Wirtschaft | 13.01.2023, 13:50 Uhr

- Anzeige - Pflegefachkräfte aus den Seniorenzentren der Barmherzigen Brüder Saffig geben Einblicke in ihr Berufsfeld

Eine große Portion Menschlichkeit

Maria vom Siege Plaidt. Quellen: Barmherzige Brüder Saffig
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Saffig. Die Altenpflege ist ein vielschichtiges und herausforderndes Berufsfeld. Pflegefachkräfte betreuen, unterstützen und beraten ältere Menschen, und sind darüber hinaus auch für medizinisch-pflegerische Aufgaben zuständig. Was den Beruf so besonders macht, kann man aber nur in der Praxis erfahren. Dieser Ansicht sind auch Felix Michels, Sandra Haubrichs und Elke Weinand vom Seniorenzentrum St. Josef Münstermaifeld sowie Antje Eppers und Sonja Kera vom Seniorenzentrum Maria vom Siege Plaidt. Die fünf Pflegefachkräfte der Barmherzigen Brüder Saffig sind sich einig: Neben allen Herausforderungen und Verantwortlichkeiten, kennzeichnet die Altenpflege vor allem auch eine große Portion Menschlichkeit. „Das Besondere am Pflegeberuf ist, dass man hier genauso viel zurückkriegt, wie man gibt. Man spürt einfach eine große Wärme und Dankbarkeit vonseiten der Bewohner“, erzählt Pflegedienstleiterin Antje Eppers. Für ihre Kollegin Sonja Kera ist die Pflege deshalb auch „ein gegenseitiges Versprechen von Pflegenden und Gepflegten“: Auf der einen Seite steht die Zusage, sich um den anderen zu kümmern, auf der anderen Seite die ehrliche, direkte Rückmeldung der Bewohnerinnen und Bewohner.

Leider wird der Beruf der Altenpflege häufig auf eine reine Betreuungsleistung reduziert. „Dabei steckt noch so viel mehr dahinter!“, weiß Sandra Haubrichs. „Als Pflegefachkräfte ist es unsere Aufgabe, vorhandene Ressourcen zu erhalten und zu fördern, Menschen zu begleiten und dabei eng mit den Angehörigen zusammenzuarbeiten“. Dabei müssen auch mal eher schwierige Entscheidungen getroffen werden, z.B. ob es nötig ist, einen Arzt zu rufen oder nicht. „Man trägt schon eine große Verantwortung“, sagt Elke Weinand. Umso besser also, dass man in den Seniorenzentren Teil eines starken Teams ist, findet ihre Kollegin: „Hier begegnen sich alle Beteiligten auf Augenhöhe und man hat eine Stimme, die berücksichtigt wird. Wir ergänzen uns mit unseren Stärken und Schwächen, unterstützen und beraten einander.“

Neben einer engen Dienstgemeinschaft bietet der Pflegejob aber auch eine Vielzahl schöner oder berührender Momente. Felix Michels kann sich bei der Frage, worauf er immer wieder zurückblickt, unmöglich auf eine bestimmte Situation festlegen: „Das lässt sich schwer zusammenfassen, man muss eher von vielen Momenten sprechen! Viele Menschen, die zu uns kommen, haben bereits mit dem Leben abgeschlossen. Zu beobachten, wie diese Menschen in der Gemeinschaft wieder zu neuer Lebensfreude zurückfinden und aufblühen, berührt mich immer wieder.“ Einigkeit herrscht jedenfalls in einer Hinsicht: Langeweile kommt im Pflegeberuf keine auf. „Die Herausforderung, dass nicht jeder Tag gleich ist und man selbstständig arbeiten kann, macht den Beruf so besonders“, fasst Sonja Kera zusammen.

Interesse an einem Beruf in der Altenpflege? Die Seniorenzentren in Plaidt und Münstermaifeld suchen aktuell noch Verstärkung für ihre Pflegeteams. Mehr Informationen und eine direkte Möglichkeit zur Bewerbung unter www.warum-pflege.de.

St. Josef Münstermaifeld.

St. Josef Münstermaifeld.

Maria vom Siege Plaidt. Quellen: Barmherzige Brüder Saffig

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