Politik | 09.09.2026, 10:27 Uhr

Wie geht es weiter beim Tauris?

SPD-Antrag soll Schwimmlösung in Mülheim-Kärlich vermitteln

Jan Badinsky vor dem geschlossenen Tauris
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Mülheim-Kärlich / VG Weißenthurm. Wie und wann geht es weiter? Diese Frage stellt sich SPD-Fraktionssprecher Jan Badinsky zur Zukunft des Schwimmens in Mülheim-Kärlich.

Ausgangslage ist eine Initiative des VG-Bürgermeisters Thomas Przybylla. Nach drei aufgehobenen Ausschreibungen könnte die Verbandsgemeinde das Tauris-Gelände von der Stadt übernehmen und dort eigenständig eine tragfähige Schwimmlösung entwickeln. Dabei würde sie sich an denselben Vorgaben orientieren, die auch für mögliche Privatinvestoren gegolten hätten. Das Grundstück könnte Eigentum der Stadt bleiben und der VG per Erbpacht überlassen. Voraussetzung sind zwei Beschlüsse: Der Stadtrat übergibt, der VG-Rat nimmt an und entwickelt.

Seit Mai 2026 wartet die Verbandsgemeinde auf eine Entscheidung der Stadt. Als Begründung wurden steuerliche Nachzahlungen in Höhe von einmalig wohl mehreren hunderttausend Euro genannt, die bei einer Herauslösung des Tauris aus der bisherigen Struktur entstehen dürften. Ein angekündigtes Steuergutachten der Stadt dazu verzögerte sich.

Dazu erklärt Badinsky: „Die gleiche Steuerzahlung wäre auch bei einer Übergabe an einen Privatinvestor relevant gewesen. Diese Frage ist daher kein Grund, das Projekt ruhen zu lassen. Die VG muss ihren Haushalt für 2027 aufstellen und kann ohne Beschluss der Stadt keine Investitionen oder Förderungen für das Schwimmen einplanen. Wir haben deshalb einen Antrag in den Stadtrat eingebracht. Ziel ist es, der Verbandsgemeinde das Tauris-Gelände jetzt konkret zur Entwicklung einer Schwimmlösung anzubieten. Die SPD möchte damit helfen, den Übergang von der Stadt auf die Verbandsgemeinde zu begleiten und eine tragfähige Lösung für das Schwimmen in unserer Region zu vermitteln.“

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Jan Badinsky vor dem geschlossenen Tauris Foto: Jan Badinsky

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