Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

-Anzeige- NoBaxx: Der Ausbildungsberuf „Schädlingsbekämpfer“ bietet innovative Möglichkeiten

Mit Herz und High-Tech gegen Ratte und Co.

Sinziger Schädlingsbekämpfer rücken deutschlandweit mit digitalen Lösungen und Motivation gegen ungebetene Gäste aus

16.03.2018 - 14:33

Sinzig. Egal ob es nun ein Silberfisch, Kakerlaken oder gar eine ausgewachsene Ratte ist- ungebetene Besucher sind in den heimischen vier Wänden und auch am Arbeitsplatz nicht gern gesehen. Denn neben einem gehörigen Schreck verursachen diese Schädlinge nämlich auch jede Menge Ärger: Nagetiere sorgen für Schäden an der Bausubstanz und Insektenkot birgt ein perfektes Brutgebiet für Krankheiten aller Art. Roman Förster hat diesen Schädlingen den Kampf angesagt und im Jahre 2010 mit einem Partner die Firma „NoBaxx“ gegründet.

Die Entwicklung der Firma kann sich sehen lassen: Heute agiert Förster deutschlandweit und macht sich täglich auf, um mit knapp 70 Mitarbeitern Ratte und Co. kräftig auf den Pelz zu rücken. Und die Schädlingsbekämpfungsbranche boomt. „Wir haben knapp 6700 Kunden im ganzen Bundesgebiet“, erläutert Förster. Dieser großen Nachfrage kommt der Sinziger Unternehmer mit motivierten Mitarbeitern und jeder Menge High-Tech nach. Überall in Deutschland hat Förster seine Kollegen im Einsatz, die teilweise von „NoBaxx“ Wohnungen und Betriebsfahrzeuge gestellt bekommen. Das sorgt für eine flexible Kundenbetreuung. „Innerhalb von fünf Stunden können wir jeden Auftrag ausführen“, so Förster. „Egal wo in Deutschland.“, fügt er hinzu. Ein Service, den vor allem gewerbliche Kunden zu schätzen wissen. Denn eine Ratte oder Maus in lebensmittelverarbeitenden Betrieben kann für den entsprechenden Besitzer auch ganz schnell existenzbedrohend werden.

Roman Förster und sein Team setzen bei ihren Einsätzen auf digitale Lösungen. Für jeden Mitarbeiter der großen „NoBaxx“-Familie gehört eine Tablett inklusive der „NoBaxx“-App genauso zum Grundequipment wie die obligatorische Mausefalle. Die sind im Hause „NoBaxx“ übrigens auch eine hoch technisierte Angelegenheit. So haben Förster und sein Team Mause- und Rattenfallen in Supermärkten oder Lebensmitteldiscountern im Einsatz, die bei Auslösung eine E-Mail an die Sinziger Firmenzentrale schicken. Somit hat Förster in Echtzeit die neuesten Daten direkt auf dem PC und kann bei Bedarf sofort einen Mitarbeiter schicken, um die Fallen zu kontrollieren. Der Standort ist dabei nicht entscheidend: Egal ob es sich um Kunden in Hamburg, München oder Köln handelt- in Sinzig werden die Daten gebündelt und zentral ausgewertet.

Übrigens: Die deutschen Supermärkte sind gar nicht so schlimm, wie es zunächst klingen mag. „Unsere ausgelegten Fallen dienen meist der Prophylaxe statt der Bekämpfung“, ergänzt Förster.


Ein verändertes Feindbild


Seit einigen Jahren haben es Förster und sein Team nicht nur mit den klassischen, unliebsamen Hausbewohner wie Bettwanzen zu tun. Der „NoBaxx“-Chef beobachtet einen deutlichen Anstieg von exotischeren Plagegeistern. Durch den internationalen Frachtverkehr kann es durchaus vorkommen, dass eine südamerikanische Spinne den Weg über den Supermarkt in den heimischen Brotkorb findet. „Angstmache“ soll das jedoch nicht sein. „Das sind natürlich Einzelfälle“, weiß Roman Förster. Dennoch träten solche Gegebenheiten im Vergleich zu früher häufiger auf. Dies läge auch an der Abfertigung im internationalen Frachtverkehr und auch an den höheren Temperaturen durch den Klimawandel. Denn Spinne, Skorpion und Schlange lag früher verendet im Frachtcontainer und fühlt sich heute dank den Hochsommertemperaturen auch in Mitteleuropa pudelwohl. Obwohl das nicht unbedingt begrüßenswert ist, kann Förster damit gut leben. „Wir sehen unglaublich viele interessante Dinge“, so der Schädlings-Fachmann. Und diese Einstellung will Förster mit seinen Mitarbeitern teilen und geht dabei ebenso exotische Wege. Förster schickte beispielsweise manche seiner Mitarbeiter zu einem Praktikum nach Australien, um den dortigen „Kammerjägern“ über die Schulter zu schauen. Förster weiß warum: „Egal, was du dort findest – da ist alles giftig“, lacht der Sinziger Unternehmer. Und somit gäbe es eine Fortbildung auf allerhöchstem Sensibilitäts-Niveau. Durch diese Einblicke wären die Mitarbeiter ganz besonders geschult- gerade in Sachen Selbstschutz. So ungefährlich ist der Job nämlich gar nicht. Denn dieses bietet auch eine Menge Know-How, falls denn tatsächlich beispielsweise eine Spinne den Weg aus dem Container auf den heimischen Küchentisch findet. Förster fürchtet nämlich, dass der Befall in Deutschland durch die Schädlinge aus Übersee dank Erderwärmung und den damit verbundenen, höheren Sommertemperaturen kontinuierlich zunehmen wird.


Nachwuchs gesucht


Für Roman Förster ist die Motivation ganz klar: „Wir kommen an Orte, die der Öffentlichkeit verschlossen sind“. Das gilt übrigens für den Background von Supermärkten, Kellern in mittelalterlichen Schlössern oder gar Munitionsdepots der Bundeswehr. Sollte man keine Scheu vor dem „Krabbelzeug“ haben, biete sich hier laut Förster ein absolut interessantes Berufsfeld. „Als Schädlingsbekämpfer kann man die Welt sehen“, so Förster. Dennoch fehle es an Nachwuchskräften. Der Begriff „Schädlingsbekämpfer“ an sich ist zwar ein eingetragener Beruf; einen „Meister“ kann man bei der Industrie- und Handelskammer jedoch noch nicht machen. Laut Förster sei dies jedoch nur eine Frage der Zeit, bis sich auch hier dieser Berufszweig etabliert hat.

Bei „NoBaxx“ lockt ein attraktives Angebot: Umschulungsmöglichkeiten zum Schädlingsbekämpfer werden ebenso angeboten wie auch Ausbildungsplätze zur Bürofachkraft. Auch „fachfremde“ Kräfte werden gern gesehen. Roman Förster unterstützt bei der Umschulung gerne. Mittlerweile hat Förster Mitarbeiter vom ehemaligen Dachdecker, Koch oder gar Ex-Führungskräfte großer Lebensmittel-Anbieter umschulen lassen und nun in seinem „NoBaxx“-Kader. Der Spaß und die Motivation zählt eben. Einige Ansprüche hat Förster dennoch: „Wichtig sind gute schulische Leistungen, Reisebereitschaft, eine gute Auffassungsgabe und natürlich keine Scheu vor Nagern und Insekten“, erläutert der „NoBaxx“-Chef das Profil für potentielle Azubis. Natürlich wäre auch die Persönlichkeit entscheidend, so Förster. Und wenn es mal nicht so ganz mit der Materie klappt, bieten Förster und seine Kollegen auch ganz unkomplizierte Nachhilfestunden im heimischen Betrieb und auch Fortbildungsmöglichkeiten an. Bewerben lohne sich allemal, weiß Förster. Garantiert sind ein abwechslungsreicher Job mit jeder Menge interessanter Einblicke.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Aktuelle Entwicklung der Coronafallzahlen im Kreis Ahrweiler

Keine Neuinfektion im Kreis AW

Kreis Ahrweiler. Heute gibt es keine Neuinfektion mit dem Coronavirus im Kreis Ahrweiler. Damit verbleibt die Anzahl der mit dem Virus infizierten Personen bei 208. Davon gelten 197 Personen als genesen. Hinzu kommt bedauerlicherweise bisher ein Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, sodass insgesamt bislang 209 Infektionen gemeldet wurden. 53 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. mehr...

Alkoholisierte Autofahrerin verursacht Unfälle in Mendig und Weißenthurm

Nach Unfällen: Betrunkene 37-Jährige lässt Auto auf B9 stehen

Mendig/Weißenthurm/Andernach. Am Freitag, 10. Juli, gegen 21 Uhr, wurde der Polizeiinspektion Mayen ein verunfallter Pkw auf der B 256 in Höhe des Flugplatzes Mendig gemeldet. Ein schwarzer VW Polo mit NR-Kennzeichen war in Fahrtrichtung Kruft nach links von der Fahrbahn abgekommen und in ein dortiges Rapsfeld gefahren. Noch vor dem Eintreffen der Streife der PI Mayen hatte sich der Pkw von der Unfallstelle entfernt. mehr...

Weitere Berichte
Prepaid – günstig telefonieren im Netz der Telekom

Prepaid – günstig telefonieren im Netz der Telekom

Um das Mobilfunknetz der Telekom zu nutzen, ist nicht zwingend ein Vertrag mit der Telekom notwendig. Auch andere Anbieter, wie beispielsweise auch Congstar, ein Tochter-Unternehmen der Telekom, nutzen dieses Netz und bieten ihren Kunden günstige Tarife. mehr...

Politik

Leserbrief zu dem Artikel „Bürgermeister Michael Mang bleibt im Amt“

Die Papaya - Koalition musste auf Stimmen der AfD hoffen

Wir haben jetzt also einen Bürgermeister, der nach Aussage der Papaya-Koalition, nur aus AFD-Gnaden noch seinen Posten hat. Ich frage mich ob die Stadtratsmitglieder, die bei der Abwahl mit „Ja“ gestimmt... mehr...

Schnelles Internet
für Oberlützingen

innogy Westenergie plant in Teilen von Oberlützingen Glasfaserausbau für 2021

Schnelles Internet für Oberlützingen

Burgbrohl. innogy Westenergie plant für 2021 im Ortsteil Oberlützingen von Burgbrohl einen Teilausbau des Glasfasernetzes in FTTH-Bauweise (Fiber to the Home). Mit diesem Ausbau wären die Einwohner zukunftssicher aufgestellt, denn die Glasfaserkabel werden direkt bis in die Gebäude verlegt. mehr...

Stadt Bad Breisig

RheinRuhe - Sicherung erforderlich

Bad Breisig. Zu den sehr unangenehmen Vorfällen der jüngeren Vergangenheit auf dem Waldfriedhof RheinRuhe in der Stadt Bad Breisig hat eine gemeinsame Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss, Wirtschaftsförderung... mehr...

Sport
Vom Feld aufs Wasser

Abschlussfahrt der Fußballmädels vom SV Wachtberg 1922 e.V.

Vom Feld aufs Wasser

Gemeinde Wachtberg. 18 E- und D-Juniorinnen vom SV Wachtberg machten sich mit ihren Vätern für ein Wochenende auf an die Lahn. Die Tour war der krönende Abschluss einer tollen, wenn auch durch Corona... mehr...

Mit dem Fußball fürs Leben lernen

SV Wachtberg und Alemannia Adendorf richteten viertägiges Camp aus

Mit dem Fußball fürs Leben lernen

Wachtberg. Dem rollenden Ball hinterhergejagt und dabei noch etwas mitgenommen, das auch neben dem Spielfeld weiterhilft: Unter dem Motto „Training. Lernen. Leben.“ gastierte die von Ex-Bundesligaprofi und UEFA-Cup-Sieger Ingo Anderbrügge gegründete Fußballfabrik in Wachtberg. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Debatte in Bundesländern um Abschaffung der Maskenpflicht - Was sagen Sie?

Nein, auf keinen Fall.
Ja, ich bin dafür.
Lieber eine Empfehlung statt Pflicht.
aktuelle Beilagen
 
Kommentare
juergen mueller:
Mich wundert nix mehr. Hauptsache man hat ein Klimaschutzkonzept in der Schublade. Die kann man ja zumachen, abschließen und solange warten, bis eine Überarbeitung des Klimaschutzkonzeptes erforderlich wird, weil man eine Umsetzung wissentlich mal wieder "verpennt" hat. KOBLENZ - eine Stadt, die gerne auf fremde Züge aufspringt, aber vergisst an der richtigen Haltestelle wieder auszusteigen.

Auf dem Weg zum Radweg nach Vallendar

Alina Manz:
Endlich wird mal darüber gesprochen. Letztes Mal war ich noch am überlegen ob ich das Thema bei meiner VG mal ansprechen sollte. Ich finde die Aktion richtig gut. Ich persönlich fahre sehr oft mit meinem Fahrrad von Höhr nach Vallendar und die Hauptstraße ist momentan leider die einzige Möglichkeit Zeit zu sparen, aber dafür auch sehr gefährlich. Lg
Wally:
Versteht man das unter Mäßigung politscher Aussage? Hier fallen Worte wie: politische Marionette, Neofaschisten im Werden, Demokratiefeinde, oberster Puppenspieler. Dieser Leserbrief ist eine einzige, widerwärtige Schmähung aller politischen Mitbewerber. Die Vorgänge sind schlimm, wenn sie dann wahr sind, rechtfertigen aber nicht diese Art der Darstellung. Im Übrigen, wenn Politik ein schmutziges Geschäft ist und das zeigen die letzten Personenwahlen in Brüssel überdeutlich die von ganz anderer Tragweite sind, dann wollen wir doch nicht so tun als sei dies neu. Die Aufregung der Bürger in den letzten Jahren hat leider nicht dazu geführt die politisch Verantwortlichen in Stadt, Land und Bund zu läutern, im Gegenteil, die angewandten Strategien werden, nachgeschärft, verfeinert und damit weiter angewandt.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.