Lucas Luhr und sein Team sind für Le Mans gerüstet
Generalprobe ist mit Platz drei geglückt
Mülheim-Kärlich. Erstmals seit dem „Petit Le Mans“ im Jahr 2010 mit dem Porsche RS Spyder saß der Mülheim Kärlicher Langstreckenpilot Lucas Luhr wieder in einem LMP 2 Prototypen. Für das Team Jota Motorsport startete er mit seinen beiden Teamkollegen Oliver Turvey, seines Zeichens McLaren-Testfahrer, und Teambesitzer Simon Dolan beim World Endurance Championchip Rennen im belgischen Spa Francorchamps. Als Vorbereitung auf das härteste Langstreckenrennen der Welt, „24h von Le Mans“ am 22./23. Juni, diente der Einsatz auf der sieben Kilometer langen Berg-und Talbahn in den Ardennen. Im Abschlusstraining bewiesen Luhr, Dolan und Turvey ihre fahrerische Klasse und stellten den Prototyp auf den zweiten Rang in der LMP2 und als Zehnte im Gesamtklassement.
Die Le Mans-Generalprobe glückte, denn am Ende sprang ein toller dritter Platz für das Trio in der LMP 2 heraus. Bei guten äußeren Bedingungen sahen über 30.000 Fans insgesamt 34 Rennwagen in das dritte Rennen der Sportwagen Weltmeisterschaft starten. Ob die Streckenabschnitte „Eau Rouge“, „Kemmel“, „Malmedy“ oder „La Source“, das Trio um Luhr meisterte mit dem Zytek Z11 SN-Nissan Prototyp jede Situation. Nahezu über die gesamten sechs Stunden Renndistanz lag der weiße Renner auf dem zweiten Klassenrang. In der letzten Rennstunde lag der Mülheim-Kärlicher sogar sechs Runden in Führung. Er musste aber noch einen Tankstopp einlegen und belegte somit hinter dem Morgan von Oliver Pla, Alex Brundle und David Heinemeier den dritten Rang. Sieger wurden Pierre Kaffer, Perec Companc und Nicolas Minassion im Oreca Nissan.
„Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, denn mit einem LMP 2 Rennwagen bin ich seit 2010 nicht mehr in einem Rennen gefahren. Für das 24h-Rennen am 22./23. Juni im französischen Le Mans sind wir bestens gerüstet. Die LMP2 Kategorie ist die mit Abstand bestbesetzte Klasse, deshalb wird es nicht einfach werden, da zu gewinnen.“
24 h - Rennen auf dem Ring
Vom 19. bis 20. Mai startet der Mülheim-Kärlicher mit seinen Teamkollegen Marc Lieb, Romain Dumas und Timo Bernhard für das Team Manthey Racing in einem Porsche 911 GT 3 RSR beim härtesten GT- und Tourenwagenrennen der Welt, dem 24 h-Rennen auf der 24 km langen Nürburgring Nordschleife.
