Kreispokalfinale der Saison 2014/15
TuS Immendorf träumt vom Double
Der A-Klassenmeister trifft auf die SG Dieblich/Niederfell
Weißenthurm. Am Mittwochabend, 20. Mai ist es soweit: Dann stehen sich auf dem Schulsportplatz in Weißenthurm die SG Dieblich/Niederfell und der TuS Immendorf im Kreispokalfinale gegenüber.
Vor allem der A-Ligist hat eine wechselhafte Saison hinter sich. Nach einem fulminanten Start schien den Kickern von der Koblenzer Höhe die Luft auszugehen.
In dieser Phase strebte vor allem der SV Weitersburg immer mehr nach oben und hätte dem langjährigen Bezirksligisten auch beinah den Rang abgelaufen.
Doch gerade der direkte Vergleich schien die Wende in dieser Saison gebracht zu haben: Immendorf glich beim Top-Spiel in Weitersburg in der Nachspielzeit aus und gab sich in der Restsaison keine Blöße mehr. Am Ende der Saison feierte Immendorf bereits am vorletzten Spieltag den Titelgewinn und schaffte die sofortige Rückkehr in den überkreislichen Fußball. Ein großer Anteil an diesem Erfolg gebührt Thomas Scherhag, der sich mit 36 Treffern die Torjägerkanone in der A-Klasse sicherte. Der Sohn des Amateurnationalspielers Ludwigs Scherhag war somit für fast 40 Prozent aller Immendorfer Tore in der A-Klasse zuständig.
Der Weg ins Endspiel: erste Runde: Freilos; zweite Runde: SpVgg Bendorf (H) 1:0; dritte Runde: BSV Weißenthurm (A) 8:0; Achtelfinale: Sportfreunde Moselland 3:1 (A); Viertelfinale: TuS Niederberg (A) 4:0; Halbfinale: FC Horchheim (A) 3:1.
Die SG Dieblich/Niederfell ist ein noch junger Verein. Zumindest als SG gesehen, denn diese bildete sich erst zu Saisonbeginn. Dementsprechend hat der Club auch noch keine Erfolge vorzuweisen. In der Meisterschaft schien gerade diese neue SG auch zu neuen Höhen zu führen. In der Hinrunde spielten die Moselaner meist in der Spitzengruppe der B-Klasse Koblenz.
Erst im Verlauf der Rückrunde schwächelten die Kombinierten und landeten am Ende aber trotzdem auf einem starken vierten Tabellenplatz in der Abschlusstabelle. Genau wie in Immendorf kann dieser Erfolg auch an der Treffsicherheit eines Akteurs festgemacht werden: Steffen Pistone ist mit 35 Treffern der beste Angreifer des B-Ligisten. Der Griff nach der Torjägerkanone scheiterte aber an Robin Reichert. Der Kesselheimer konnte noch sechsmal mehr treffen und holte sich somit die Torjägerkrone in der Kreisliga B.
Überhaupt gehört die SG Dieblich/Niederfell mit 102 Treffern zu den schussstärksten Teams des Kreises. Zu welchen Leistungen die SG möglich ist, hat sie in diesem Wettbewerb gleich mehrfach unter Beweis gestellt, wie die letzten Begegnungen gegen den SV Niederwerth und Anadolu Spor Koblenz eindrucksvoll belegen.
Der Weg ins Endspiel: erste Runde: Freilos; zweite Runde: Croatia Koblenz (A) 2:4; dritte Runde: SpVgg Bendorf II 7:0; Achtelfinale: VfL Kesselheim (H) 2:1; Viertelfinale (H) 5:4 n.E.; Halbfinale: Anadolu Spor Koblenz (H) 3:1.
