Lucas Luhr belegt vierten Platz beim 24-h-Rennen von Daytona
Unverschuldeter Unfall verhinderte besseres Ergebnis
Mülheim-Kärlich. Beim 24-Stunden-Rennen in Daytona, USA, startete das Team um den Mülheim-Kärlicher Lucas Luhr, bestehend aus Jens Klingmann aus Heidelberg sowie den Amerikanern John Edwards und Graham Rahal, mit dem BMW Z4 GTLM. Die anspruchsvolle Ovalstrecke in Daytona erstreckt sich über vier Kilometer. Gegenüber dem Vorjahr hat die Geschwindigkeit des BMW Z4 durch eine verbesserte Technik deutlich zugenommen. Dadurch hat sich der Z4 ganz nach vorne auf der Liste gefahren. Luhr, Klingmann, Edwards und Rahal fuhren auf dem 550 PS starken BMW Z4 GTLM ein sehr gutes Rennen und auch die Teamkollegen auf dem Schwesterauto Farfus, Spengler, Werner und Auberlen gaben mächtig Gas. Ein offener und spannender Kampf in der GT-Klasse Klasse zwischen BMW und den Werkscorvette C7-R entbrannte und bestimmte das Geschehen auf der Piste. Doch in der Nacht zu Sonntag ereilte das Quartett um Luhr ein unverschuldeter Unfall, der sie weit zurückwarf. Bis zu diesem Zeitpunkt fuhren sie ein tolles Rennen, verloren durch den Crash aber fast 30 Runden. Doch das Auto mit der Nummer 24 kämpfte sich in der Folgezeit wieder weiter nach vorne. Dies war auch der schnellen Fahrweise vom Mülheim-Kärlicher Lucas Luhr zu verdanken. Am Ende reichte es noch für den vierten Platz. “Wären wir nicht unverschuldet in die Kollision verwickelt worden, hätten wir hier vielleicht ganz vorne mitfahren können“, so Lucas Luhr. Die Prototypen bestimmten das 24-Stunden-Rennen von Daytona und so siegte der Ganassi Ford DP von Dixon, Mc Murrey, Kanaan und Larson. Lucas Luhr fährt die komplette Saison 2015 in den USA für das Team RLL.
