Slowakei-Partnerschaft des Dekanates Andernach-Bassenheim tagte in Spania Dolina
„Über die Grenzen“ - „za hranice“
Andernach/Bassenheim. Im Mittelpunkt des Fachkräftetreffens der Slowakeipartnerschaft des Dekanates Andernach-Bassenheim stand dieses Mal die Vorplanung eines gemeinsamen Projektes. Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ werden Jugendliche aus dem Dekanat Andernach-Bassenheim zusammen mit slowakischen Jugendlichen das Projekt „Über die Grenzen“ - „za hranice“ in Banská Bystrica angehen. Den genauen Projektauftrag erfahren die jungen Erwachsenen erst vor Ort - im Juni, in der Slowakei - solange bleibt das Projekt geheim. Eine inhaltliche Vorbereitung ist den Teilnehmern also nicht möglich.
Um den organisatorischen Rahmen zu setzen und einige notwendige Planungen mit den Slowaken abzustimmen reisten die Verantwortlichen der Slowakeipartnerschaft in die Slowakei. In Spania Dolina, nahe Banská Bystrica, konnten die Organisationsverantwortlichen gemeinsam wichtige Vorabstimmungen angehen.
„Die Slowaken waren extrem gut vorbereitet, das Projekt kann starten“, sagte Alexander Just, Pastoralreferent des Dekanates Andernach-Bassenheim. Auch von der Gastfreundschaft sowie dem Stellenwert des Glaubens der Slowaken waren die deutschen Gäste wie immer begeistert.
Die Gruppe lernte sich bei den „Tagen der Begegnung“ zum Weltjugendtag 2005 in Köln kennen und führt seitdem gemeinsame Treffen & Aktionen durch, die aus Mitteln des Kinder- & Jugendplans des Bundes (KJP) gefördert wurden. Für das 72-Stunden-Projekt im Juni konnte die Partnerschaft auch schon einige prominente Aktionspaten gewinnen: Den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Slowakei, den Direktor des Bischofsamtes des Bistums Banská Bystrica sowie den Oberbürgermeister der Stadt Andernach. Diese unterstützen die Projektgruppe bei der Gewinnung von Sponsoren sowie bei den notwendigen Absprachen im Vorfeld und während der Aktion.
Unterstützung willkommen
Ein großer Zuspruch der lokalen kirchlichen Einrichtungen sowie des Bistums Trier machte es möglich, das Projekt anzugehen. Auf Grund von hohen Materialkosten und eingeschränkten lokalen Fördermöglichkeiten ist die Gruppe aber zur erfolgreichen Umsetzung neben der Unterstützung durch Mittel aus dem KJP noch auf weitere finanzielle Unterstützung angewiesen. Nähere Informationen erhalten Interessierte unter www.facebook.com/Slowakeipartnerschaft oder per Mail an slowakei.72h@aol.de.
