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An der schönen blauen Donau
Eine Reise entlang des Flusses von Passau bis zum Delta
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Donau so blau, so blau … An der Donau entlang zu reisen ist vielleicht nicht die erste Idee, wenn man an Reisen denkt. Aber warum nicht einmal diesem wunderbaren Strom nachfolgen, der den Reisenden, von Deutschland aus, direkt ins Schwarze Meer bringt.
Wer an die Donau ab Passau denkt, dem fallen zuerst die prachtvollen, romantischen Städte wie Passau, Wien, Bratislava und Budapest ein. Alle Städte haben eines gemeinsam: glorreiche Vergangenheit und Aufbruchstimmung in die Gegenwart. Passau zum Beispiel, die Drei-Flüsse-Stadt an der Mündung von Inn und Ilz in die Donau, bezaubert durch eine kleinräumige barocke Altstadt. Überall gibt es prachtvolle Straßenzüge aus dem 17. Jahrhundert, verwinkelte Gassen, im Dom St. Stephan die größte Domorgel der Welt, in den kleinen Straßen zur Donau mannigfaltige Geschäfte, Cafés und Restaurants: eine charmante Kombination von Geschichte, Kunst und Erlebnis.
Wien strahlt immer noch den Glanz der habsburgischen Monarchie aus – die alte Stadt zeigt sich in der Pracht verschiedenster Stile, beeindruckend die kaiserlichen Paläste, allen voran das Schloss Schönbrunn. Wer sich für Kunst und Kultur begeistert, den zieht es ins MuseumsQuartier; fast schon Kult-Ziele sind die Gebäude und Ausstellungen von Friedensreich Hundertwasser. Wer mehr das traditionelle Vergnügen sucht, begibt sich in den Prater oder zum Heurigen, und alle Genießer probieren sich durch den Naschmarkt, gönnen sich im Hotel Sacher ein Stück Torte oder besuchen eines der neuen stylishen Cafés der Donaustadt.
Eine beeindruckende, quirlige Stadt ist Bratislava. Hoch oben auf dem Felsen thront die Burganlage aus dem zehnten Jahrhundert, die durch verwinkelte Gassen zu erreichen ist – bei bester Aussicht auf die Donau. Unten liegt die Altstadt mit ihren prächtigen großen und kleinen Barockfassaden, vielen kleinen Läden, Cafés und Restaurants. Auf dem Brückenpfeiler der Donaubrücke steht ein Gebilde, das an ein Ufo erinnert – oben eine Aussichtsplattform mit Rundumblick und ein Restaurant.
Beeindruckende Ansicht vom Fluss aus
Höchst beeindruckend ist die Ansicht auf Budapest vom Fluss aus. Das Ufer ist gesäumt von Prachtbauten, stilvollen Brücken und dem imposanten Parlamentsgebäude. Auf der einen Uferseite liegt der eher flache Ortsteil Pest, auf der anderen das hügelige Buda, oben auf die Fischerbastei und die alles überragende Matthiaskirche. Dazwischen herrscht überall Aufbruchstimmung: Kleine hippe Läden, junge Menschen, die mit Cafés und kleinen Geschäften buntes Leben schaffen.
Entlang der Strecke bietet die Donau natürlich auch viel eindrucksvolle, landschaftliche Schönheit, wie die Wachau, die Puszta oder die Karpaten. Dazu gehört auch der Donaudurchbruch, ein wildromantischer Flussabschnitt, auf dem sich der Fluss seinen Weg durch die Karpaten gesucht hat; die engste Stelle des Tales wird als „Eisernes Tor“ bezeichnet. Über gut 100 Kilometer schlängelt sich die Donau durch dicht bewaldete Bergzüge, weitet sich mal bis zur Breite eines Sees aus, zwängt sich dann wieder durch enge Schluchten mit bis zu 300 Meter hohen Felswänden. An ihrer schmalsten Stelle ist sie gerade mal 150 Meter breit, dafür aber unheimliche 90 Meter tief. An der engsten Stelle liegt auf der rumänischen Seite das Kloster Mraconia, auf der serbischen Uferseite die Festung Golubac aus dem 14. Jahrhundert.
In Kroatien, Rumänien, Bulgarien und Serbien wird das Leben entlang der Donau einfacher, die Städtchen und Dörfer kleiner, ärmer, aber nicht weniger charmant. Vukovar, die kleine kroatische Stadt, hat vor allem im Balkankrieg 1991 von sich reden gemacht. Hier gab es Straßenzüge, in denen fast kein Stein auf dem anderen stehen blieb. Eindrucksvoll bis heute zu sehen ist der zerschossene Wasserturm, der als Mahnmal stehen geblieben ist.
Byzantinische und osmanische Einflüsse
Die Altstadt des kroatischen Stari Grad ist geprägt von Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert, immer wieder durchbrochen von den monumental-bedrohlich wirkenden Bauten aus der kommunistischen Zeit. Vidin, eine der ältesten Städte Bulgariens, spiegelt die byzantinische und die osmanische Zeit wider, mit dafür typischen Gebäuden und Moscheen. Über der Stadt thront unübersehbar die Festung Baba Vida, eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Burgen Bulgariens. Dann wären da noch die vielen kleinen Siedlungen am Wasser entlang, mit den traditionellen Gehöften mit Hausgärten. Hier scheint die Uhr zurückgedreht, und man fühlt sich in die Zeit der Großeltern auf dem Land zurückversetzt. Inzwischen ist die Landschaft rechts und links der Donau flacher geworden. Irgendwann kommen dann die ersten Auenwälder. Es geht auf das riesige Donaudelta zu, etwa 5.800 Quadratkilometer groß, eine eigene Welt, die sich ständig verändert und erneuert. Die einzige Stadt im Delta ist Sulina, zugleich der östlichste Hafen Europas, mitten drin ein alter Leuchtturm. Im Delta finden sich über 300 verschiedene Vogelarten – darunter die Pelikane, von denen fast 7.000 im Delta leben, und die so etwas wie ein Wahrzeichen des Gebiets geworden sind. Die Gewässer sind fischreich; hier ist auch das Gebiet der Störe, von denen es früher so viele gab, dass Kaviar eine Alltagsspeise war. Die Menschen im Delta leben vorwiegend vom Fischfang – und inzwischen auch vom Tourismus. Viele Orte des Deltas, auch Sulina, sind nur über Wasserwege rreichbar.
Pressemitteilung FT-
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