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KTW Technology GmbH aus Wehr erhält EIFEL Award

Innovatives Start-up aus der Eifel räumt ab

Innovatives Start-up
aus der Eifel räumt ab

Wolfgang Teichmann (links) und Norbert Kreyer von KTW Technology freuen sich über den Eifel Award 2019. Foto: privat

26.11.2019 - 10:14

Burgbrohl. In der Erlebniswelt Grubenfeld in Mayen wurde der diesjährige EIFEL Award an 20 Unternehmerinnen und Unternehmer verliehen, die mit neuen Ideen und Gründungen den Standort Eifel stärken. Mit ausgezeichnet wurde das in der Verbandsgemeinde Brohltal ansässige Unternehmen KTW Technology GmbH, das ihren Firmensitz in Wehr hat. Wolfgang Teichmann und Norbert Kreyer von KTW Technology nahmen die Auszeichnung mit Stolz entgegen. Eine tolle Anerkennung für das noch junge Unternehmen mit Erfindergeist und Innovationskraft. Bürgermeister Johannes Bell und Wirtschaftsförderer Peter Engels gratulierten dem erfolgreichen Unternehmen und freuten sich, ein weiteres weltweit tätiges Unternehmen im Brohltal ansässig zu haben.

Die Zukunftsinitiative (ZI) EIFEL hatte den EIFEL Awards ausgelobt. Bis Ende Juli konnten sich in der Eifel ansässige Start-ups mit ihren Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen bewerben. Die Gründung entweder als Firma oder Einzelunternehmer durfte nicht länger als fünf Jahre zurückliegen und musste bereits Wachstum aufweisen: Allein das sind schon handfeste Kriterien, die für eine nachhaltige Qualität stehen.


Award hat eine große Zukunft


„Die Jury hatte keine leichte Aufgabe bei der Auswahl“, betonte ZI-Präsident Günter Rosenke, Landrat des Kreises Euskirchen, angesichts des hohen Niveaus der eingereichten Bewerbungen. „Man denkt oft, dass innovative Start-ups in Ballungsräume gehören, aber es zeigt sich bei uns in der Eifel: Sie passen perfekt aufs Land.“ Der EIFEL Award und seine Verleihung seien seit Jahren ein echter Höhepunkt für die Zukunftsinitiative, denn die Auszeichnung präsentiere „geballte Eifel-Kompetenz“.

Rosenke lobte Bewerberinnen und Bewerber für ihre Bereitschaft, sich gerade in der Gründungsphase dem regionsweiten Wettbewerb zu stellen: „Denn Sie sind damit Vorbild und Motivation auch für andere.“ Man habe mit dem Award Großes vor: „Es geht uns darum, möglichst viele mit ins Boot zu nehmen. Wenn wir Werbung füreinander machen und die hier vertretenen Spitzenleistungen kommunizieren, dann profitieren alle davon.“ Der Preis strahle auch in die breite Öffentlichkeit aus. ZI-Präsident Günter Rosenke, Landrat des Kreises Euskirchen, und Dr. Alexander Saftig, Landrat von Mayen-Koblenz, übergaben, gemeinsam mit Moderatorin Katrin Wolf, den EIFEL Award an die zwanzig Gewinner. „Eigentlich gibt es bei dem Wettbewerb ja nur Sieger“, räumte sie ein. Die von der staatlichen Glasfachschule in Rheinbach unter Federführung von Georg Linden gestalteten Trophäen gehen in diesem Jahr an Kreative, „die in besonderem Maße Botschafter der Eifel sind und die Frage, was die Region vom Award hat, auch mit Dingen beantworten, die über betriebswirtschaftliche Kennzahlen hinausgehen“.

In der Tat zählen zu den Preisträgern neue Unternehmen und Freiberufler, bei deren Innovationen es um Lebensqualität für Private wie Gewerbetreibende geht. Die Gewinner sind zum Beispiel in den Bereichen Gesundheit, Tourismus, Kultur oder Erzeugung und Vermarktung ökologischer regionaler Lebensmittel engagiert. Sie unterstützen mit ihren Erfindungen die gemeinwohlorientierte Share-Economy oder öffentliche Einrichtungen wie Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste. Sie bieten anderen Akteuren clevere IT- oder Marketinglösungen oder konkrete Techniken für den Ressourcenschutz.


Networking stärkt die Marke


Nach der Preisvergabe wurde beim Flying Dinner und mit musikalischer Begleitung von Jürgen Hallfell ausgiebig die Gelegenheit zum Austausch genutzt, denn Networking ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung der Marke Eifel. Landrat Dr. Saftig betonte unterdessen auch die Rolle der Zukunftsinitiative Eifel, die er als „Schicksalsgemeinschaft“ und als starken kommunalen Zusammenhalt jenseits von Kirchturmdenken beschrieb.

Die ZI Eifel mit Günter Rosenke als Vorsitzendem des Präsidiums vereint seit 2005 unter dem Motto „Gemeinschaft gestaltet Lebenswelten“ Akteure aus zwei Nationen, zwei Bundesländern und neun Landkreisen. Ihr gehören zudem Verbandsgemeinden, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie Landwirtschaftsverbände an.

Pressemitteilung

Eifel Tourismus (ET) GmbH, KTW Technology

GmbH, VG Brohltal

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Jean Seligmann:
Frau Dreyer kann gut zur Deeskalation aufrufen, hinter ihrem "Schutzwall" aus Personenschützer. Wer schützt die Bevölkerung? Vielleicht die Polizei? Das ist die gleiche Chuzpe wie die Aussage der Kölner Oberbürgermeisterin Fr. Reker "eine Armlänge Abstand"! Beide übrigens in der nicht mehr realitätsnahen SPD!
Gabriele Friedrich:
Es soll mir mal einer erklären, warum die Kinder nicht *sofort* weggelaufen sind oder das Handy gezückt haben. In dem Alter wissen die Kinder, was zu tun ist, zumal sie zu dritt waren. Also liebe Eltern - und was hatten die Kids auf einem Wirtschaftsweg zu suchen ? Ich wußte schon als kleines Kind, das ich wegzulaufen habe, wenn Fremde was von mir wollen. Das Entblößen des Mannes ist also sexueller Mißbrauch. Ich dachte, es sei Exibitionismus. Aber gut, man lernt ja immer was dazu. Lasst eure Kinder nicht alleine los ziehen, der Sonntag ist Familientag ! Also ran an die Sitten und Bräuche.

Bengalfeuer im Festsaal entzündet

Gabriele Friedrich:
Immer wieder erstaunlich, wie dämlich doch die Leute sind.
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