-Anzeige- Glasfaserausbau in MYK geht weiter

835 Haushalte werden erschlossen

835 Haushalte werden erschlossen

Spatenstich von Inexio für schnelles Internet. Die Kommunale Familie freut sich über den Start der Baumaßnahmen zwischen Dieblich, Rhens und Waldesch.Foto: innexio

22.08.2018 - 11:56

Dieblich. 835 weitere Mayen-Koblenzer Haushalte dürfen sich freuen, denn schon bald können sie mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabyte pro Sekunde im Internet surfen. Der Spatenstich für die vom Provider Inexio durchgeführte Breitband-Ausbaumaßnahme in Dieblich gab den Startschuss für die Erschließung der bislang unterversorgten Ortslagen Dieblich, Mariaroth, Rhens-Hünenfeld, Naßheck, Forsthaus und Dieblich-Berg. „Wenn alles nach Plan läuft, dann werden schon Anfang November alle notwendigen Tiefbauarbeiten auf einer Strecke von 11,2 Kilometern abgeschlossen sein“, sagt Anja Genetsch, Abteilungsleiterin Vertrieb Kommunen und Privatkunden bei Inexio.


Landrat Alexander Saftig ist stolz, dass der Breitbandausbau in Mayen-Koblenz mit großen Schritten voranschreitet und es gelang, 21 unterschiedliche Ausbaugebiete mit insgesamt fast 4.000 Anschlüssen an die Provider Inexio, Innogy und Telekom zu vergeben: „An mehreren Stellen im Landkreis wird aktuell Glasfaser verlegt. Das ist kein Zufall, denn auf Grundlage des Breitband-Masterplans von 2015 verfolgt unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein konsequent das Ziel einer flächendeckenden High-Speed-Internetversorgung in allen Teilen des Landkreises. Nicht zuletzt im ländlichen Raum. Die finanzielle Unterstützung von Bund und Land sowie die Beteiligung der Ortsgemeinden sind die Erfolgsgaranten für dieses Gemeinschaftsprojekt.“

Der rheinland-pfälzische Innenstaatssekretär Randolf Stich stellte fest, dass das Land in den letzten Jahren viel für den Breitbandausbau getan habe: „Wir wollen gleiche Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land. Das funktioniert nur, wenn man starke Partner vor Ort hat, die mitmachen und daran arbeiten, dass ihre Heimat attraktiv bleibt.“

Bevor die Glasfaserarbeiten in den Projektgebieten anlaufen konnten, musste ein aufwändiger Weg absolviert werden. „Eine europaweite Ausschreibung erfolgte gemäß der komplexen förder- und beihilferechtlichen Vorgaben durch EU, Bund und Land nach dem so genannten Wirtschaftlichkeitslückenmodell“, erklärt der Kreiswirtschaftsförderer Henning Schröder. Demnach kann den Telekommunikationsunternehmen eine Investitionshilfe für den Fehlbetrag zwischen den Investitions- und Betriebskosten auf der einen und den zu erwartenden Einnahmen auf der anderen Seite gewährt werden. Nach erfolgter Ausschreibung der Lose beläuft sich die Wirtschaftlichkeitslücke auf rund 1,3 Millionen Euro. „Davon übernimmt der Bund 50 Prozent, das Land 40 Prozent und nur zehn Prozent verbleiben bei der Ortsgemeinde“, so Schröder. Auch wenn der Aufwand in Antragsstellung und Fördermittelgewinnung hoch ist, so lohnt sich der Einsatz, ist Anja Genetsch von Inexio überzeugt: „Ein schneller Anschluss ans Internet gehört heute ganz einfach zu den grundlegenden Anforderungen an die Infrastruktur.“

Mehr Infos:

Zusätzliche Beratungsmöglichkeiten gibt es am 10., 11., 12. und 27. September sowie am 4. Oktober, jeweils von 16 bis 19 Uhr im Rathaus in Dieblich.

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Kommentare

Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
Es ist schön, dass Optimismus im Ahrtal wieder Platz hat. Das ist wohl die wichtige Botschaft dieses Artikels. Die genannten Ideen sind ja alle nicht neu, sondern waren auch schon vor der Flut in den Köpfen derer, denen das Ahrtal und seine touristische Zukunft am Herzen liegt. Allerdings sind Hängeseilbrücken...
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