Wirtschaft | 18.06.2018

- Anzeige - VW Scherer in Mayen hatte zum Handycap-Day eingeladen

Mobilität – Basis eines eigenständigen, unabhängigen Lebens

Viele nützliches Infos für Menschen mit Behinderung und Hilfen zur Erlangung der Mobilität im Alltag

Roman Pott, von Geburt an gelähmt und Spezialist für umgebaute Fahrzeuge, präsentierte an seiner Rollstuhl-Laderampe am T6 Multi-Van die vielen Vorteile von Fahrhilfen und VW-Assistenzsystemen. Fotos: BS

Mayen. Mobilität ist ein Stück Lebensqualität und nicht selten sogar Voraussetzung für die berufliche oder private Flexibilität. Gerade für mobilitätseingeschränkte Menschen spielt diese Form der Beweglichkeit eine besondere Rolle. So hörte man immer wieder das Fazit der vielen Besucher beim „Handycap Day“, zu dem das renommierte Mayener Autohaus Scherer in der Kelbergerstraße am vergangenen Samstag eingeladen hatte.

Mobilität vermittelt Lebensqualität

Für VW-Verkaufsleiter Lars Kögler, der mit dem ganzen Team im Einsatz war, war klar: „Unser Fahrzeugangebot hält viele Möglichkeiten bereit, egal ob Sie selbst Platz am Steuer nehmen wollen oder bequem mit ihrer Familie, Freunden oder Bekannten unterwegs sein möchten. Wir haben viele Angebote für geradezu jeden Mobilitätsanspruch im Programm. Es ist nicht immer der Rollstuhl, der über ein Handycap Auskunft gibt. Denn dass ein Mensch unter einer körperlichen Behinderung leidet, ist ihm auf den ersten Blick oft gar nicht anzusehen. Aber wir helfen in jeder Situation fachlich bestens versiert weiter“, so Kögler zu „Blick aktuell“. Und ein anwesender Rollstuhlfahrer fügte hinzu: „Mobilität ist für mich sehr wichtig, das vermittelt mir echte Lebensqualität. Mein Volkswagen gibt mir die sichere Unterstützung, die ich mit meinen individuellen Bedürfnissen benötige“. Roman Pott, von Geburt an durch eine Lähmung selbst Betroffener, und Spezialist für umgebaute Fahrzeuge, präsentierte an seiner Rollstuhl-Laderampe am T6 Multi-Van die vielen Vorteile von Fahrhilfen und VW-Assistenzsystemen, informierte aber auch über staatliche Zuschüsse. „Man kann sein Wunschfahrzeug genau auf die Bedürfnisse abstimmen. Mit hohen Standards für Qualität, Bedien- und Fahrsicherheit. Alles genau auf sein Handycap abgestimmt. Für Menschen mit Behinderung sind diese Möglichkeiten der Mobilität die Basis eines eigenständigen, unabhängigen Lebens“, erläuterte Roman Pott den Besuchern.

Individuell gestaltete Lösungen

Es gab vieles zu sehen an diesem Handycap-Day bei Scherer. In der Ausstellung konnten Pkw und Nutzfahrzeuge, die von Scherer genau auf die Bedürfnisse zugeschnitten waren, in Augenschein genommen werden. Das Sanitätshaus Wittlich bot seine E-Scooter zum Fahren auf dem Parcours an. Es gab Vorträge zu Möglichkeiten, einen vorhandenen Wagen umzurüsten. Die Fahrschule Mario Briese präsentierte ihr behindertengerechtes Lehrfahrzeug mit allen Vorzügen und Mike Jochem von „Baby Boom“ bot die neuesten, vom Gesetzgeber vorgegebenen Sitze für behinderte Kinder von sechs Monaten bis zu vier Jahren, bei dem sie rückwärts gelagert sind, an.

Um 14 Uhr stand dann ein Livekonzert von „The Voice“-Teilnehmer Thomas Gundert auf dem Programm. Der Neuwieder Künstler, selbst querschnittgelähmt, bot „Rock im Rollstuhl“. Von Experten wurde ihm, dem Paralympics-Teilnehmer und Basketballer, ein großes Talent bescheinigt. „Bei uns stehen die behinderten Menschen heute im Mittelpunkt. Denn für die richtige Mobilität der Betroffenen gibt’s den Scherer Komplettservice für ihr Fahrzeug. Sozusagen alles aus einer Hand. Unsere Spezialisten kümmern sich um Sie“, so Verkaufsleiter Lars Kögler an diesem Info-Tag für Menschen mit Handycap, bei dem auch bestens für leckeres Essen und kühle Getränke gesorgt war. BS

Die Fahrschule Mario Briese präsentierte ihr behindertengerechtes Lehrfahrzeug mit allen Vorzügen.

Die Fahrschule Mario Briese präsentierte ihr behindertengerechtes Lehrfahrzeug mit allen Vorzügen.

Viele Besucher kamen zum Handycap Day bei Scherer, um sich zu informieren.

Viele Besucher kamen zum Handycap Day bei Scherer, um sich zu informieren.

Zu sehen waren auch die neuesten, vom Gesetzgeber vorgegebenen Sitze für behinderte Kinder von sechs Monaten bis zu vier Jahren, in denen sie rückwärts gelagert sind.

Zu sehen waren auch die neuesten, vom Gesetzgeber vorgegebenen Sitze für behinderte Kinder von sechs Monaten bis zu vier Jahren, in denen sie rückwärts gelagert sind.

Roman Pott, von Geburt an gelähmt und Spezialist für umgebaute Fahrzeuge, präsentierte an seiner Rollstuhl-Laderampe am T6 Multi-Van die vielen Vorteile von Fahrhilfen und VW-Assistenzsystemen. Fotos: BS

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