Allgemeine Berichte | 17.10.2015

Vereinsausflug des Mandolinenclubs 1920 Mülheim-Kärlich e.V.

Urlaubslandschaft wie aus dem Bilderbuch

Das Altmühltal - einzigartige Fluss- und Naturlandschaft im Herzen Bayerns

Viele eindrucksvolle Ziele im Herzen Bayerns steuerte die Reisegruppe des Mandolinenclubs Mülheim-Kärlich auf ihrem viertägigen Vereinsausflug an. privat

Mülheim-Kärlich. Ziel der viertägigen Vereinsreise des Mandolinenclubs 1920 Mülheim-Kärlich e.V. war in diesem Jahr das Altmühltal im Herzen Bayerns. Im Altmühltal entfaltet sich eine Urlaubslandschaft wie aus dem Bilderbuch, mit Wasser und Wiesen, bizarren Dolomitfelsen und duftenden Wacholderheiden, Burgen, Schlössern und romantischen Städtchen. Die Altmühl ist Bayerns langsamster Fluss aber auch mit 227 Kilometern der längste Nebenfluss der Donau.

Eine der schönsten Städte in diesem Naturparadies ist Beilngries, wo für vier Tage das Quartier der 32-köpfigen Reisegruppe war. Von hier aus wurden das untere und das obere Altmühltal mit einigen seiner schönsten Ziele erkundet. Gleich am Ankunftstag führte ein Rundgang durch die historische Altstadt in Beilngries zu den zahlreichen und gut erhaltenen Zeugen der langen Geschichte. Am zweiten Reisetag ging es in südöstlicher Richtung nach Kehlheim. Von weitem sichtbar, hoch über der Donau steht die Befreiungshalle, die von König Ludwig I. von Bayern als Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813 bis 1815 in Auftrag gegeben und 50 Jahre später 1853 fertig gestellt wurde.

Mit dem Schiff ging es weiter die Donau aufwärts durch den legendären Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg. Kloster Weltenburg ist eine Benediktinerabtei, die bereits um 617 gegründet worden war. Die barocke Klosterkirche beinhaltet ein eindrucksvolles Altarbild des Heiligen Georg und eine Brandenstein-Orgel aus dem Jahr 1728. In der Klosterbrauerei wird bereits seit dem Jahr 1050 Bier gebraut. Im Klosterhof ist ein Biergarten eingerichtet, in dem man gut essen kann und in dem das „Weltenburger Kloster Barock Dunkel“ ausgeschenkt wird, das als bestes Dunkelbier der Welt ausgezeichnet wurde.

Die Kreisstadt Weißenburg in Bayern im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen war das Ziel des dritten Reisetages. Die Altstadt Weißenburgs zählt zu den beeindruckendsten Stadtkernen und Denkmalensembles der Region.

Ausgehend von einer römischen Siedlung, (der Limes lag nur wenige Kilometer entfernt), entstand die Stadt um einen karolingischen Königshof und erhielt im frühen 14. Jahrhundert den Status einer Freien Reichsstadt. Das historische Stadtbild wirkte auf die Besucher wie aus einem Märchenbuch mit der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer, dem gotischen Rathaus, der Stadtkirche St. Andreas und dem Ellinger Tor. Nach der Mittagspause mit einem guten Imbiss und einem bayrischen Weizenbier ging die Fahrt weiter zum Großen Brombachsee. Der im Jahr 2000 künstlich angelegte See gehört zu den größten Talsperren Deutschlands. Er dient neben dem Hochwasserschutz im Altmühltal vor allem der Wasserregulierung für das regenarme Nordbayern. Leider vermieste der Reisegruppe ein kräftiger Regenschauer den Spaziergang am Seeufer entlang.

Dafür wurde sie entschädigt mit einer traumhaften Rückfahrt durch das burgenreiche Altmühltal und einem herrlichen Blick vom Aussichtspunkt Hirschberg auf Beilngries. Der Abend stand ganz im Zeichen der Geselligkeit. Im Wintergarten des Hotels „Zur Krone“ wurde der zwingend zu jeder Fahrt des Mandolinenclubs gehörende „Bunte Abend“ gefeiert. Neben lustigen Vorträgen wurden gemeinsam alte Lieder gesungen und die „Akkordeonband“ spielte zur Unterhaltung und zum Tanz auf. Mit einigen Schunkelliedern auf dem Vorplatz der Stadtpfarrkirche St. Walburga wurde Beilngries verabschiedet und die letzte Etappe der Reise eingeleitet: eine interessante Führung durch die Bischofsstadt Eichstätt. Eichstätt hatte eine sehr lange Geschichte aufzuweisen. Bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. befand sich eine kleine Ansiedlung ungefähr an der Stelle des heutigen Domes, die den Namen „Eistedd“ trug. Um 740 n. Chr. errichtete Winfried Bonifatius ein Kloster und Willibald von Eichstätt wurde zum ersten Bischof im Bistum Eichstätt ernannt.

Beladen mit vielen Eindrücken endete der 42. mehrtägige Vereinsausflug des Mandolinenclubs mit einem Abschlussessen im Vereinslokal „Zur Sonne“ in Mülheim-Kärlich.

Viele eindrucksvolle Ziele im Herzen Bayerns steuerte die Reisegruppe des Mandolinenclubs Mülheim-Kärlich auf ihrem viertägigen Vereinsausflug an. Foto: privat

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