Wirtschaft | 07.03.2025, 12:54 Uhr

- Anzeige - Schneller Einsatz von Westnetz-Mitarbeitenden des Regionalzentrums Rauschermühle

Gemeinsam im Einsatz: Westnetz unterstützt nach Sturm Éowyn in Irland

Kollegen der Westnetz beim Reparieren der Freileitungsmasten in Irland.  Foto: Westnetz GmbH / Gerhard Dieth
101

Saffig. Als der irische Netzbetreiber Northern Ireland Electricity Networks (NIE Networks) nach dem verheerenden Sturm Éowyn die europäischen Energiekonzerne um Hilfe bat, war schnell klar: E.ON und seine Tochtergesellschaften, darunter Westnetz, unterstützen den Wiederaufbau vor Ort.

Sturm Éowyn hat in Irland massive Schäden hinterlassen: Mehr als 700.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom – was sich in einem Land mit nur rund fünf Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern besonders stark auswirkt. Zahlreiche zerstörte Freileitungsmasten führten zu erheblichen Versorgungsunterbrechungen.

Nach der europaweiten Anfrage richtete E.ON gemeinsam mit Westnetz, Avacon und weiteren Verteilnetzbetreibern eine Taskforce zur Einsatzkoordination ein. Federführend rief Westnetz einen operativen Koordinationsstab ins Leben. Dieser steuerte zentrale Aspekte wie Reiseplanung, Versicherungen, Arbeitsrecht, Sicherheitsvorgaben und Logistik.

Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle, betonte: „Wir mussten schnell handeln. Die Leistungsbereitschaft vor Ort und im Hintergrund war beeindruckend, ebenso das immense Engagement aller Kolleginnen und Kollegen im Einsatz.“

Insgesamt 15 Westnetz-Teams mit jeweils zwei Fachkräften meldeten sich freiwillig, um bei der Wiederherstellung der Infrastruktur zu unterstützen. Ihre Motivation: zu helfen, wie sie es bereits nach der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal getan haben. Zusätzlich unterstützten zwölf Kolleginnen und Kollegen des Verteilnetzbetreibers Schleswig-Holstein Netz sowie fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Energieunternehmens Avacon mit einem Steiger.

Bereits innerhalb weniger Tage machten sich die ersten Teams der Westnetz auf den Weg nach Irland, darunter auch zwei Kollegen des Westnetz-Regionalzentrums Rauschermühle in Saffig. Stefan Hetzius und Gerhard Dieth erhielten zunächst eine grundlegende Sicherheitsunterweisung durch den irischen Energieversorger und schlossen sich vor Ort mit Westnetz-Teams aus anderen Regionalzentren und den Teams des irischen Energieversorgers zusammen. Am nächsten Tag begannen sie mit den Reparaturarbeiten von Freileitungen, bei dem die Leitungen freigeschnitten, verlängert und auf neue Masten gezogen wurden.

„Trotz sprachlicher Barrieren, der langen Reise und dem zuerst gewöhnungsbedürftigen Linksverkehr sind wir froh den Menschen in Irland aktiv geholfen zu haben. Die irischen Kolleginnen und Kollegen waren sehr herzlich und die Kundinnen und Kunden äußerst dankbar für unsere tatkräftige Unterstützung. Die Zeit in Irland hat uns nicht nur wertvolle Einblicke in die Arbeitsweisen der Iren gegeben, sondern auch unvergessliche Erfahrungen und Eindrücke vermittelt“, resümierte Stefan Hetzius, Netzmonteur aus dem Netzbetrieb des Regionalzentrums Rauschermühle.

Für die Teams der Westnetz ist der Einsatz in Irland nach knapp zwei Wochen voller Arbeit beendet. In Irland wurde die Stromversorgung durch die Unterstützung der Westnetz und weiteren E.ON-Gesellschaften gemeinsam mit dem irischen Energieunternehmen ESB weitestgehend wieder hergestellt. Wir denken weiterhin an die vielen betroffenen Menschen und danken allen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz vor Ort.

Pressemitteilung

Westnetz GmbH

Kollegen der Westnetz tauschen gemeinsam mit einem Mitarbeiter der ESB den Masttransformator aus.  Foto: Westnetz GmbH / Gerhard Dieth

Kollegen der Westnetz tauschen gemeinsam mit einem Mitarbeiter der ESB den Masttransformator aus. Foto: Westnetz GmbH / Gerhard Dieth

Kollegen der Westnetz beim Reparieren der Freileitungsmasten in Irland. Foto: Westnetz GmbH / Gerhard Dieth

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Image Anzeige
Regionales aus Ihrem Hofladen
Dauerauftrag
Heimat aktiv AW
Stellenanzeige Bürokraft
Titelanzeige
Empfohlene Artikel
In der Andernacher Eisengasse 13 gibt es eine neue Anlaufstelle für alle, die den Wert von Schmuck, Edelmetallen oder anderen Wertgegenständen einschätzen lassen und diese gegebenenfalls verkaufen möchten.
103

Andernach. In der Andernacher Eisengasse 13 gibt es eine neue Anlaufstelle für alle, die den Wert von Schmuck, Edelmetallen oder anderen Wertgegenständen einschätzen lassen und diese gegebenenfalls verkaufen möchten. Das Unternehmen „Fine Art“, das zuvor in Plaidt zu finden war, hat vor wenigen Wochen seine Türen am neuen Standort geöffnet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: Jochen Tack / Polizei NRW
260

Montabaur/Frankfurt. Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, kam es ab etwa 20:30 Uhr zu einer Verfolgungsfahrt von Frankfurt am Main über die A3 in Richtung Köln. Ein mit zwei Personen besetzter VW Polo mit Wiesbadener Kennzeichen sollte nach einem Verkehrsverstoß in Frankfurt einer Kontrolle unterzogen werden. Der Fahrer entzog sich der Kontrolle und flüchtete über die A 3 in Richtung Köln.

Weiterlesen

Die Wandergruppe des Eifelvereins Andernach vor dem Hotel „Alte Post“ in Oberammergau
397

Andernach. Im Oktober veranstaltete der Eifelverein Andernach eine Mehrtagesfahrt nach Oberammergau. Der Ort ist für die zahlreichen, mit kunstvoller Lüftlmalerei verzierten Häuser, seine Schnitzkunst und vor allem für die alle zehn Jahre stattfindenden Passionsspiele bekannt. Dagmar Müller hatte ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, und da es auch das Wetter gut mit den 28 Urlaubern meinte, standen der Reisegruppe ein paar schöne Tage bevor.

Von Dagmar Müller aus Andernach

Weiterlesen