Andreas-Hahn-Stiftung
Großes Herz für Jugendhandball
Jahrelanges Engagement trägt Früchte, hochkarätiges Turnier am 8. Juni
Region. Seit inzwischen 17 Jahren tut die Andreas-Hahn-Stiftung in gleich zweierlei Hinsicht Gutes: Die Stiftungs-Vorsitzenden Alfred und Marianne Hahn haben sich mit ihrer Initiative zum Ziel gesetzt, zum einen Komapatienten im Jugend- und jungen Erwachsenenalter im nördlichen Rheinland-Pfalz und zum anderen den Jugendhandball in der Region zu unterstützen. Dank der Stiftung konnten bereits zahlreiche Projekte gefördert werden. Am Samstag, 8. Juni, findet in der Sporthalle auf dem Mallendarer Berg mit dem Andreas-Hahn-Pokal das nächste sportliche Highlight statt. Alfred Hahn ging im Schwabenland erstmals mit dem Handball auf Tuchfühlung. „Ein Arbeitskollege hat mich Mitte der 60er-Jahre zu einem Spiel mitgenommen, und von da an hat mich dieser Sport nicht mehr losgelassen“, berichtet er. Dass Hahn, bis heute selbst auf dem Tennisplatz aktiv, nach dem Umzug in die Bendorfer Heimat glühender Anhänger der Turnerschaft, verstand sich fast von selbst. Die Begeisterung für die rasante Ballwerferei färbte schnell auf seine Söhne Andreas, Michael und Martin ab, die alle drei in Bendorf spielten. Ein trauriger Anlass war der Auslöser für die Stiftungsgründung im Jahr 1996: Andreas Hahn kam auf dem Weg zu einem Handballspiel bei einem schweren Autounfall ums Leben. Die Stiftungszwecke waren angesichts der Handballbegeisterung des damals 14-Jährigen schnell festgelegt. Seitdem unterstützt die Andreas-Hahn-Stiftung neben jungen Komapatienten auch den Jugendhandball in der Region in besonderem Maße. „Jährlich fördern wir den Handball Verband-Rheinland finanziell mit 2.500 bis 3.000 Euro. Auch wenn Vereine bei uns anfragen, sind wir immer gerne hilfsbereit“, sagt Alfred Hahn und verweist dabei zum Beispiel auf vergangene Aktionen in Vallendar, Bendorf, Mülheim-Kärlich, Moselweiß, Engers und Weibern. Inzwischen schon nicht mehr aus dem Handball-Kalender wegzudenken sind zwei jährlich stattfindende Turniere, die durch Alfred Hahn ins Leben gerufen wurden: Der Vallendarer Jugend-Cup und der Andreas-Hahn-Pokal, der am Samstag, 8. Juni, ab 10.30 Uhr in der Sporthalle auf dem Mallendarer Berg wieder ausgespielt wird. Dass sich dieses Engagement lohnt, hat der Stiftungs-Vorsitzende in den vergangenen Jahren deutlich gesehen: „Die Kinder haben großen Spaß am Ballsport, erfahren aber häufig keine gute finanzielle Unterstützung - deshalb lohnt es sich, sich hierfür einzusetzen.“ Beim vor der Tür stehenden Turnier darf man sich wieder auf Jugendhandball der Spitzenklasse freuen. Teilnehmen werden die Auswahlen der Verbände Rheinland, Rheinhessen, Pfalz und Mittelrhein. „In der Vergangenheit gab es immer sehr gute Spiele zu sehen, und das wird auch diesmal wieder so sein“, verspricht Hahn, dass sich ein Besuch in der Konrad-Adenauer-Sporthalle lohnen wird. Der Eintritt zum Turnier ist frei, es werden allerdings alle Besucher gebeten, mit einer Spende die wertvolle Arbeit der Stiftung zu unterstützen. Im laufenden Jahr werden Alfred und Marianne Hahn mit ihrer Stiftung außerdem noch die Ungarn-Maßnahme des Handball-Verbandes Rheinland, die Sichtungsveranstaltung in Daun, das Walter-Laubersheimer-Turnier im Saarland und das Landesjugendsportfest in Rheinhessen fördern. Hermann-Josef Häring, Geschäftsführer des Handball-Verbandes Rheinland, betont: „Die Andreas-Hahn-Stiftung ist schon seit Jahren ein großer Förderer unserer Jugendarbeit. Der HVR führt eine enge Beziehung zur Stiftung und unterstützt diese wiederum mit dem Erlös von Benefizspielen. Ein weiteres Benefizspiel gegen ein All-Star-Team der Nationalspieler von 2004 bis 2007 ist in Planung. Der Erlös wird der Joachim-Deckarm- und der Andreas-Hahn-Stiftung zugute kommen.“
Spendenkonto
„Andreas-Hahn-Stiftung“, Sparkasse Koblenz, BLZ: 57050120, Kontonummer: 4014700. Spender werden gebeten, ihre vollständige Anschrift anzugeben, damit eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden kann. Außerdem kann jeder bestimmen, ob er für Komapatienten oder den Jugendhandball spenden möchte (Angabe des entsprechenden Kennworts). Bei Spenden ohne Kennwort wird der Betrag automatisch in die beiden Bereiche halbiert.
