Wirtschaft | 01.09.2018

- Anzeige - Zweites Neuwieder Azubi-Speed-Dating im September

In fünf Minuten zum Traumjob

Das Orga-Team des 2. Neuwieder Azubi-Speed-Datings (v. l.): Anika Müller-Ellerwald (Wirtschaftsforum), Hitrud Bendels (IHK) Wolfgang Beth (Wirtschaftsforum), Julia Flada (Agentur für Arbeit) und Fred Kutscher (Kreishandwerkerschaft).

Neuwied. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr findet am 13. September erneut ein Azubi-Speed-Dating in Neuwied statt. Unkompliziert soll hier ein Zusammentreffen von Arbeitgebern und möglichen Auszubildenden realisiert werden. Das Konzept ist einfach: Fünf Minuten haben junge Menschen Zeit, sich im Gespräch mit Betriebsinhabern oder Personalverantwortlichen interessant zu machen – und umgekehrt. Dann wird gewechselt, für das nächste Date mit dem nächsten Bewerber, beziehungsweise Arbeitgeber.

Zwölf Arbeitgeber mehr stellen sich vor

Die Organisatoren Wirtschaftsforum Neuwied, IHK Koblenz, Agentur für Arbeit Neuwied und Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald haben, wie versprochen, mehr Plätze für weitere Arbeitgeber geschaffen und somit das Angebot der Ausbildungsberufe erweitert. Durch das Anmieten eines zusätzlichen Veranstaltungsraums im Food Hotel konnten zwölf weitere Arbeitgeber einen Tisch ergattern. So bieten die nun 37 teilnehmenden Arbeitgeber aus der Region über 60 Ausbildungsberufe an. Aufgelistet findet man sie im Internet unter www.ihk-koblenz.de/azubi-speed-dating.

„Die Nachfrage nach geeigneten Auszubildenden ist groß, der unkomplizierte Rahmen eines Azubi-Speed-Datings gefragt. Wir haben aufgrund der großen Nachfrage im letzten Jahr das Platzangebot für die Ausbildungsbetriebe um zehn Plätze erhöht. Und obwohl wir noch um zwei zusätzliche Tische auf dem Flur erweitert haben, mussten wir schlussendlich auch in diesem Jahr leider wieder willigen Arbeitgebern eine Absage erteilen. Die Kapazität ist mit 37 Betrieben absolut ausgeschöpft“, erklärt Wolfgang Beth vom Vorstand des Wirtschaftsforums Neuwied.

Erfolgsquote hat sich herumgesprochen

Auch bei den Bewerbern ist das Azubi-Speed-Dating gut angekommen. „Wer beispielsweise im schulischen Bereich nicht ganz so erfolgreich war, hat häufig auf normalem Wege kaum eine Chance auf ein persönliches Gespräch. Bei den spontanen und kurzen Dates stehen die Noten erst mal eher im Hintergrund, und der Bewerber kann auch mit Persönlichkeit punkten“, schildert Julia Flada von der Agentur für Arbeit Neuwied die Sichtweise der Bewerber. Bei der Veranstaltung im letzten Jahr hatten sich circa 130 Ausbildungswillige eingefunden, in diesem Jahr rechnen die Veranstalter mit noch größerem Zulauf. „An den Schulen hat sich die Erfolgsquote herumgesprochen. Schließlich sind im letzten Jahr nicht nur eine Vielzahl von Praktika, sondern auch einige Ausbildungsverhältnisse aus dem Azubi-Speed-Dating entstanden“, erläutert Flada.

Einige Berufsfelder waren bei der Veranstaltung in 2017 noch nicht so stark vertreten. Beim zweiten Neuwieder Azubi-Speed-Dating wurden daher auch ganz gezielt mehr Betriebe aus dem Handwerk gesucht. „Wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr das Handwerk mit mehr Präsenz vertreten ist. Vom Lebensmittelhandwerk, also beispielsweise Bäcker und Fleischer, bis hin zu Berufen in den Metallhandwerken finden sich zahlreiche Ausbildungsangebote in dieser Sparte“, freut sich Fred Kutscher von der Geschäftsstelle Neuwied der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald. Auch in den gefragten Sektoren „Gesundheit“ und „Sport“ finden die Bewerber in diesem Jahr geeignete Arbeitgeber.

Die Veranstaltung wird am 13. September von 15 bis 18.30 Uhr im Neuwieder Food Hotel stattfinden. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig, Termine werden direkt vor Ort vergeben. „Wie wir im letzten Jahr gelernt haben: Die begehrten Termine sind schnell vergeben. Für die Bewerber lohnt sich das vorherige Informieren auf der Homepage der IHK und zeitiges Eintreffen also sicherlich“, rät Anika Müller-Ellerwald vom Wirtschaftsforum.

Das Orga-Team des 2. Neuwieder Azubi-Speed-Datings (v. l.): Anika Müller-Ellerwald (Wirtschaftsforum), Hitrud Bendels (IHK) Wolfgang Beth (Wirtschaftsforum), Julia Flada (Agentur für Arbeit) und Fred Kutscher (Kreishandwerkerschaft).

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