Wirtschaft | 02.12.2022

- Anzeige - Eine der größten Trommelshows der Welt

KOKUBU - The Drums of Japan

Am 29. Januar um 19 Uhr in der Stadthalle Ransbach-Baumbach

 Quelle: Miro Live UG

Ransbach-Baumbach. Herr Toyama, Sie sind Direktor und musikalischer Leiter von KOKUBU. Was führt Sie diesmal nach Deutschland?

Guten Tag mein Name ist Chiaki Toyama. Ich bin der musikalische Leiter und Direktor von KOKUBU und komponiere auch alle Werke. Ich bin derzeit in Deutschland um mich mit unserer Konzertagentur MIRO LIVE zu treffen, um die bevorstehenden Konzerte 2023 vorzubereiten.

Dies ist mein 12. Besuch in Deutschland. In 2019 und 2020 haben wir mit KOKUBU über 50 Gastspiele in Deutschland mit über 40.000 begeisterten Zuschauern spielen dürfen. Ich denke immer noch mit viel Freude an diese fantastischen Auftritte. Ausverkaufte Häuser u.a. in Köln (Theater am Tanzbrunnen), Essen (Theater Colloseum), Paderborn (Stadthalle), Magdeburg (Altes Theater), Düsseldorf (Capitol), Wismar (Theater) und viele andere Städte und ein wunderbares Publikum bleiben für immer in meiner Erinnerung.

Leider hat die Corona-Krise unsere laufende Tournee im März 2020 jäh beendet. Um so mehr fiebern wir -und damit meine ich das gesamte KOKUBU - Ensemble - der neuen Tournee entgegen.

Was ist das Besondere an KOKUBU?

Unsere Spieler sind jung. Das Alter liegt zwischen 18 und 28 Jahren. Durch ständiges Proben, trainieren wir nicht nur die technische und körperliche Fähigkeit, sondern weiten auch die geistige – spirituelle Sensibilität aus. Auf dieser Basis werden die Stücke komponiert und arrangiert. Durch das Taikospielen lernen wir vieles und möchten diese Erfahrungen in die ganze Welt transportieren. Das ist unsere Philosophie.

Was fasziniert Sie an der japanischen Trommelkunst und an der Arbeit mit den Musikern?

Wa-Daiko, japanische Trommeln zu spielen, ist nicht nur die Technik mit Kraft und Kondition zu beherrschen, sondern auch der Geist muss ausgebildet werden. Auf diese Art kann die Japanische Kunst und Tradition fortgeführt werden. Ohne guten Anstand erklingen keine schönen Töne. Auf diese Dinge achte ich sehr und bin hierbei auch streng in der Sache.

Was ist die Bedeutung von KOKUBU, was sind die historischen und spirituellen Hintergründe?

„KO“ bedeutet Trommeln, „KU“ bedeutet Schreien und die chinesische Tonleiter, „BU“ heißt Tanz. Damit auch mit dem Publikum zusammen soviel Spaß entsteht, dass alle mit Freude Tanzen werden. Es gibt traditionelle Stücke und eigene Kompositionen. Das Wichtigste ist die Seele und die seelische Vorbereitung der Spieler. Durch gutes Benehmen, eine gesittete Sprache und Respekt, entwickeln wir unseren Geist und Seele weiter und höher. Das ist meine Überzeugung und so lehre ich auch.

Taiko Trommelkunst ist kraftvoll und ganz weich, tiefgreifend und fließend, von komplexer Synchronität und dann wieder sehr einfach. Macht das einen Teil von KOKUBU aus?

Es gibt verschiedene Taiko-Trommeln. Die große O-Daiko, Chuu-Daiko, Miya-Daiko, Shime-Daiko, bei der das Fell sehr stark bespannt ist und einen sehr hohen Ton erzeugt. Es gibt unzählige Spielmöglichkeiten. Tiefe Töne als auch hohe Töne – alle Klänge haben eine Seele. Damit erreichen wir die Herzen unserer Hörer. Tiefe Basstöne der großen Taiko, hohe Töne der kleinen Taiko – welche beim Hörer ein Hochgefühl auslöst – jeder Klang wirkt anders.

Welche Trommeln kommen bei Ihren Konzerten zum Einsatz?

O-Daiko, die große Trommel hat einen Durchmesser von 1,5 Meter. Chuu-Daiko, gefertigt aus dem japanischen Keyaki-Baum, die Okedo-Daiko, bei der das unterer und oberer Fell mit einem Seil verbunden und gespannt wird. Das Ganze wird gespielt in der Anordnung ähnlich eines Schlagzeugs. Dann noch die Shime-Daiko, welche einen sehr hohen Ton erzeugt. Somit können die unterschiedlichsten Tonfarben und Lautstärken erzeugt werden.

Welche Instrumente kommen noch zum Einsatz?

Die Shakuhachi Flöte aus Bambus, als auch die Shinobue Querflöte, welche auch aus Bambus gefertigt ist kommen hauptsächlich zum Einsatz. Zudem kommt das Zupfinstrument KOTO, von einer Frau gespielt, zum Einsatz. Chappa – kleine Handcymbals und eine Tsugaru – Shamisen kommen in unseren Konzerten auch vor.

KOKUBU wird in den kommenden Jahren in Europa gastieren. Das Tourmanagement hat MIRO LIVE übernommen. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Wir haben die angesehene Konzertagentur MIRO LIVE kennenlernen dürfen. Ich hatte bereits viel Positives von MIRO LIVE gehört und so kam es zu ausführlichen Gesprächen. Wir konnten einen langfristigen Vertrag abschließen und somit unseren Wunsch verwirklichen. Wir spielen 2023 auch einige Termine in der Schweiz, Belgien und Luxemburg. Wenn Sie an die bevorstehende Tournee 2023 denken – wie wird das deutsche Publikum Ihre Musik aufnehmen? Welche Erwartungen haben Sie an Deutschland?

Wir wollen viele Orte in Deutschland besuchen. Das deutsche Publikum war uns immer sehr sympathisch. Wir durften großartige Reaktionen erleben und waren stets angetan von der Offenheit. Ich bin überzeugt, dass dies so bleibt und freue mich jetzt schon auf die bevorstehende Tournee.

Worauf freuen Sie sich besonders, wenn Sie an die kommende Tournee denken?

Auf Europa. Besonders in Deutschland freuen wir uns sehr auf die Begegnung mit dem Publikum. Wir wollen mit unserer Taiko-Kunst das Publikum glücklich machen und die Freude teilen. Von diesen Begegnungen können wir lernen und uns weiterentwickeln – es kann auch Neues entstehen. Darauf freuen wir uns sehr!

Herr Toyama, wir danken Ihnen für diese spannenden Einblicke und wünschen Ihnen eine spannende Zeit und Tournee durch Deutschland. Vielen Dank

Quelle: Miro Live UG

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