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Eigenständigkeit steht bei Generalversammlung über allem
Welling. Die Raiffeisenbank Welling traf sich am 29. Juni 2022 im Hotel Zur Post in Welling zur alljährlichen Generalversammlung um ihre Mitglieder über das abgelaufene Geschäftsjahr 2021 zu informieren. Der Einladung waren trotz wieder steigender Corona Zahlen 83 Mitglieder gefolgt.
Aufsichtsratsmitglied Monika Schneider-Spitzlei und Vorstandsmitglied Udo Link leiteten die Sitzung aufgrund einer Erkrankung des Aufsichtsratsvorsitzenden Rainer Pauken gemeinsam.
Das Zahlenwerk aus der Jahresbilanz 2021 wurde durch die Bankvorstände Udo Link und Bruno Becker vorgetragen.
Insbesondere im Bereich der privaten Immobilienfinanzierungen konnte die Bank ihre Marktstellung weiter ausbauen und eine Steigerung von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen. Die vermittelten Darlehen an die Münchener Hypothekenbank sind bei dieser Betrachtung noch nicht berücksichtigt, da diese Darlehen nicht in der Bilanz der Raiffeisenbank Welling erscheinen. Aktuell steigende Zinsen und die ständig steigenden Baukosten sorgen für eine angespannte Lage am Wohnungsmarkt, so dass die kundenorientierte und maßgeschneiderte Beratung der Bank mehr denn je gefragt ist.
Die Kundeneinlagen stiegen trotz der anhaltenden „Minuszinspolitik“ um 9,2 Prozent auf 89,5 Mio. Euro an.
Die Bilanzsumme konnte die Bank sogar um 9,5 Prozent auf mittlerweile 104 Mio. Euro steigern. Damit lag die Bilanzsumme erstmals in der 128-jährigen Geschichte der Raiffeisenbank über 100 Mio. Euro.
Den Bericht über die gesetzliche Prüfung trug in diesem Jahr Vorstandsmitglied Bruno Becker vor. Mit dem Ergebnis der Prüfung zeigte sich die Verwaltung zufrieden.
Trotz steigendem Regulierungswahnsinn will die Bank weiter eigenständig bleiben.
Um dieses Ziel zu erreichen, stellte man den Mitgliedern den neuen Mitarbeiter Nikolai Sprenger vor. Er soll das Team der Bank verstärken und den anstehenden Generationswechsel im Vorstand vorbereiten.
Die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat wurde von Mitglied Kurt Schulden in getrennten Abstimmungen beantragt und erfolgte einstimmig. Herr Schulden hob in seinen Ausführungen die Vorzüge der Raiffeisenbank Welling hervor. Insbesondere die kurzen Entscheidungswege und die kompetente Beratung unterscheiden die eigenständige Bank in Welling von den größeren Instituten.
Die Versammlung beschloss die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 1,5 Prozent. Der Vorstand stellt bei der Höhe der Ausschüttung bewusst die Eigenständigkeit und Stärkung der Rücklagen der Bank in den Vordergrund. Diese Einschätzung wurde von den Mitgliedern geteilt.
Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurde Frau Monika Schneider-Spitzlei in Ihrem Amt bestätigt und für weitere drei Jahre wiedergewählt.
Zum Ende der Versammlung wurden die Mitglieder Kurt Schulden, Karl Strahl und Hilde Regnery für die 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Frau Regnery war aus persönlichen Gründen nicht anwesend.
Die harmonisch verlaufende Versammlung wurde mit dem Vorsatz beendet, auch im Jahre 2022 die persönliche Beratung und den Kundenwunsch zum Kern des Unternehmens zu machen.
