Kirchenchor St. Martin Bassenheim
"Sternstunden"-Konzert
Pfarrkirche war bis auf den letzten Platz besetzt
Bassenheim. In der bis zum letzten Platz besetzten Pfarrkirche St. Martin Bassenheim fand im Dezember wieder das alljährliche Konzert des Chores statt. „Mache dich auf und werde Licht“ – mit diesem Kanon begann das Konzert in der nur durch Kerzenschein erleuchteten Kirche. Während der Kirchenchor unter Leitung des Dirigenten Tristan Kusber das Lied vortrug, kamen die Kinder des Kinderchores mit weiteren Lichtern in die Kirche und trugen sie zum Altar. Dort nahm Küsterin Maria Wegner die Kerzenschalen in Empfang und platzierte sie neben den Engeln auf dem Altar.
Nach der Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste durch Frau Schürmann, Vorsitzende des Chores, konnte der Kinderchor unter Leitung von Frau Blumenstein seine Weihnachtslieder vortragen. Es folgte ein besinnlicher Textvortrag, der von Gitarren- und Flötenspiel untermalt wurde (Frau Mainka-Moskopp und Julia Keller). Abschließend trug der Kirchenchores Ettringen unter Leitung von Stefan Ring „Cantate Domino“, und zwei Stücke aus der Vesper von Thomas Gabriel vor. Eine Unterbrechung mit der Frage: „Was sind Sternstunden in unserem Leben?“, vorgetragen von Frau Schürmann und Frau Häfner, mit Gitarre untermalt von Frau Mainka-Moskopp, schloss sich an. Hierzu hatten Mitglieder des Kirchenchores ein Motivbild verteilt, das auch als Standbild in der Kirche angebracht war. Der Männerchor 1870 Bassenheim unter Leitung von Werner Lohner folgte mit seinen Liedbeiträgen und beendete diese mit „Wir wünschen euch frohe Weihnacht“ von Helmut Scheck.
Der gastgebende Kirchenchor St. Martin konnte nun sein Liedgut zu Gehör bringen, wobei die Chormitglieder D. Plasa, R. Geisen und J. Häfner als Solisten eingesetzt waren. „Der Hirtengesang“ (Pueri concinite), dirigiert von Stefan Ring, am Klavier begleitet von Max Künster und vier jungen Gitarristinnen der Musikschule Kindl, glänzte mit einem Solo des Tenors Tristan Kusber. Von allen teilnehmenden Chören gesungen, am Klavier begleitet von Werner Lohner, folgte zum Abschluss das schon traditionelle „Jerusalem“ von mit Tristan Kusber als Solist. Lang anhaltender Applaus war der Dank des Publikums. Die Vorsitzende des Kirchenchores schloss sich mit ihren Dankesworten an, bevor Dechant Pfarrer Michael Rams mit dem Segen die Veranstaltung beendete. Zum Abschluss sangen Konzertbesucher mit den Chören noch „Tochter Zion“. Auf dem Walpotplatz konnten sich die Konzertbesucher anschließend mit Glühwein und anderen Leckereien aufwärmen und den Klängen der Blaskapelle Lonnig lauschen. Allen Konzertbesuchern wird für ihre Spende gedankt.
