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Generationswechsel bei KOEWAL JugendHilfe
Die KOEWAL JugendHilfe GmbH hat ab 2023 einen neuen Geschäftsführer. Peter Köhler, geschäftsführender Gesellschafter, übergibt das Unternehmen an seinen Sohn Luca Fröhlich. Nach zwei Jahren gemeinsamer Arbeit scheidet Peter Köhler zum Ende des Jahres aus.
Polch. Nach über 14 Jahren hört Peter Köhler (61), Geschäftsführer und Gründer der KOEWAL JugendHilfe GmbH auf. Er übergibt den privaten Träger der Kinder- und Jugendhilfe an seinen Sohn, Luca Fröhlich (29). „Nach 14 Jahren als Chef und über 25 Jahren in der Jugendhilfe ist es an der Zeit neue Wege zu gehen“, so Peter Köhler. Die KOEWAL JugendHilfe aus Urmersbach/Polch (Rheinland-Pfalz) bietet intensivpädagogische Angebote im In- und Ausland an. Im Westerwald besitzt der Träger zwei Eltern-Kind-Einrichtungen. Aktuell werden ca. 50 Kinder und Jugendliche betreut. Für das mittelständige Unternehmen arbeiten derzeit 45 Mitarbeitende. „Für mich war von Beginn an klar, dass ich mit Anfang 60 aufhören möchte“, so Peter Köhler, „ich freue mich, dass mein Nachfolger mein Sohn ist“. Seit 2021 arbeitet Luca Fröhlich als Leitungskraft im Unternehmen. „KOEWAL kenn ich schon mein Leben lang. Ich war als Kind bei der Gründung dabei, habe im Studium als Aushilfskraft hier gearbeitet und bin in der Leitung angekommen“, so der 29-jährige. „Ich habe großen Respekt in die Fußstapfen meines Vaters zu treten, doch ich wurde in den letzten zwei Jahren gut eingearbeitet.“ Über 75 Prozent der Familienunternehmen scheitern bei der Übergabe in die nächste Generation. Daher haben sich Vater und Sohn von Beginn an in einen Beratungsprozess begeben. „Wir haben gemeinsam herausgearbeitet, was in der alten Welt, in den letzten 14 Jahren gut lief, und was ich neu machen muss, z.B. Digitalisierung“, so Luca Fröhlich. Die KOEWAL JugendHilfe wird modern, zukunftsfähig und nachhaltig. Luca Fröhlich studierte an der Leuphana Universität Lüneburg ein breitgefächertes Grundstudium mit Teilen an BWL, Pädagogik und Politikwissenschaften. Im Master hat er sich durch das Studium der Bildungs- und Erziehungswissenschaft auf die Sozialpädagogik fokussiert. „Seine Persönlichkeit und Qualifikation bieten ideale Voraussetzung für den Job,“ so der stolze Vater. „Ich bin meinem Papa sehr dankbar, dass ich diese Chance bekomme“. Peter Köhler wird seinem Sohn weiterhin als Berater und Mentor zur Seite stehen. Auf die Frage hin, wie der erste freie Tag aussehen wird, sagt Peter Köhler: „Naja, nach einer großen Runde mit meinem Hund werde ich ausgiebig frühstücken, wie an einem Sonntag – nur dass dann Montag ist!“
