Tag der offenen Tür auf dem Margaretenhof
Ein gelungenes Fest
Bad Breisig. Es hat sich im Laufe der Jahre herumgesprochen, wenn der Bad Breisiger Reitstall Margaretenhof zum „Tag der offenen Tür“ einlädt, ist das ein Fest, auf dem man sich trifft. Man kann die Pferde in ihren Ställen anschauen und streicheln, mit Freunden und Nachbarn ein Bierchen trinken oder unter den Zelten und Schirmen gemütlich bei Kaffee und Kuchen oder Bratwurst mit Pommes beisammensitzen. Und das gilt weiß Gott nicht nur für Pferdebegeisterte. So auch in diesem Jahr am Fronleichnamstag. Das Gastgeber-Ehepaar Schmidgen war mit ihren beiden Töchtern immer mitten drin, begrüßte herzlich hier und da Freunde und Bekannte und kümmerte sich parallel um das Programm. Günter Schmidgen sorgte ab 11.30 Uhr mit Tochter Nicole dafür, dass die Planwagen neben dem Eingangstor bei dem Ansturm überhaupt noch Platz fanden und gut weg kamen. Denn der Besucherstrom war so groß, dass schon früh Parkplatzsuchende umher kreisten, um noch ein Plätzchen für ihr Auto zu ergattern. Die Brücke über die B9 war schließlich so weit zugeparkt, wie das Auge vom Reiterhof aus reichte. Die Bezeichnung „gut besucht“ wäre also eine geradezu schamlose Untertreibung. Kein Wunder, denn eine Pferde-Verkaufsshow (ja, man konnte sogar Pferde kaufen), ein großes Reiter-Show-Programm, Ponyreiten, Planwagenfahrten sowie ein Früh- und Dämmerschoppen boten reichlich Unterhaltung. Ausgesprochenes Glück hatte Familie Schmidgen mit dem Wetter, hatten doch die Apps für Fronleichnam auf mögliche Gewitter hingewiesen. Glücklicherweise blieben diese in unserer Region den Tag über aus und schlugen erst in der Nacht zu - dann aber heftig.
Spaß für Jung und Alt
„Das Leben ist kein Ponyhof“, sagt der Volksmund, wenn das Leben einmal unbarmherzig zuschlägt und Menschen traurig macht. Denn „Ponyhof“ bedeutet Freude und Glück. Und in diesem Sinne ganz bestimmt ein Ponyhof mit ungetrübtem Spaßfaktor war dieser Tag der offenen Tür für die Kinder. Am Vor- wie am Nachmittag gab es ausgiebig Gelegenheit, auf einem Pony zu reiten, für die einen oder anderen Zwerge bestimmt das allererste Mal in ihrem jungen Leben. Dieses Angebot kam gut an und es bildete sich stets eine kleine Schlange mit Eltern und Kleinkindern, die auf das nächste freie Pony warteten.
Auch bei der Reitershow gab es viele Programmpunkte für die kleinen Gäste. Dabei auch eine gespielte Pferde-Geschichte mit dem Titel „Bibi und Tina - Pferdefasching“. Tina und Bibi beschließen nämlich, gemeinsam mit ihren Pferden Fasching zu feiern. Sie informieren die örtliche Zeitungsredakteurin, die einen „Pferdefaschings-Termin“ auf keinen Fall versäumen will. Keine 10 Pferde könnten sie davon abhalten, dabei zu sein und darüber in einer Sonderseite zu berichten, so der Erzähler am Mikrofon. Es gab verschiedene Shows mit einer Pferdekutsche, mit einem Pony, mit jüngeren und etwas älteren Reitschülerinnen, mit Reitergruppen u. a. als Ritter, Robin Hood(s) oder Einhörner. Über Monate hatten die Reitschüler für die Aufführungen trainiert und geübt. Und so klappte auch alles wie am Schnürchen. Weil es schon längere Zeit nicht mehr geregnet hatte und die große Wiese entsprechend ausgetrocknet war, stiegen bei den Galopp-Vorführungen große Staubwolken unter den Hufen der Pferde auf.
Als Abschluss der großen Reitershow kamen noch einmal alle Protagonisten zusammen auf die Wiese. Alle Gruppen, alle Pferde und Ponys. Dann fuhr Günter Schmidgen auch noch mit dem Planwagen vor und ludt aus den Reihen der zahlreichen Besucher hinter den Zäunen Kinder zur Mitfahrt ein. Das Gedränge war riesengroß und strahlende Kindergesichter dankten es ihm. Wen würde es wundern, wenn der Margaretenhof einige der begeisterten Kinder irgendwann als neue Reitschüler begrüßen wird, weil sie sich an diesem Tag mit dem „Virus“ Reitsport infiziert haben.
Auch wenn diese Show den Höhepunkt bildete, war der Tag der offenen Tür damit noch nicht zu Ende. Dichtes Gedränge gab es auch danach noch im Reiterhof in Bad Breisigs Norden, egal ob am Getränke-, Imbiss- und Süßigkeitenstand oder am italienischen Eiswagen. Die Sitzgruppen im Hofbereich waren nach wie vor dicht besetzt. Und auch die Planwagen fuhren noch lange in den Nachmittag hinein. Beim Dämmerschoppen klang der Tag dann so langsam aus. KMI
Unter den Besuchern begrüßten die Eheleute Schmidgen (Bildmitte mit Enkelkind Mila) Bürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch mit Ehemann Elmar (rechts) sowie den Landtagsabgeordneten Guido Ernst (links).
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