Wirtschaft | 27.06.2022

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Massivhaus Mittelrhein GmbH ist Ökoprofit-Betrieb 2022

Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil gratulierte der Geschäftsleitung in Mendig

(v.l.) Inhaber und Geschäftsführer Marco Buch, Mechthild Heil –MdB- sowie die beiden Geschäftsführer Denis Dillenberger und Heiko Schröder. Fotos: FRE

Mendig. Das zertifizierte Umweltmanagementprojekt Ökoprofit (Ökologisches Projekt für integrierte Umwelt-Technik) ist in der Stadt Koblenz sowie in den Landkreisen Mayen-Koblenz, Mainz-Bingen und Bad Kreuznach ein etablierter Baustein im kommunalen und betrieblichen Umweltschutz. Im Winter 2020 startete der Ökoprofit-Klub mit acht Betrieben in eine ca. ein Jahr währende Projektphase. 2021 fanden drei gemeinsame Workshops wegen der Corona-Pandemie in Form virtueller Netztreffen statt. Aufgrund ihrer erfolgreichen Teilnahme wurden die acht Unternehmen jeweils als „Ökoprofit-Betrieb 2022 ausgezeichnet. Dazu zählte auch die Massivhaus Mittelrhein-GmbH, die den Titel für ihren Firmenstandort DASMASSIVHAUS in der Mendiger Robert-Bosch-Straße 26 seit 2020 zum dritten Mal in Folge erhielt.

Zu den Zielen des Kooperationsprojekts zählen die Betriebskostensenkung, die Schonung der natürlichen Ressourcen, Energie- und Wassermanagement, Abfallwirtschaft sowie nachhaltige Beschaffung und Mitarbeitermotivation.

Hierzu konnte DASMASSIVHAUS beachtenswerte Maßnahmen vorweisen, wie zum Beispiel die Umstellung von Diesel- auf Hybrid-Fahrzeuge, die Anlegung von Blumenwiesen auf den Freiflächen des Firmengeländes, die Einführung von Bike-Leasing für die Mitarbeiter sowie die verstärkte Beschaffung ökologischer Büroartikel. Außerdem wurden die Kaffeemaschinen in den Etagenküchen abgeschafft, der Einsatz von alten Druckern in den Einzelbüros wurde ersatzlos gestrichen und durch den Einsatz von Chip-gesteuerten Druckaufträgen und eines neuen Plotters ersetzt.

Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil nahm die Auszeichnung zum Ökoprofit-Betrieb 2022 zum Anlass, der Massivhaus Mittelrhein GmbH in Mendig einen Besuch abzustatten. Die CDU-Politikerin und Dipl.-Ing. Architektin ist seit 2018 Vorsitzende des Ausschusses für Bau-, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen. Während der Inhaber und Geschäftsführer Marco Buch sowie die beiden Geschäftsführer Heiko Schröder und Denis Dillenberger die Glückwünsche der Ministerin dankend entgegen nahmen, machte die Geschäftsleitung nach einer Führung durch das renommierte Unternehmen im Rahmes eines regen Gedankenaustauschs deutlich, wie stark die Baubranche unter den Folgen des Ukraine-Krieges leidet.

Im Anschluss an den Besuch der Bundestagsabgeordneten sprach Blick aktuell mit dem Geschäftsführer Heiko Schröder. „Frau Heil zeigte großes Verständnis für unsere Probleme. Ob es sich um die von uns dringend benötigten Arbeiter, insbesondere LKW-Fahrer aus der Ukraine handelt oder zum Beispiel um die nicht mehr lieferbaren Palletten, auf denen wir unser Produkte lagern müssen, der Krieg in der Ukraine führt nicht nur bei uns, sondern in der gesamten Branche zu extremen Engpässen. Nachdem nun das Stahlwerk in Mariupol zerstört ist, wo nach Insider-Infos 25 Prozent des europäischen Stahls produziert wurden, gingen auch hier zunächst die Preise durch die Decke. Abgesehen von den Energieproblemen mit der Sowjetunion machen uns derzeit die fehlenden und bisher von der Ukraine gelieferten Rohstoffe, wie zum Beispiel Stahl, Ton und Holz extrem zu schaffen. Getoppt wird das Ganze noch durch unser Spritpreisproblem, welches sich wiederum auch auf unser Unternehmen auswirkt. Schließlich müssen die mit uns kooperierenden Handwerks- und Zulieferbetriebe, die uns seit vielen Jahren zuverlässig zur Seite stehen, u.a. für die Fahrten zur Baustelle ihre Transportfahrzeuge betanken. Nicht zuletzt sprachen wir auch über die seit der Corona-Pandemie äußerst problematisch gewordene Kommunikation mit entscheidenden Ämtern auf verschiedenen Verwaltungsebenen, durch die unsere Planung und Realisierung vieler Projekte schlicht ausgebremst wird. Die gesamte Bandbreite der sich auftürmenden Schwierigkeiten waren der Ministerin durchaus bekannt und sie bedauerte dies außerordentlich. Jedoch konnte sie uns leider auch nicht helfen“, so Heiko Schröder.

DASMASSIVHAUS ist eines der führenden mittelständischen Bauunternehmen mit Sitz in Mendig. Ca. 90 Mitarbeiter planen und realisieren den Bau energieeffizienter, monolithischer Ein- und Mehrfamilienhäuser in Massivbauweise und begleiten die Bauherren von der Idee bis zum Einzug in ihr neues Zuhause. Ziel des von Marco Buch 2002 gegründeten Unternehmens war das schlüsselfertige Erstellen von monolithischen, massiven und energieeffizienten Häusern, als bezahlbare, zukunftsfähige und wertstabile Basis, mit lebenslangem Wohlfühl- und Geborgenheits-Charakter. Ein absolutes Highlight des Unternehmens war der Bezug eines hochmodernen Bürokomplexes in der Mendiger Robert-Bosch-Straße 26.

Bis heute trägt das mehrfach zertifizierte Unternehmen dem Qualitätsanspruch seiner Kunden zu 100 Prozent Rechnung. Außerdem wird Teamarbeit in dem Unternehmen groß geschrieben und ein fairer sowie partnerschaftlicher Umgang mit allen am Bau Beteiligten gepflegt. Dies beweist nicht zuletzt auch die Tatsache, dass trotz der aktuellen Krise am 09. Juli 2022 auf dem Firmengelände der Massivhaus Mittelrhein GmbH wieder das inzwischen beliebte Handwerkerfest stattfinden wird.

FRE

Heiko Schröder –links-, Hanna Ammel (Marketing) und Denis Dillenberger.

Heiko Schröder –links-, Hanna Ammel (Marketing) und Denis Dillenberger.

Zum dritten Mal in Folge wurde die Massivhaus Mittelrhein GmbH in diesem Jahr zum „Ökoprofit-Betrieb“ ausgezeichnet.

Zum dritten Mal in Folge wurde die Massivhaus Mittelrhein GmbH in diesem Jahr zum „Ökoprofit-Betrieb“ ausgezeichnet.

(v.l.) Inhaber und Geschäftsführer Marco Buch, Mechthild Heil –MdB- sowie die beiden Geschäftsführer Denis Dillenberger und Heiko Schröder. Fotos: FRE

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