Boule-Abteilung des SSV Urmitz-Bahnhof
Vorbereitungen für die 7. „Bahnhofer Open“ laufen
Mülheim-Kärlich. Eine ereignisreiche Woche steht für die Mitglieder der „MoDos“ bevor. Die Boule-Abteilung des SSV Urmitz-Bahnhof (deren Name auf die Trainingstage Montag und Donnerstag zurückzuführen ist) führt am Donnerstag, 3. Oktober, das überregional bekannte Turnier „Bahnhofer Open“ durch. Für die 7. Auflage der Veranstaltung lagen in der vergangenen Woche bereits 60 Anmeldungen vor. Insgesamt werden wieder über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, die sich in Ligaspieler sowie in Hobby- und Freizeitspieler aufteilen. Die 7. „Bahnhofer Open“ gelten als das größte Boule-Doueblette-Turnier im Umkreis von 100 Kilometern. „Wir erwarten Teilnehmer von Köln bis Mainz sowie von Trier bis Betzdorf“, so Abteilungsleiter Rudi Reisdörfer. Auch aus Offenbach liegen bereits Anmeldungen vor. Dass das Team der „MoDos“ keinerlei Probleme mit der Organisation von großen Turnieren hat, wurde in der Vergangenheit schon mehrere Male eindrucksvoll bewiesen. Auch dieses Mal erwartet die Teilnehmer neben einem reibungslosen Ablauf wieder eine Verpflegung, die keine Wünsche offen lässt. Unter anderem wird hausgemachter „Döppekoche“ angeboten. Um vorherige Anmeldung bei Karl-Heinz Müller, Gaststätte „Zum Kirschbäumchen“, Tel. (0 26 30) 23 71 wird gebeten.
Einweihung des „Winterdomizils“
Zwei Tage nach dem Turnier erfolgt eine weitere wichtige Veranstaltung: Die „MoDos“ feiern am Samstag, 5. Oktober, die Einweihung ihres „Winterdomizils“. Hierbei handelt es sich um eine überdachte Anlage, in welcher auch in der kalten Jahreszeit Boule-Sport gespielt werden kann. Das 12 x 18 Meter große Zelt bietet ausreichend Platz für drei Boule-Bahnen. Die Feierlichkeiten zur Eröffnung der Anlage beginnen am Samstag um 12 Uhr. Alle anwesenden Gäste erhalten zunächst eine Überraschung. Um 12.30 Uhr wird der 1. Stadtbeigeordnete Gerd Harner eine Ansprache halten. Es folgt die feierliche Einweihung durch Pfarrer i.R. Alois Weller. Das Zelt, das eine Höhe von bis zu 5,30 Metern aufweist, wurde von den Vereinsmitgliedern komplett in Eigenleistung errichtet und finanziert, wobei man den Sponsoren besonders dankbar ist. Die Anlage in Urmitz-Bahnhof ist für die Region Koblenz und Umgebung einmalig. Vergleichbare Anlagen, auf welchen man auch im Winter im Trockenen spielen kann, gibt es derzeit lediglich in Mertloch bei Polch sowie in Bad Breisig.
„Nicht zuletzt aus diesem Grund erwarten wir in der nun beginnenden kalten und nassen Jahreszeit eine gute Auslastung unserer Anlage“, so Rudi Reisdörfer, der in den letzten Wochen gemeinsam mit den weiteren Aktiven der „MoDos“ unzählige Freizeitstunden für den Aufbau und die Ausstattung des „Winterdomizils“ investiert hat.
