Allgemeine Berichte | 14.12.2015

Seniorenfeier im Advent in der Ortsgemeinde Urmitz: Kindergarten und Grundschule trugen zur Programmgestaltung bei

Im kommenden Jahr gibt´s eine Ü65-Party

Die Kinder der dritten Klasse der Grundschule Urmitz-Rhein hatten eigens für die Veranstaltung verschiedene Darbietungen einstudiert, unter anderem die Geschichte vom „Stern von Bethlehem“. GH

Urmitz.Peter Häring wäre bestimmt stolz gewesen: Der ehemalige Ortsbürgermeister von Urmitz erreichte selbst das beachtliche Alter von 99 Jahren und verstarb im Jahr 2007. Seit vielen Jahren ist das Foyer der nach ihm benannten Halle Veranstaltungsort für die Seniorenfeier im Advent. Auch in diesem Jahr hatte die Gemeindeverwaltung ein abwechslungsreiches Programm für die älteren Mitbürger ab 65 Jahren zusammengestellt. „In diesem Jahr haben wir 723 Einladungen versandt. Das sind rund 30 mehr als im letzten Jahr“, berichtete Ortsbürgermeister Norbert Bahl bei der Begrüßung. Er erzählte, dass sich so mancher Urmitzer Einwohner sogar gewundert hat, erstmals zu der Veranstaltung eingeladen zu sein. „Mit 65 fühlen sich unsere Einwohner noch nicht als Senioren. Wir werden die Veranstaltung daher im nächsten Jahr umbenennen: Anstelle von Seniorenfeier heißt sie dann Ü65-Party“, so Bahl mit einem Augenzwinkern. Die Moderation der diesjährigen Veranstaltung übernahm Marion Höfer. Die Bühne gehörte zunächst den zwei- bis sechsjährigen Besuchern des örtlichen Kindergartens. Diese zeigten einen weihnachtlichen Kerzentanz. Auch die Grundschule beteiligte sich an der Programmgestaltung. Insgesamt 26 Kinder des dritten Schuljahres führten zunächst ein Klangspiel auf. Sodann erläuterten sie, wie der Weihnachtsbaum vor dem Urmitzer Rathaus seine beachtliche Größe erreicht hat. Musikalisch bereichert wurde der Nachmittag durch den Frauenchor „Rheinperle“ und dem Musikverein Urmitz. Ein ganz besonderer Programmpunkt war die Weihnachtsgeschichte auf „Örmser Platt“. Schwungvoll hingegen präsentierten sich die „Tanzsternchen“. Sie zeigten, dass man die zur Weihnachtszeit „genaschten Kalorien“ mit etwas Bewegung auch schnell wieder verliert.Älteste Teilnehmerin der Seniorenfeier war übrigens die 100-jährige Anneliese Höfer. Ebenso wie die weiteren Anwesenden hatte sie sichtbar viel Freude. Und selbstverständlich sang sie beim Lied „Oh du fröhliche“, welches der Frauenchor präsentierte, noch kräftig mit. Bis vor kurzer Zeit gehörte Anneliese Höfer noch selbst zu den aktiven Sängerinnen des Chores. Doch mit 100 Jahren hat sie es durchaus verdient, sich auch einmal von den jüngeren Damen unterhalten zu lassen, meinte die rüstige Örmserin. Dass die Gemeinde auch außerhalb der weihnachtlichen Seniorenfeier viel für ihre älteren Mitbürger macht, verdeutlichte Ortsbürgermeister Bahl in seinem Ausblick für das kommende Jahr 2016: Derzeit sind die Bauarbeiten für den „Örmser Ring“ in vollem Gange. Am Ortsrand entsteht ein generationenübergreifender Erlebnisbereich. Die nächste größere Veranstaltung für die Urmitzer Senioren findet am Sonntag, 24. Januar, statt. Reinhold Pohl, seines Zeichens erster Vorsitzender der KG Grün-Weiß e.V., verspricht für die große Senioren- und Familien-Sitzung (Eintritt frei) ein tolles Programm mit neuem Bühnenbild, Kuchen-Buffet und reservierten Plätzen für Senioren.

Ortsbürgermeister Norbert Bahl und die Beigeordnete (und Moderatorin der Seniorenfeier) Marion Höfer freuten sich über die Anwesenheit von Anneliese Höfer, die vor wenigen Wochen ihr 100. Lebensjahr vollendete.

Ortsbürgermeister Norbert Bahl und die Beigeordnete (und Moderatorin der Seniorenfeier) Marion Höfer freuten sich über die Anwesenheit von Anneliese Höfer, die vor wenigen Wochen ihr 100. Lebensjahr vollendete.

Die Kinder der dritten Klasse der Grundschule Urmitz-Rhein hatten eigens für die Veranstaltung verschiedene Darbietungen einstudiert, unter anderem die Geschichte vom „Stern von Bethlehem“. Fotos: GH

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