- Anzeige Zahlreiche Autoren und Journalisten zu Gast in der Buchhandlung Reuffel
Die Veranstaltungen auf der Reuffel-Literaturbühne im Frühjahr
Der Vorverkauf läuft
Koblenz/Mayen. Bei Fragen zu den einzelnen Künstlern und Veranstaltungen oder wenn man sich für ein Medium zur Berichterstattung akkreditieren möchte, kann man sich bei Rainer Marquardt, r.marquardt@reuffel.de, Tel.: (02 61) 30 30 70 melden.
Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen ist am 16. Dezember gestartet. Tickets sind bundesweit in den Vorverkaufsstellen von Ticket Regional, unter Tel.: (06 51) 9 79 07 77, oder online bei www.ticket-regional.de erhältlich.
Veranstaltungen in Koblenz
Peter Stamm: Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt
Am Mittwoch, 11. April, 20 Uhr, in der Buchhandlung Reuffel, Löhrstraße 92. Der Eintritt beträgt 18 Euro, mit reuffelCard 16,20 Euro, für Schüler/Studenten 9 Euro.
Das eigene Leben noch einmal erleben. Soll man sich das wünschen?
Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiß, was ihr bevorsteht. So beginnt ein beispiellos wahrhaftiges Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbeschadet herausgehen wird.
Können wir unserem Schicksal entgehen oder müssen wir uns abfinden mit der sanften Gleichgültigkeit der Welt? Peter Stamm, der große Erzähler existentieller menschlicher Erfahrung, erzählt auf kleinstem Raum eine andere Geschichte der unerklärlichen Nähe, die einen von dem trennt, der man früher war.
Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u. a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Für sein Werk ist er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.
Holger Siemann: Das Weiszheithaus. Ein Jahrhundertroman
Am Dienstag, 17. April, 20 Uhr, in der Buchhandlung Reuffel, Löhrstraße 92. Der Eintritt beträgt 15 Euro, mit reuffelCard 13,50 Euro, für Schüler/Studenten 7,50 Euro.
2011 erbt Sven Gabbert unerwartet ein Mehrfamilienhaus in Prenzlauer Berg, Baujahr 1900 mit 30 Wohnungen: Das Weiszheithaus. Das Dachgeschoss beherbergt ein skurriles Archiv, in dem jemand jahrzehntelang nicht nur die Werke, Tagebücher, Manuskripte und Briefe des berühmten DDR-Schriftstellers Kurt Weiszheit gesammelt hat, sondern auch Fotos, amtliche Schreiben und andere Dokumente der unterschiedlichsten Hausbewohner.
Durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt, bleibt Sven zur Ablenkung nur die Erforschung der Geschichte seines Hauses. Die scheinbar üppige Quellenlage erweist sich als Mahlstrom, denn Kurt Weiszheits Schriften sind wie Spiegelscherben, verschiedene Fassungen seiner Weiszheit- Geschichten widersprechen einander. Briefe, Tagebücher, Patientenakten, Reklameschilder und Mietbücher belegen oft das Gegenteil. Was ist wahr? Und was ist erfunden? Im Spiel mit Wirklichkeiten erzählt Sven anhand subjektiver Bruchstücke die Geschichte seines Berliner Mietshauses, der Erbauerfamilie Weiszheit und die der Bewohner.
Holger Siemann, 1962 in Leipzig geboren, studierte Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin. Er arbeitete als Offizier, Schauspieler, Sozialwissenschaftler, Familienhelfer und Journalist und ist Autor zahlreicher Hörspiele, Features und Libretti. Seine ersten beiden Romane „Arbeit und Streben“ und „Karlas Versuch, die Welt zu verbessern“ erschienen 2006 und 2008. Holger Siemann lebt in Berlin und in der Uckermark.
Der Unionsverlag: Ein Verlagsabend mit Lucien Leitess
Am Mittwoch, 25. April, 20 Uhr, in der Buchhandlung Reuffel, Löhrstraße 92. Der Eintritt beträgt 15 Euro, mit reuffelCard 13,50 Euro, für Schüler/Studenten 7,50 Euro.
Der Unionsverlag wurde 1975 in Zürich gegründet, das erste Buch sammelte die „Erzählungen aus dem Kampf der Schweizer Arbeiterklasse“. Seither hat sich das Profil des Verlags gründlich gewandelt und geschärft, er gilt heute als engagierter Spezialist in der Vermittlung außereuropäischer Literaturen. Zu den verlegten Autoren gehören Leonardo Padura, Nagib Machfus, Yasar Kemal, Tschingis Aitmatov, Assia Djebar, Mo Yan, Gary Disher und zahlreiche mehr, von denen viele bereits zu den modernen Klassikern zählen.
Wir begrüßen Lucien Leitess, der von Anfang an als Verleger beim Unionsverlag dabei ist. 1950 in Zürich geboren und über den Umweg des Journalismus und Ausstellungsmanagers zum Büchermachen gekommen, wurde er 2015 zum „Verleger des Jahres“ (Buchmarkt Magazin) und 2017 mit dem Kulturpreis des Kantons Zürich ausgezeichnet. Er wird uns seinen Verlag und die vielfältigen aktuellen Programme vorstellen.
Nina George: Die Schönheit der Nacht
Am Mittwoch, 9. Mai, 20 Uhr, in der Buchhandlung Reuffel, Löhrstraße 92. Der Eintritt beträgt 18 Euro, mit reuffelCard 16,20 Euro, für Schüler/Studenten 9 Euro.
Buchpremiere bei Reuffel!
In „Die Schönheit der Nacht“ lotet Nina George, Autorin des Welt-Bestsellers „Das Lavendelzimmer“, in beeindruckender Sprache, sinnlich, intensiv und präzise, „Weiblichkeit“ in allen Facetten aus, erzählt eine Geschichte vom Werden, vom Versteinern und vom Aufbrechen.
Vor der beeindruckenden Kulisse der bretonischen Küste lässt Nina George zwei Frauen sich selbst neu entdecken: ihre Wünsche und Träume, ihre Sinnlichkeit, ihr Begehren.
Die angesehene Verhaltensbiologin Claire sehnt sich - innerlich verzweifelt, doch nach außen völlig beherrscht - danach, wieder wahrhaftig zu spüren, dass sie lebt.
Die junge Julie wartet - verwirrt und voller Angst, dass der Moment niemals kommt - auf etwas, das sie innerlich in Brand steckt, auf des Lebens Hitze, auf Rausch, auf Farben.
In der glühenden Sommerhitze der Bretagne, am Ende der Welt, entdecken die beiden unterschiedlichen Frauen Lebenslust und Leidenschaft neu - und werden danach nie wieder dieselben sein.
Nina George schreibt Romane, Sachbücher, branchenpolitische Essays, Kurzgeschichten. „Das
Lavendelzimmer“ avancierte zum internationalen Bestseller. George ist Beirätin des PENPräsidiums und Bundesvorstandsmitglied des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Sie ist verheiratet mit dem Schriftsteller Jens J. Kramer und lebt in Berlin und der Bretagne.
Veranstaltungen in Mayen
Linus Geschke: Das Lied der toten Mädchen
Am Freitag, den 9. März, 20 Uhr, in der Buchhandlung Reuffel, Brückenstraße 1. Der Eintritt beträgt 10 Euro, mit reuffelCard 9 Euro.
Das Letzte, was sie hörte, war ein Schlaflied.
Herbst 1997: Auf dem Wilzenberg wird eine junge Frau tot aufgefunden, ermordet durch einen Stich ins Herz. Der Täter lässt nichts zurück außer einer Spieluhr, die „Hush little baby“ spielt.
Gegenwart: Jan Römer, Reporter für ungelöste Kriminalfälle, rollt mit seiner Kollegin Mütze das Verbrechen neu auf. Warum trug das Opfer trotz der Kälte nur ein dünnes rotes Kleid? Warum kann niemand etwas zu dem Gästehaus im Wald sagen, in dem die Frau damals arbeitete? Dann wird wieder eine Frau getötet. Auch neben ihrer Leiche wird eine Spieluhr gefunden. Und Jan Römer begreift, dass die Vergangenheit nicht tot ist ...
Linus Geschke, geboren 1970, arbeitet als freier Journalist für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen, darunter Spiegel Online, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Manager Magazin. Dazu verfasst er für das Special-Interest-Magazin „unterwasser“ Tauch- und Reisereportagen und bedient alle zwei Monate eine Kolumne („Nachgedanken“). Mit seinen Reportagen hat der Kölner mehrere Journalistenpreise gewonnen.
Annette Wieners: Wildeule
Am Donnerstag, den 15. März, 20 Uhr, Altes Rathaus, Markt, Mayen. Der Eintritt beträgt 10 Euro.
Die ehemalige Kommissarin Gesine Cordes hatte sich nach dem Tod ihres kleinen Sohnes aus ihrem alten Leben zurückgezogen. Erst in der Arbeit als Friedhofsgärtnerin fand sie Trost. Doch ihre geliebte Idylle wird jäh gestört, als während einer Beerdigung entdeckt wird, dass der Sarg nicht richtig geschlossen ist. Und nicht der erwartete Leichnam im Sarg liegt, sondern ein bekannter Bestattungsunternehmer ...
Gesine ermittelt undercover auf dem Friedhof und kommt skandalösen Praktiken im Bestattergewerbe auf die Spur. Bald gerät ausgerechnet ihr bester Freund, der Bestatter Hannes, unter Verdacht. Als sie zögert, ihn in ihre Ermittlungen einzuweihen, verschwindet er spurlos.
Gesine muss sich entscheiden: Wird sie sich weiter vor der Welt verstecken? Oder kann sie
Hannes retten, den Mord aufklären und womöglich sogar in ihr altes Leben zurückkehren?
Annette Wieners, geboren in Paderborn, hat für ARD, ZDF und WDR als Drehbuchautorin gearbeitet. Sie lebt als Autorin und Journalistin in Köln. „Wildeule“ ist der dritte Teil ihrer ungewöhnlichen Krimiserie mit Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes.
Eine Veranstaltung im Rahmen der 2. FrauenKulturWoche, in Zusammenarbeit mit der Stadt Mayen.
Pressemitteilung der
Buchhandlung Reuffel
