Humorvoller Abend in der Cafeteria der Förder- und Wohnstätte in Kettig
Margie Kinsky drehte voll auf
Kettig. Eine Künstlerin zum Anfassen erlebten kürzlich die vielen Gäste in der Cafeteria der Förder- und Wohnstätte in Kettig. Der Förderverein hatte Margie Kinsky zum Comedy-Abend eingeladen und dieser wurde zu einem großen Erfolg. Margie begrüßte die Gäste per Handschlag, plauderte hier über Schuhe und dort über die Erziehungsprobleme in der Familie. So erfuhr sie bereits vieles über die Gäste im ausverkauften Haus und baute diese Eindrücke gleich kreativ ins Programm ein.
Nicht nur an diesem Punkt konnte man die Erfahrung vieler Jahre spüren, die Margie Kinsky als aktives Mitglied des Springmaustheaters in Bonn sammeln konnte, das sie seit Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Bill Mockridge leitet. Diesen bezeichnete sie im Verlaufe des Abends wegen seiner Hemden stets liebevoll als den „Holzfäller“. Auch beim Comedy-Abend in Kettig war er nicht nur in vielen Geschichten präsent sondern auch als Stimme aus dem „Off“.
Das Publikum lauschte gebannt, wenn die Mutter von sechs Söhnen viele Szenen aus ihrem Alltag schilderte und dabei mit sprühendem Witz ihre Sicht der Dinge in einem vehementen Redeschwall vortrug. Selbst in der Pause mischte Kinsky sich unter die Gäste, gab Autogramme und gute Tipps. Gekonnt fischte sie immer wieder Beiträge aus der Zuhörerschaft: Welches war denn das schlimmste Geschenk, das Sie einmal bekommen haben? Machen Sie doch mal vor welchem Tier ihr Sitznachbar gleicht! Wer hat mich denn als Gutschein verschenkt? War ich verpackt? Gute Unterhaltung pur, so war der Kommentar vieler Gäste zum Ende der Veranstaltung. Der Vereinsvorsitzende Peter Moskopp bedankte sich bei Kinsky für einen tollen Abend und überreichte Kettiger Apfelsaft, ein Produkt aus dem Werkstattladen der Förder- und Wohnstätte. Der Erlös der Veranstaltung kommt nun der Arbeit der Facheinrichtung für mehrfachbehinderte Menschen zugute.
