Allgemeine Berichte | 28.10.2013

Raiffeisenbank Mittelrhein eG unterstützt die Renovierung der Grabkapelle in St. Sebastian

Spende für die „Jakobskapelle“

Strahlende Gesichter bei der Scheckübergabe: Hajo Reif, Nina Bernd und Markus Reif. privat

St. Sebastian. Die Grabkapelle in St. Sebastian liegt neben dem Langhaus der katholischen Kirche und ist Ruhestätte von vier Pastören, die von 1895 bis 1955 maßgeblich zur Entwicklung des Rheinortes beigetragen haben. Die vier beigesetzten Pastöre waren Jakob Ranker, Jakob Hermes, Jakob Lütticken und Rudolf Becker. Aufgrund der gleichen Vornamen der ersten drei Pastöre wurde die Kapelle im Volksmund auch „Jakobskapelle“ genannt.

Im Inneren der Kapelle befindet sich ein Auferstehungsaltar mit Neurenaissance-Relief des Christus Salvator sowie zwei bleiverglaste Rundfenster. Den Giebel schmückt ebenfalls ein bleiverglastes Rundbogenfenster.

Rund 200 Jahre nach der Grundsteinlegung ist die Kapelle stark in die Jahre gekommen und zeigt Spuren des Zerfalls. Um den Verstorbenen ein respektvolles Andenken zu wahren, hat sich ein Förderverein in St. Sebastian gegründet, um das Kulturdenkmal zu restaurieren und zu unterhalten.

Um die geschätzten Kosten für dieses Projekt, die zwischen 25.000,- bis 30.000,- Euro liegen, tragen zu können, ist der Förderverein unter anderem auf Spenden und Mitgliederbeiträge angewiesen. Als Bank der Region war es für die Raiffeisenbank Mittelrhein eG selbstverständlich, den „Förderverein zur Restaurierung der Grabkapelle“ mit einer großzügigen Geldspende zu unterstützen.

Freudig nahm Hajo Reif, Vorsitzender des Vereins, den symbolischen Scheck von den Vertretern der Raiffeisenbank, Markus Reif, Geschäftsstellenleiter in Kesselheim und Marketingleiterin Nina Bernd entgegen.

Strahlende Gesichter bei der Scheckübergabe: Hajo Reif, Nina Bernd und Markus Reif. Foto: privat

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