Theaterkarriere begann durch Zufall
Theatergruppe „Da Capo“ Mülheim-Kärlich stellt Hauptdarstellerin Birgit Müller vor
Mülheim-Kärlich. Wer in den letzten Jahren die Theateraufführungen der Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich besucht hat, wird sich vor allen an das Gesicht von Birgit Müller gut erinnern. In den erfolgreichen Komödien verkörperte sie eine Vielzahl von unterschiedlichen Charakteren. So spielte sie zuletzt bei „Othello darf nicht platzen“ (2012) eine rassige Italienerin, die vor allem mit ihren emotionalen Ausbrüchen für Lacher am laufenden Band sorgte. Keine Frage: Die gebürtige Kärlicherin Birgit Müller hat eine langjährige Erfahrung, die ihr auch bei der Komödie „Verlängertes Wochenende“ zugute kommt, die ab dem 9. März von der Theatergruppe „Da Capo“ gezeigt wird. Hierin spielt sie die weibliche Hauptrolle. Eine Aufgabe, auf die sie sich sehr freut. Obwohl sie derzeit sehr viel Text auswendig lernen muss, verlaufen die Proben für das Stück für alle Beteiligten mehr als zufriedenstellend. Die fünf Darsteller auf der Bühne haben eine gute Unterstützung durch zahlreiche Helferinnen und Helfer im Hintergrund, die ebenfalls die angenehme Atmosphäre bei den Proben und den engen Zusammenhalt der Gruppe schätzen.
Die „Theaterkarriere“ begann bei Birgit Müller eigentlich eher durch Zufall. Ihr Vater Josef Kollig (Vorstandsmitglied der Kolpingsfamilie) schlug sie im Rahmen eines Telefongesprächs spontan als Mitwirkende vor, als die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Besetzungsprobleme hatte. Schnell entdeckte Birgit Müller ihre Leidenschaft für die Boulevard-Komödien und wurde so eine feste Größe. Nach ihrer Bühnenpremiere unterstützte sie die Gruppe in einem Jahr als Souffleuse. Anschließend wirkte sie an zehn Stücken ununterbrochen als Darstellerin mit. Trotz Doppelbelastung mit Beruf und Familie (sie ist Mutter einer zwischenzeitlich erwachsenen Tochter) schaffte sie es in den letzten zehn Jahren auf der Bühne hervorragende Leistungen zu zeigen. Die Kollegen ihrer jetzigen Theatergruppe schätzen besonders ihren Arbeitseifer und ihre langjährige Erfahrung. Schon bei den Proben zum „Verlängerten Wochenende“ haben die Mitwirkenden bei verschiedenen Szenen, in welchen Birgit Müller äußerst lustig agiert, Tränen gelacht. Die Verwaltungsangestellte beschäftigt sich auch in ihrer Freizeit mit der Schauspielerei. So besucht sie u.a. gerne Theateraufführungen befreundeter Gruppen und von Profi-Theatern. Die Leidenschaft für die Schauspielerei scheint erblich bedingt zu sein, denn auch ihre Schwester (Claudia Palm) stand jahrelang als Darstellerin auf der Theaterbühne. Bei dem Stück „Verlängertes Wochenende“ führt diese nun Regie. Eine „Schonbehandlung“ für ihre Schwester gibt es bei den Proben jedoch nicht. Alle Aktiven sind mit dem gleichen Ehrgeiz bei der Sache: Man möchte den Zuschauern zwei Stunden beste Unterhaltung bieten und zugleich etwas Gutes für die Allgemeinheit bewirken. Der Einnahmeüberschuss kommt gemeinnützigen Zwecken zugute, und zwar ausschließlich vor Ort.
Die Nachfrage nach Karten ist übrigens so erfreulich hoch, dass neben den Aufführungen am 9. und 10. März nun auch zwei Zusatzaufführungen für das darauffolgende Wochenende (16. und 17. März) terminiert wurden. Die nächste Möglichkeit zum Erwerb von Eintrittskarten besteht am Freitag, 15. Februar, ab 19 Uhr, im Foyer der Mehrzweckhalle Urmitz/Bahnhof. Die Ansprechpartner der Theatergruppe stehen dann für Informationen zur Verfügung. Dort besteht für die Interessenten die Möglichkeit, im Sitzplan nachzuschauen, welche Plätze noch zur Verfügung stehen. Informationen gibt es auch per E-Mail an „da-capo@gmx.net“. Die Aufführungen selbst finden im großen Saal des Vereinshauses („Altes Brauhaus“) statt.
Pressemitteilung der
Theatergruppe „Da Capo“
Mülheim-Kärlich
Im letzten Jahr spielte Birgit Müller beim Stück „Othello darf nicht platzen“ die Rolle der emotionalen Italienerin Maria Merelli.
