Allgemeine Berichte | 30.10.2013

Förder- und Wohnstätten gGmbH informiert

Rheindörfer Platz fast fertig

V.l.n.r.: Heidrun Walburg, Kristina Münstermann, Dr. Alfred Marmann, Matthias Blatt, Georg Hollmann, Thomas Przybylla, Martina Ehrlich, Jürgen Karbach, Irene Klank-Wirbelauer, Michael Hamm, Wilbert Peifer. Privat

St. Sebastian. Die Immobilien am Rheindörfer Platz in St. Sebastian stehen kurz vor ihrer Fertigstellung. Im Rahmen einer Baustellenbegehung konnten sich Georg Hollmann, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm, Thomas Przybylla, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Weißenthurm, Ortsbürgermeisterin Martina Ehrlich und Ortsbürgermeister Jürgen Karbach sowie die Gesellschafter des Bauherrn von dem Baufortschritt überzeugen.

Dr. Alfred Marmann, Geschäftsführer der Förder- und Wohnstätten Kettig führte die interessierte Versammlung durch die fast fertiggestellten Räumlichkeiten. Die Gesellschafter des Objekts dankten während der Begehung den kommunalpolitischen Vertretern für all ihre Unterstützung, die in der teilweise recht schwierigen Bauphase für das Gelingen wichtig war. Die drei Gesellschafter der Förder- und Wohnstätte Kettig vertreten viele von Behinderung Betroffene und deren Familien aus der gesamten Region. Für das heilpädagogisch therapeutische Zentrum in Neuwied beteiligte sich der Geschäftsführer Wilbert Peifer an der Begehung. Für den Verein zur Betreuung blinder und sehbehinderter Kinder Neuwied e.V. nahm Vorstandsmitglied Irene Klank-Wirblauer sowie für den Verein für Menschen mit Behinderung Neuwied-Andernach e.V. die Vorsitzenden Kristina Münstermann und Heidrun Walburg an der Begehung teil. Auch Michael Hamm vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Rheinland-Pfalz/Saarland nutzte die Gelegenheit, um sich vor Ort zu informieren.

Die drei Wohngemeinschaften werden bereits eingerichtet. Diese sollen ab November den neuen Lebensmittelpunkt für jeweils acht Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf werden. Die sozialen und therapeutischen Dienstleistungen werden voraussichtlich im November aufgenommen und umfassen neben dem Kurzzeitwohnen die Tagesförderung sowie die Ergotherapie. Beim Rundgang war es Marmann wichtig, auch auf die Belange des Brandschutzes hinzuweisen. Dieser war durch nachbarschaftliche Klagen beim Verwaltungsgericht Koblenz angegriffen worden. Mittlerweile hat eine Bauabnahme durch die zuständige Brandschutzabteilung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz stattgefunden und es wurde der Förder- und Wohnstätten gGmbH attestiert, dass der Brandschutz vollumfänglich gewährleistet ist. Es wurde gar darauf hingewiesen, dass mehr an Brandschutz geleistet wird, als gefordert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Begehung beurteilten das Baukonzept sehr positiv. Die Wohngemeinschaften bieten ein gemütliches Wohnambiente, das zudem sehr funktional auf die Bedarfe der behinderten Menschen zugeschnitten ist. „Wir nehmen einen sehr guten Eindruck mit. Hier in St. Sebastian ist baulich und fachlich mit viel Sachverstand und Herz für Menschen mit Behinderung gebaut worden“, so Bürgermeister Hollmann. Ortsbürgermeisterin Ehrlich und Ortsbürgermeister Karbach wünschten den Beteiligten eine weiterhin problemlose Fertigstellung und sind davon überzeugt, dass die Umsetzung des Wohnprojektes „Rheindörfer Platz“ das Gemeindeleben in St. Sebastian und Kaltenengers bereichern wird. Im Rahmen der Einweihungsfeier wird man sich im Dezember wieder begegnen. Beim Tag der offenen Tür im kommenden Jahr kann die Einrichtung auch von der Öffentlichkeit besucht werden.

Pressemitteilung Verbandsge-

meindeverwaltung Weißenthurm

Noch ist die Wohnstätte eine Baustelle.

Noch ist die Wohnstätte eine Baustelle.

V.l.n.r.: Heidrun Walburg, Kristina Münstermann, Dr. Alfred Marmann, Matthias Blatt, Georg Hollmann, Thomas Przybylla, Martina Ehrlich, Jürgen Karbach, Irene Klank-Wirbelauer, Michael Hamm, Wilbert Peifer. Foto: Privat

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