater des Projekts kann der Kreisbereitschaftsleiter Franz Dreher genannt werden, der den Aufbau massiv vorantrieb. Die Erfolgsgeschichte wurde nach der erfolgreichen Testphase in Mülheim-Kärlich ausgeweitet: Von den 29 Ortsvereinen des Deutschen Roten Kreuzes im Gebiet des Landkreises Mayen-Koblenz gibt es zwischenzeitlich 21 Organisationen, die über First Responder verfügen. Gemessen an den Einsatzzahlen ist der Ortsverein Mülheim-Kärlich eine der größten Organisationen. Während im Jahr 2012 insgesamt 130 First-Responder-Einsätze gezählt wurden, lag die Zahl für das 1. Halbjahr bereits bei 96 Einsätzen. Kreisbereitschaftsleiter Franz Dreher führt diese hohe Zahl vor allem auf den Gewerbepark zurück, der tagtäglich von unzähligen Menschen aus der gesamten Region aufgesucht wird. Nicht zu unterschätzen ist auch die Anzahl von Arbeitsunfällen sowie von Freizeit- und Haushaltsunfällen.

„Keine Angst vor dem Defibrillator“

Um die wichtige Arbeit der First Responder zu unterstützen, erhielt das Deutsche Rote Kreuz nun von der Volksbank Mülheim-Kärlich und der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) aus Kärlich eine finanzielle Unterstützung. Im Beisein von Stadtbürgermeister Uli Klöckner dankte der Kreisbereitschaftsleiter Franz Dreher den Damen des kfd und den beiden Vorstandsmitgliedern der Volksbank Karl Mohr und Herbert Jülich für die Hilfe. Er erläuterte bei dieser Gelegenheit insbesondere die Funktionsweise des Defibrillators, mit welchem alle First Responder ausgerüstet sind. Ein Defibrillator, auch Schockgeber genannt, ist ein medizinisches Gerät, welches durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Vorhofflimmern beenden kann. Defibrillatoren werden nicht mehr nur auf Intensivstationen und Fahrzeugen des Rettungsdienstes bereitgehalten, sondern zunehmend auch in öffentlich zugänglichen Gebäuden installiert. So befinden sich solche Geräte zwischenzeitlich im Freizeitbad Tauris und im Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung Weißenthurm.

„Im Ernstfall sollte man auch als Laie keine Angst haben, einen Defibrillator zu benutzen: Jeder notwendige Schritt wird durch das Gerät erklärt“, so Franz Dreher.

Das First Responder Projekt erhielt finanzielle Unterstützung durch die Volksbank Mülheim-Kärlich und die katholische Frauengemeinschaft aus Kärlich:.(V.l.) Karl Mohr, Franz Dreher, Hildegard Dötsch (kfd), Uli Klöckner, Gudrun Göbel (kfd) und Herbert Jülich.Foto: Privat

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