Politik | 14.07.2013

Bürgerinitiativen weiter aktiv im Kampf gegen Bahnlärm

Informationsaustausch bei Malu Dreyer

Vertreter von Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm aus dem Mittelrheintal waren zu einem Meinungs- und Informationsaustausch zu Gast bei Ministerpräsidentin Malu Dreyer in der Staatskanzlei in Mainz.  Privat

Weißenthurm/Mainz. Zusammen mit Willi Pusch, Karl Ottes und Wolfgang Schneider aus dem Oberen Mittelrheintal, besuchte Rolf Papen, 1. Vorsitzender der Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“ Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu einem intensiven Gespräch zur Bahnlärmsituation im Mittelrheintal. Vorangegangen war ein Gespräch zum gleichen Thema mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier in Oestrich-Winkel. Die Bürgerinitiativen des Oberen- und Unteren Mittelrheintals arbeiten im Kampf gegen den krankmachenden Bahnlärm und die damit verbundenen zerstörerischen Erschütterungen immer intensiver zusammen. Daher fanden die Gespräche auch in gemeinsamer Runde statt. „Nur gemeinsam sind wir stark. Nur gemeinsam werden wir von der Deutschen Bahn AG ernst genommen“, so Willi Pusch, erster Vorsitzender der „Bundesvereinigung gegen Schienenlärm“ und der Bürgerinitiative „Rheintal 21“. Bei den Gesprächen zeigten sich sowohl Ministerpräsidentin Malu Dreyer, als auch Ministerpräsident Volker Bouffier bestens im Thema stehend. Beide waren der Auffassung, dass kurzfristige, aber auch langfristige Lösungen zur Reduzierung des Bahnlärms und der Erschütterungen gefunden, bzw. rasch umgesetzt werden müssen. Beide versprachen, dass sie sich zum Wohle der lärmgeplagten Menschen, ob durch Bahnlärm oder andere Lärmquellen, auch im Bundesrat einsetzen werden. Alle Bürgervertreter hoben hervor, dass neben kurzfristigen Maßnahmen wie Umrüstung auf sogenannte Flüsterbremsen, bessere Pflege des Bahnkörpers und, wenn nötig, Geschwindigkeitsreduzierungen sowie Nachtfahrverbote, der Güterverkehr langfristig raus muss aus dem engen Rheintal. Rolf Papen hob in beiden Gesprächen die massiv zunehmende Bürgerbeteiligung und nachhaltige Unterstützung durch die Kommunalpolitiker vor Ort hervor. „Dass wir als Bürgerinitiativen nun auch auf Landesebene und zunehmend auf Bundesebene gehört werden, ist ein großer Erfolg“, so Papen. Die Zeit ist vorbei, in der die Bürger vor der mächtigen Bahn resignierend die Hände in den Schoß legten. Nur gemeinsam können Bürger und Bürgervertreter mit einer kompromissbereiten, ehrlichen und fairen Bahn zukünftig ein menschenwürdiges Leben an und mit der Bahn erreichen. Bürgermeister Georg Hollmann und Erster Beigeordneter Thomas Przybylla zeigten sich vom Ergebnis der Gespräche beeindruckt. „Wir werden nicht nachlassen in unserem Bestreben, die Situation unserer lärmgeplagten Mitbürger zu verbessern. Unsere Bürgerinitiative unterstützen wir, wie schon in der Vergangenheit, dabei nach besten Kräften“, so Hollmann. Thomas Przybylla fügte an: „Besonders erfreulich ist, dass unser gemeinsames Engagement in Weißenthurm erste Erfolge im Kampf gegen Bahnlärm und Erschütterungen erwarten lässt. Wir bleiben am Ball.“ Als erster Erfolg ist die Aufnahme von Weißenthurm, neben Leutesdorf, in die Liste der Pilotprojekte des „Beirates leiseres Mittelrheintal“ zu werten. Pressemitteilung

der Bürgerinitiative

„WIR gegen Bahnlärm

in der VG Weißenthurm e.V.“

Vertreter von Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm aus dem Mittelrheintal waren zu einem Meinungs- und Informationsaustausch zu Gast bei Ministerpräsidentin Malu Dreyer in der Staatskanzlei in Mainz. Foto: Privat

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