-Anzeige- Neuer Imbissstand auf dem gemeinsamen Parkplatz mit expert Bielinsky und der Trinkbar
„Food Fire“ - der etwas andere Imbissstand
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Seit mitte Oktober gibt es den Imbiss „Food Fire“, der sich in einem unübersehbaren „feuerroten Spielmobil“ präsentiert. Zu finden ist dieser neue Imbissstand auf dem gemeinsamen Parkplatz mit expert Bielinsky und der Trinkbar in der Rotweinstraße 3, der Zufahrtsstraße von der A61 nach Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das Firmen-Logo „FOOD FIRE, Best Street Food“ ist eindeutig, es geht um Essen (Food) und dieses wird auf einem Grill zubereitet (FIRE).
Oliver Merches, Geschäftsführer der OM Food Concepts GmbH mit Sitz in Köln, hat vor einem Jahr mit seiner Idee begonnen, klassische“ Bratwurst- und Currywurst-Imbissstände zu betreiben, inzwischen hat er diese Idee mit seinem Partner Thomas Kern bereits an zehn weiteren Standorten, unter anderem in Koblenz, Mainz oder Mönchengladbach in die Realität umgesetzt. Analog zu Aldi gibt es bundesweit eine Aufteilung in die Geschäftsteile Nord und Süd, Merches selbst führt den Geschäftsbereich Süd und verfügt über die notwendige Expertise, denn er ist gelernter Koch, Küchenmeister und hat ein Studium zum Betriebswirt absolviert. Er ist gebürtiger Saarländer und hier schließt sich quasi der „kulinarische Kreis“, denn das Saarland und seine Nahbarregionen Lothringen und Luxemburg bilden eine anerkannte Gourmetregion und so kann man auch die typische Aussage von Saarländern nachvollziehen, die da lautet: „Hauptsach guud gess“, was man sicher nicht ins Hochdeutsche übersetzen muss.
Feuerrot muss es sein
Die „Corporate Identity“ hört nicht bei den feuerroten Imbissständen auf, nein, auch seine Mitarbeiter zeigen, zu welcher Firma sie gehören, sie tragen eine Fleece-Jacke und Baseballcap, beides mit dem Firmen-Logo. Wenn man vor dem Imbissstand steht und die Angebotstafeln studiert, fallen die außergewöhnlichen Bezeichnungen auf, die man zu lesen kriegt. Schon bei den Überschriften der Produktgruppen beginnt es, im Angebot sind „Prachtstücke“, „Lochimbauchfüller“ und „Brandlöscher“, darunter findet man unter anderem „Heißer Lümmel!“ (Rheinische Rostbratwurst, Käsewurst), „Dauerbrenner!“ (Currywurst) oder „Fritzchens Leibgericht“ (Pommes Frites, klein). In diesen „etwas anderen“ Produktbezeichnungen sieht Oliver Merches einen Gesprächspunkt, damit will er auch erreichen, dass zwischen Kunde und Personal eine Kommunikation entstehen kann, wenn interessierte Kunden fragen, welche Story da hinter steht.
Das Konzept
Merches‘ Konzept sieht „klassische“ Bratwurst- und Currywurst-Imbissstände, er verkauft im schnellen Impulskauf deutsche Produkte. Das bisherige positive Feedback, auch von älteren Mitbürgern, gibt ihm recht. So gibt es traditionellen Filterkaffee eines deutschen Anbieters (Tchibo), weitere Kaffeegetränke wie Espresso, Latte Macchiato oder Capuccino findet man nicht. Seine Würstchen erhält er aus einer Kooperation mit einem Metzger in Limburg an der Lahn, also kein Großlieferant, sondern ein mittelständischer regionaler Anbieter. Genauso funktioniert es auch bei den Erfrischungsgetränken. Sie kommen aus dem Hause RHODIUS Mineralquellen, einem familiengeführten, mittelständischen und regional verankerten Unternehmen aus dem Brohltal, das Oliver Merches bei der Umsetzung seines eigenen Vermarktungskonzeptes unterstützt hat.
Trotz zeitlich erheblicher Belastung aufgrund seiner Verpflichtungen als Geschäftsführer eines weiteren Unternehmens hat Merches vor einem Jahr mit diesem neuen Konzept begonnen und zunächst selbst und alleine in seinem ersten Imbissstand gestanden, um sein umfassendes Konzept zu entwickeln. Mittel- bis langfristig denkt er an ein Pächter-Modell (ausdrücklich kein Franchise-Modell), das mit einem entsprechenden System „gefahren“ wird, in dem wesentliche Bausteine (Wareneinkauf, Betriebs-Abläufe, Verträge, etc.) festgeschrieben werden. „Food Fire“, der etwas andere Imbissstand.
