Förder- und Wohnstätte in Kettig feierte in der Caféteria
Weihnachten überwindet Barrieren
Emotionaler Adventnachmittag mit ganz viel Literatur, Kunst und Musik
Kettig.Die Förder- und Wohnstätte in Kettig hatte traditionell zu einem integrativen Adventnachmittag in ihre Caféteria eingeladen. Und sie hatten mit dieser Veranstaltung gleich ein Jubiläum zu feiern. Es war bereits das 10.Mal, das sie zu einer gemütlichen Runde vor Weihnachten zusammen kamen. Menschen mit und ohne Behinderung saßen bei Kerzenlicht, schönen weihnachtlich gedeckten Tischen, mit Weihnachtsgebäck, leckerem Kuchen, Kaffee und auch Glühwein zusammen. Sie läuteten die Vorweihnachtszeit mit viel Musik, Literatur, Kunst und Liedern ein und konnten so Grenzen überwinden. Dr.Alfred Marmann begrüßte die Gäste und legte die Moderation in die Hände von Jürgen „Onko“ Stange, der auch mit seinem Akkordeon Lieder zum Besten brachte. Sopranistin Sonja Gottlieb hatte weihnachtliche Lieder im Gepäck, die eine tolle Stimmung in den Raum zauberten. Marie-Louise Schallenberg von der Literaturgruppe `97 hatte Gedichte und Geschichten vorbereitet, die auch schon einmal zum Nachdenken aufforderten. Und bei den Geschichten von Hermann Dötsch brauchte es ein wenig mehr Aufmerksamkeit, kamen diese doch in Mundart daher, die nicht jeder auf Anhieb gleich verstehen konnte. Der Förderverein der Facheinrichtung, zusammen mit den Naturfreunden Kettig hatten zu diesem Nachmittag eingeladen und alle waren bestens vorbereitet, die Bedienung ausgesprochen nett und alle waren sehr zufrieden. Die Stimmung und das Ambiente fein aufeinander abgestimmt und die „Hausband“ der Förder- und Wohnstätte durften noch einige Lieder mehr singen, denn hier wurde immer wieder eine Zugabe gefordert.
Yvonne Haas berührte die Herzen
Sehr emotional traf die Erzählung der 34-jährigen Yvonne Haas, die auch in einer Wohngruppe im Hause wohnt, in die Herzen der Zuhörer. Yvonne ist von Geburt an blind, stellte sich an das Mikrofon und erzählte ihre Geschichte von den Vorbereitungen der Wohngruppe zu Weihnachten. Viele aus der Wohngruppe fahren über die Feiertage immer nach Hause und daher veranstalten sie eine eigene, separate Weihnachtsfeier schon immer sehr früh vor Weihnachten. Es werden Lieder gesungen, Geschenke verteilt, der Weihnachtsmann kommt und einmal war auch der Knecht Ruprecht anwesend. Sie selbst singt dabei gerne Lieder und auch das anschließende Aufräumen durfte bei ihrer Erzählung nicht unerwähnt bleiben. Eine sehr berührende Geschichte, war sie doch direkt aus dem Leben gegriffen, ohne zu verschönern oder nur aufgesagt zu erscheinen. Dieses Erlebnis verfehlte seine Wirkung nicht und passte ganz genau zur vorweihnachtlichen Atmosphäre in der Caféteria. So zeigte diese Veranstaltung einmal mehr, wie einfach es sein kann, behinderte Menschen und Menschen ohne Behinderung gemeinsam an einen Tisch zu bekommen und dass sie toll miteinander feiern können.
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