- Anzeige - Großer Preis des Mittelstandes: Pies Betonsteinwerk ausgezeichnet
Andernacher Unternehmen belegt Spitzenposition unter 4.674 Teilnehmern
Andernach. Der bundesweite Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ zählt europaweit zu den renommiertesten Wirtschaftspreisen. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren bewerben sich jedes Jahr erfolgreiche und sozial engagierte Mittelstandsunternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe um die begehrte Auszeichnung der „Oskar-Patzelt-Stiftung“. Im 27. Wettbewerbsjahr nahm auch das in Andernach-Miesenheim ansässige Familienunternehmen PIES Betonsteinwerk teil.
Die Auswahl der Preisträger und Finalisten trafen zwölf Regionaljurys und eine Abschlussjury. Pro Wettbewerbsregion konnten maximal drei Preisträger und fünf Finalisten ausgezeichnet werden. Jedes Unternehmen wurde in seiner Gesamtheit und für sein gesellschaftliches Engagement in fünf Bereichen bewertet: Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovation, Engagement in der Region, Service und Kundennähe sowie Marketing.
Das als Finalist der Wettbewerbsregion Rheinland-Pfalz/Saarland ausgezeichnete PIES Betonsteinwerk wurde unter anderem für seine jahrelange erfolgreiche Positionierung als Nischenanbieter im Segment individueller Betonfertigteile geehrt. Als flexibler Produzent rein auftragsbezogener Betonfertigteile für den Wohnungs- und Industriebau grenzt sich das Unternehmen von Serienherstellern signifikant ab. Jährlich werden auf dem firmeneigenen Gelände mehrere Tausend Fertigteil-Treppenläufe und Fertigteil-Balkone, sowie sonstige Betonfertigteile hergestellt.
Die Laudation nimmt auch Bezug auf die geringe Mitarbeiterfluktuation bei PIES. In der guten Arbeitsatmosphäre eines Familienbetriebs tragen eine gerechte Entlohnung, hohe Wertschätzung jedes Mitarbeiters sowie Aufstiegschancen zur Mitarbeiterbindung bei.
Als Mitglied in der Vereinigung „Die Familienunternehmer e.V.“ engagiert sich PIES auch im Bereich universitärer Forschung, was die Zukunftsausrichtung des Unternehmens und die Optimierung der Fertigungsprozesse unterstützt.
Positiv bewerteten die Jurymitglieder auch das vielfältige soziale Engagement der Firma, welches bereits ihr Gründer Peter Pies pflegte. So werden seit der Gründung im Jahr 1954 regionale Vereine, Rettungs- und Hilfsorganisationen unterstützt.
Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise integrierte sich PIES in einem Verbundprojekt, welches erfolgreich Beton-Shelter zur Erstunterbringung von Flüchtlingen entwickelte. Mehrere hundert Beton-Shelter wurden produziert und an Erstaufnahmelager geliefert.
Aber der Blick der geschäftsführenden Gesellschafterin Elke Pies-Eckart reicht weiter.
Aktuell finanziert PIES den Bau einer Schule in Namibia durch die Reiner Meutsch Stiftung „Fly & Help“ - die Eröffnung der Schule ist im kommenden Frühjahr geplant.
Für die Geschäftsführerin Elke Pies-Eckart, die das Unternehmen in der dritten Generation weiterführt, ist die Auszeichnung des Mittelstandspreises ein Höhepunkt der Firmengeschichte: „Schon der von der Kreissparkasse Mayen eingereichte Nominierungsvorschlag ehrte uns. Aber es fühlt sich wirklich außergewöhnlich an, wenn man unter einer solch großen Anzahl erstklassiger Teilnehmer als Finalistin der Region Rheinland-Pfalz/Saarland ausgezeichnet wird.
Ich freue mich sehr über diese besondere Anerkennung unserer Leistung, die unser gesamtes Team in einem umkämpften Wettbewerbsumfeld kontinuierlich erbringt.“
