Fußball-Rheinlandliga – Saison 2015/16
SG Mülheim-Kärlich glänzt im Westerwald
Team von Patrick Wagner-Galda steht nach der englischen Woche auf Platz zwei
Mülheim-Kärlich. Strahlende Gesichter am Schul- und Sportzentrum in Mülheim-Kärlich. Mit zwei Siegen gegen den FSV Trier-Tarforst (2:0) und bei der SG Malberg (5:0) hat sich das Team von Patrick Wagner-Galda in der Spitzengruppe der Rheinlandliga festgesetzt. 7:0 Tore und sechs Punkte. Die Ausbeute der englischen Woche bei der SG Mülheim-Kärlich ist durchaus vorzeigbar. Immerhin hatten die Gegner der beiden Partien durchaus höhere Ziele gesetzt, als sie bisher vorweisen können. Diese stehen aber nun im Gegensatz der SG2000 im unteren Tabellendrittel und müssen nun Obacht geben nicht in Abstiegsgefahr zu geraten.
SG Mülheim-Kärlich – FSV Trier-Tarforst 2:0 (1:0): Keine Zeit zum Durchatmen hatte die SG nach ihrer ersten Saisonniederlage bei Mosella Schweich. Trainer Patrick Wagner-Galda hatte die Startelf gleich auf mehreren Positionen umgestellt. Diese übernahm auch gleich zu Beginn die Spielkontrolle. Allerdings dauerte es bis zur ersten Gelegenheit knapp zwanzig Minuten. Hier scheiterte aber Janek Ripplinger noch. Besser machte es Christian Wiersch drei Minuten später. Sebastian Mintgen hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und passte zum SG-Torjäger. Wiersch fackelte nicht lange und beförderte die Hereingabe zur Führung (23.) in den Kasten der Moselaner. Diese Führung hatte dann auch noch zur Pause bestand. Insgesamt verdient denn die Gäste hatten zu wenig bisher ins Spiel investiert. Bis auf eine Gelegenheit, hier reagierte SG-Keeper Patrick Bolz glänzend, hatte der FSV keine Tormöglichkeiten vorzuweisen. Daran änderte sich auch in den zweiten 45 Minuten nicht viel. Die SG hatte weiter das Spiel im Griff und konnte den Druck auf den Kasten der Gäste sogar noch erhöhen. Das Ergebnis war der Treffer zum 2:0. Auslöser war erneut die Vorarbeit von Mintgen. Mit seinem langen Ball schickte er Janek Ripplinger (63.) auf die Reise. Der Mülheimer Angreifer setzte sich gegen den letzten FSV-Akteur durch. Umdribbelte den gegnerischen Keeper und vollendete zum Siegtreffer. Damit war dann auch der letzte Widerstand gebrochen. So blieb es am Ende bei dem verdienten Erfolg der Hausherren, die damit aus ihren bisherigen drei Heimauftritten mit neun Punkten eine optimale Ausbeute einfahren konnten. „Wir haben das Spiel bis auf wenige Phasen immer im Griff gehabt“, gab sich der SG-Trainer rundum zufrieden. Dies konnte auch FSV Trainer Patrick Zöllner in seinem Fazit bestätigen: „Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht und müssen uns am Ende noch bei unserem Keeper Johannes München bedanken, das die Niederlage nicht höher ausgefallen ist“.
SG Mülheim-Kärlich: Bolz, Henrich, Wans, Ripplinger, Mintgen (88. Scheu), Schneid (65. Boyraz), Wiersch (77. Aretz), Kaes, Weirich,Wißfeld, Akkaya,.
SG Malberg/Rosenheim – SG Mülheim-Kärlich 0:5 (0:2): An der Zufriedenheit von Patrick Wagner-Galda dürfte sich auch drei Tage später nicht viel verändert haben. Mit einem 5:0-Erfolg kehrte seine Mannschaft aus dem Westerwald zurück an den Rhein und steht nun, einen Punkt hinter Spitzenreiter Schoden, in der Spitzengruppe der Rheinlandliga. Bei der SG Malberg/Rosenheim brauchte die SG2000 rund vier Minuten um die Weichen erneut auf Sieg zu stellen. Denn für die 2:0-Pausenführung benötigten Nico Scheid und Sebastian Mintgen genau diese 240 Sekunden. Scheid traf mit einem fulminanten Distanzschuss zur Führung. Der zweite Treffer war dagegen das Ergebnis einer sehenswerten Kombination über Christian Wiersch, die dann von Mintgen vollendet wurde. Dabei hätte das Spiel durchaus in die andere Richtung laufen können, denn die Hausherren hatten bereits nach drei Minuten die erste Möglichkeit in Führung zu gehen. Allerdings hatte hier Kenny Scherreiks im Duell mit SG-Keeper Jost Becker den kürzeren gezogen. Somit aber hatten die Rheinländer in den zweiten 45 Minuten die notwendige Sicherheit, um weiter aufzutrumpfen. Innerhalb einer Viertelstunde schraubten Mintgen (63.), Janek Ripplinger (68.) mit seinem sechsten Saisontreffer und dem eingewechselten Cagri Boyraz (78.) das Ergebnis nach oben. Was blieb war natürlich ein zufriedener Mülheimer Trainer, dem aber durchaus bewusst blieb, dass dieses Spiel kein Selbstläufer war. „Wir haben erst mit der Führung im Rücken die notwendige Sicherheit bekommen. Davor hatte Malberg durchaus seine Chancen. Spätestens nach dem 3:0 war die Partie aber für uns gelaufen“.
SG Mülheim-Kärlich: Becker, Henrich (79.Dohmen), Wans, Ripplinger (69.Aretz), Mintgen (72.Boyraz), Wiersch, Kaes, Weirich, Scheid, Wißfeld, Akkaya.
