SG Rheindörfer mit Arbeitssieg in Bendorf
Sieg für die Moral und die Disziplin
Rheindörfer. Nach dem die SGR vor drei Wochen die erste Garde der Spvgg Bendorf aus dem Pokal kegelte, ging es am Sonntag bei tropischen Temperaturen um 11 Uhr gegen die zweite Mannschaft der Grünen. Aufgrund von Urlaub, Verletzungen und sonstigen Absagen musste Coach Mic Dauer das Team im Vergleich zum Auftaktsieg gegen den SC Simmern auf drei Positionen verändern. Für Christoph Pitsch verteidigte Neuzugang Marco Ledosquet auf der rechten Abwehrseite. Auf den beiden Außenbahnen kamen Kevin Klinge und Henry Götsch für Andre Theis und Berkan Colak zum Einsatz. Schon beim Warmmachen konnte das Team sich mit dem nassen, und somit schnellen, Rasen vertraut machen. Die Devise lautete wie gewohnt: Sicheres und genaues Passspiel zum Mitspieler. In der Anfangsphase der Partie gelang dies auch sehr gut. Die SGR schnürte den Gegner in der eigenen Hälfte fest und ließ diesen kaum über die Mittellinie kommen. Die anfangs langen Befreiungsschläge der Bendorfer konnten mühelos abgefangen werden. Aus solch einem abgefangenen Angriffsversuch entstand dann auch die erste Chance für die Rheindörfer. Matze Knuffmann eroberte in der Abwehr den Ball und spielte auf die linke Seite zu Jerome Höfer, welcher den Ball schnell in die Spitze spielte, wo Henry Götsch den Ball geschickt behaupten konnte und auf Kevin Schäfer ablegte, der dann bereits in der 6. Minute zur 1:0 Führung einschieben konnte. In der Folge bestimmte die SGR das Spiel. Chancen waren zu diesem Zeitpunkt aber Mangelware. Entweder kam der letzte Pass nicht an, oder der Schiedsrichter entschied auf Abseits und machte somit zwei gute Chancen zu Nichte. Als die Partie gegen Ende der ersten Halbzeit dann dahin plätscherte, wurde dann auch der Gastgeber bei Keeper Nico Sauerborn vorstellig. Aber eine Halbchance und ein Freistoß wurden von ihm ohne Probleme abgewehrt. Somit ging es mit einer knappen 1:0 Führung in die Kabine.
SG Rheindörfer in der zweiten Hälfte spielbestimmend
Nach der Pause erstmal das gleiche Bild. Die SGR war spielbestimmend, doch das erlösende 2:0 wollte nicht fallen. Zunächst hatten die Bendorfer Glück, dass ein strammer Schuss von Kapitän Justin Reif an den Pfosten klatschte. Kurze Zeit später zappelte der Ball dann im Netz.
Stürmer Ali Atmaca staubte einen nach vorne abgewehrten Schuss ab, der Schiedsrichter verweigerte jedoch die Anerkennung des Treffers wegen einer vermeintlichen Abseitsposition. Dennoch ging es weiter in Richtung Tor der Grünen, ein zweites Tor wollte aber nicht fallen. Wie bereits in der ersten Halbzeit wurden die Konter teilweise fährlässig und schlampig ausgelassen, oder es fehlten die berühmt-berüchtigten Zentimeter, als erst der eingewechselte Luca Bräse eine Atmaca Hereingabe verpasste und kurz darauf Atmaca eine Flanke von Ledosquet nur Zentimeter neben das Tor köpfte. Pech kam dann auch noch zwei Mal in Form des Schiedsrichters dazu, als dieser zwei weitere Treffer wegen vermeintlicher Abseitspositionen nicht anerkannte. Zehn Minuten vor dem Ende wäre das Team dann beinahe bestraft worden. Der Keeper wollte es noch einmal spannend machen und trat bei einem Abstoß über den Rand des Strafraumes hinaus, sodass die Gastgeber noch einmal eine sehr gute Freistoßposition zugesprochen bekamen. Dieser landete allerdings in der gut positionierten Mauer der SGR. Dies war dann gleichzeitig auch die letzte nennenswerte Aktion des Gegners. Da beide Teams dann auch den hohen Temperaturen Tribut zollen mussten, wurde in den Schlussminuten viel mit langen Bällen operiert.
Schreckensmoment für Dennis Gerolstein
Da die SGR dem Gastgeber an diesem Tag nicht nur spielerisch sondern auch konditionell überlegen war, konnten die langen Bälle meist relativ einfach von der Viererkette abgefangen werden. Auch eine kurze Schrecksekunde, als Dennis Gerolstein Mitte der zweiten Halbzeit mit einem Gegner zusammenprallte und kurz behandelt werden musste, überstand die SGR Defensive schadlos, sodass am Ende ein mehr als verdienter Sieg zu Buche stand. Ein höherer Sieg wäre auch durchaus möglich gewesen, doch verschiedene Faktoren spielten eine Rolle, dass das Team von Mic Dauer sich mit einem Tor zufriedengeben musste. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie hat das Spiel dominiert und viele Torchancen erspielt. Einige Tore wurden nach fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen unberechtigterweise nicht gegeben. Deshalb war es letztlich auch ein Sieg für die Moral und die Disziplin meiner Mannschaft“, lautet die kurze Analyse von Mic Dauer nach dem verdienten Sieg in Bendorf. Damit steht die SG Rheindörfer nach dem dritten Spieltag, mit einem noch ausstehenden Nachholspiel, auf Platz 7 der Kreisliga C.
Nächste Spiele
Am Sonntag findet dann die zweite Runde des Bitburger Kreispokals statt. Dort trifft man mit der TuS Rhens auf einen weiteren A-Ligisten. Anstoß ist um 14.30 Uhr in St. Sebastian.
Das nächste Meisterschaftsspiel findet in der Woche darauf bereits am Donnerstag statt. Am 10. September trifft das Team der Rheindörfer im Nachholspiel auf den SV Spay II. Anstoß in Spay ist dann um 19.30 Uhr.
Für die SGR spielten:
Sauerborn; Höfer, Knuffmann, Gerolstein, Ledosquet; Dewald, Reif(C); Götsch (Bräse), Kevin Schäfer, Kevin Klinge (Schiffino); Atmaca, Glowienka, Dauer.
Pressemitteilung
SG Rheindörfer
