Wirtschaft | 07.01.2022

- Anzeige - Zwei kleine Hündinnen sorgen für fröhliche Stimmung im Seniorenzentrum AWO Laubach in Koblenz

Kleine Hunde - Große Wirkung

Frau Hilland mit den Hunden.Foto: privat

Koblenz. Nicht nur Kinder lieben Tiere, gerade ältere Menschen haben häufig eine sehr enge Beziehung zu Haustieren. Mittlerweile hat sich auch in der Betreuung älterer und erkrankter Menschen die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Umgang mit Tieren sehr förderlich für das Wohlbefinden sein kann. Im AWO Seniorenzentrum Laubach im Koblenz bringen einige Mitarbeiter*innen ihre Hunde mit. Die quirlige Mischlingshündin Celly und die schmusebedürftige Mischlingshündin Cira kommen täglich mit ihrem „Frauchen“ Helena Bauer, Sozialdienstleitung, zum Dienst. Dort lassen sie sich von den Bewohnern streicheln oder unternehmen gemeinsame Spaziergänge im Garten des Hauses. Viele Bewohner des Seniorenzentrums sind ganz vernarrt in die beiden Hunde, die entspannt die Liebkosungen der Bewohner beim Spielen entgegennehmen. So können auch Senioren, die selbst keine Tiere haben, von der Wärme, dem Trost und der Freude, die Hunde dem Menschen vermitteln, profitieren.

Die heilsame Wirkung von Tieren wird zunehmend in der Arbeit mit dementiell erkrankten Senioren genutzt, denn Tiere üben auf Menschen eine positive Kraft aus und können Dinge in Sekunden vollbringen, für die Menschen und auch Fachkräfte oft längere Zeit brauchen. Durch den gezielten Einsatz von Tieren wird versucht, positive Auswirkungen auf das Verhalten und Erleben, besonders von dementen Menschen, zu erreichen. Inzwischen wird die Wirksamkeit der tiergestützten Aktivierung auch wissenschaftlich anerkannt. Ältere Menschen mit Kontakt zu Haustieren erkranken seltener und genesen schneller. Die positiven seelischen, körperlichen und sozialen Effekte von Haustieren auf die Menschen sind wissenschaftlich untersucht und bewiesen worden. Beispielsweise senken allein die Anwesenheit und das Streicheln von Tieren die Herzfrequenz und den Blutdruck und hemmen die Ausschüttung von Stresshormonen. Vor allem in der Betreuung von Demenzkranken erweisen sich Tiere als große Hilfe, da sie einen Zugang zu den Senioren herstellen können, wo andere Therapieformen häufig weniger Erfolge erzielen. Die Anwesenheit des Tieres schafft eine positive Atmosphäre, die soziale Kontakte unter Senioren erleichtert. Bei Senioren mit motorischen Einschränkungen ist sogar häufig zu beobachten, dass sie während des Spiels oder beim Schmusen mit dem Tier soweit von ihren körperlichen Einschränkungen abgelenkt werden, dass sie Bewegungen, die vorher nicht mehr möglich schienen, wieder ausführen können. Mit ihrem warmen und weichen Fell vermitteln Tiere den Senioren ein Gefühl von Geborgenheit, Nähe und Trost. Diese Erkenntnisse nutzt das Seniorenzentrum AWO Laubach in Koblenz täglich in der Betreuung der Senioren.

Neugier geweckt? Für die weiteren Informationen steht das AWO Seniorenzentrum Laubach jederzeit gerne zur Verfügung. Kontaktdaten: AWO Seniorenzentrum Laubach, Laubach 20-22, 56068 Koblenz, Helena Bauer, Tel. (02 61) 30 07 240

AWO Seniorenzentrum Laubach

Frau Hilland mit den Hunden.Foto: privat

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