Wirtschaft | 27.01.2025

- Anzeige - Die VR Bank RheinAhrEifel blickt mit einer Bilanzsumme von 6,9 Milliarden Euro positiv auf das Jahr 2024 zurück

142000 Mitglieder dürfen sich auf vier Prozent Dividende freuen

Gutgelaunter Vorstand beim Bilanzgespräch: (von links) Sascha Monschauer, Matthias Herfurth, Markus Müller und Michael C. Kuch. Foto: GS

Koblenz. Die rund 142000 Mitglieder der VR Bank RheinAhrEifel dürfen sich freuen. Vorbehaltlich des Votums der Vertreterversammlung als Souverän der Bank erhalten die Miteigentümer der Genossenschaftsbank auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividende von vier Prozent. Denn, so sagte Vorstandschef Sascha Monschauer bei der traditionellen Bilanzkonferenz: „ Die VR Bank blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück, das trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Spannungen sowie Fach- und Arbeitskräftemangel zahlreiche positive Entwicklungen hervorgebracht hat. Die Genossenschaftsbank zeigt sich optimistisch für die Zukunft und betont ihre starke Verwurzelung in der Region.“

Monschauer untermauerte dies im Beisein seiner Vorstandskollegen Markus Müller, Matthias Herfurth und Michael C. Kuch mit Zahlen. „Die Bilanzsumme ist im Jahr 2024 um rund 300 Millionen Euro kräftig gewachsen und liegt nun bei rund 6,9 Milliarden Euro (plus 4,42 Prozent). Das Kreditgeschäft überzeugte mit einem Wachstum um 250 Millionen Euro auf 4,8 Milliarden Euro (plus 5,53 Prozent). Trotz eines hart umkämpften Marktes konnten die Kundeneinlagen um 245 Millionen Euro auf 5,4 Milliarden Euro (plus 4,71 Prozent) gesteigert werden.“

Blick ins Zahlenwerk

Das insgesamt betreute Kundenvolumen (Bilanz- und Verbundzahlen) stieg laut Monschauer um mehr als 770 Millionen Euro auf rund 14,8 Milliarden Euro (plis 5,50 Prozent). Gleichzeitig erhöhte sich das Eigenkapital der Bank auf 750 Millionen Euro. Alles gute Gründe für die Dividendenausschüttung. „Auf diese Ergebnisse können wir stolz sein. 2024 war ein Jahr voller Herausforderungen, aber auch voller Chancen. Unsere Ergebnisse bestätigen die nachhaltige Strategie der Bank und das Vertrauen unserer Mitglieder, Kunden“, bilanzierte Monschauer. Und hatte noch mehr Zahlen parat. Im Jahr 2024 gewann die Bank 5356 neue Kundinnen und Kunden sowie 2406 neue Mitglieder.

Mit der Einführung neuer Konto- und Depotmodelle habe die Genossenschaftsbank zudem „ein starkes Zeichen für Transparenz und Flexibilität gesetzt“. Die neuen Modelle seien konsequent auf die Bedürfnisse der Mitglieder und Kunden ausgerichtet und böten umfangreiche individuelle Wahlmöglichkeiten. Monschauer: „Ein besonderer Vorteil ist der sogenannte ‚Heimatbonus‘, mit dem Kunden belohnt werden, die mehrere Produkte der Bank nutzen. Dieser Bonus ermöglicht es, von attraktiven Preisvorteilen zu profitieren. Zusätzlich wurde ein eigenes Cashback-System integriert, das sowohl mit regionalen als auch nationalen Partnern zusammenarbeitet, um wertvolle Mehrwerte zu schaffen.“

Sponsoring und Bauen

Monschauer betonte aber auch: „Unsere Bankgeschichte zeigt eindrucksvoll, wie tief wir seit über 160 Jahren in unserer Region verwurzelt sind. Dieses starke Fundament gibt uns die Kraft, auch in schwierigen Zeiten erfolgreich zu sein und Verantwortung für unsere Region zu übernehmen.“ Dass die Bank auch 2024 ein bedeutender Förderer von Kunst, Kultur, Brauchtum und Sport ist, unterstrichen rund eine Million Euro an Spenden und Sponsoring in der Region. „Diese Mittel kamen rund 1500 Projekten im gesamten Geschäftsgebiet der Bank zugute“, so der Vorstandschef.

Monschauer warf aber auch einen Blick nach vorn. Im Gewerbegebiet von Mendig wird die Bank einen zentralen Verwaltungssitz errichten, der die bislang zehn Standorte vereint. Der Baubeginn ist für 2026 vorgesehen und die geplante Bauzeit beträgt drei Jahre. Außerdem soll perspektivisch der Hauptsitz der Bank von der Rizzastraße 34 in Koblenz in das nahegelegene Rizza Carré verlegt werden. Aber auch dem Wohnungsbau will sich die Bank in Mayen und Andernach widmen.

Die VR Bank sieht das kommende Jahr als Chance, ihre Position als Partner für Privat- und Geschäftskunden in der Region weiter auszubauen. „Wir stehen vor großen Herausforderungen, insbesondere durch die Zinsentwicklung und den Fachkräftemangel. Aber wie in unserer über 160-jährigen Geschichte oftmals bewiesen, werden wir diese gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Kundinnen und Kunden erfolgreich meistern“, so Monschauer abschließend.

Die Genossenschaftsbank

Die VR Bank RheinAhrEifel ist der genossenschaftliche Finanzpartner für mehr als 200000 Kunden in der Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel. Hauptsitz der Genossenschaft ist Koblenz, Verwaltungssitze sind Bad Neuenahr-Ahrweiler, Mayen und Neuwied. Das Geschäftsgebiet der Bank erstreckt sich vom Rhein bei Rheinbreitbach bis nach Treis-Karden an der Mosel und von Oberstadtfeld in der Vulkaneifel bis Koblenz-Arenberg. Die Regionalbank gehört den rund 142000 Mitgliedern. Diese machen die Bank zu einer der mitgliederstärksten Organisationen in Rheinland-Pfalz. Anspruch der Bank ist es, unter dem Motto „Wir sind Heimat“, die regionale Wirtschaft im Sinne ihrer Mitglieder kontinuierlich zu stärken. Bei einer Bilanzsumme von 6,9 Milliarden Euro verwaltet die Genossenschaft ein Kundenwertvolumen von rund 14,8 Milliarden Euro. Das Finanzinstitut beschäftigt aktuell 937 Mitarbeitende, davon 75 Auszubildende. GS

Gutgelaunter Vorstand beim Bilanzgespräch: (von links) Sascha Monschauer, Matthias Herfurth, Markus Müller und Michael C. Kuch. Foto: GS

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