- Anzeige - Baumspende der Hospiz im Kreis Neuwied gGmbH an die Heinrich-Heine-Realschule plus im Rahmen des Bauvorhabens stationäres Hospiz
„Nachhaltiges Bauen liegt uns am Herzen“
Neuwied-Niederbieber. Mitte Januar spendete die Hospiz für den Landkreis Neuwied gGmbH an die Heinrich-Heine-Realschule plus in Neuwied einige jungen Eichenbäume für das Schulgelände. Diese Eichen waren vor wenigen Jahren in Neuwied-Niederbieber auf einem Baugrundstück gepflanzt worden, auf dem nun das Rhein-Wied Hospiz als stationäre Einrichtung entstehen wird. „Da uns ein nachhaltiges Bauen sehr am Herzen liegt, war es für uns selbstverständlich, dass wir diese Bäume auf keinen Fall fällen“, erläuterte Christoph Drolshagen, der Geschäftsführer der Hospiz im Landkreis Neuwied gGmbH.
„Die jungen Eichen wurden schonend ausgegraben und auf dem Schulgelände der Heinrich-Heine-Realschule Plus neu eingepflanzt – als Geschenk des Hospizträgers an den Landkreis Neuwied als Schulträger“, erklärt Volker Michalowicz, einer der Geschäftsführer des Architekturbüros Berghaus-Michalowicz. Das Architekturbüro plant und führt den Bau des Rhein-Wied Hospiz durch. Zu wissen, dass die jungen Bäume nun auf dem Schulgelände jungen Menschen zugutekommen, freut die Träger des neuen Hospizes sehr, so Drolshagen weiter. „Die großen alten Bäume an der Aubachstraße werden wir natürlich erhalten“.
Im Sommer letzten Jahres wurde das Bauvorhaben für im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Ende Februar wird der Bau des neuen stationären Hospizes in Neuwied beginnen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 7,4 Millionen Euro. Finanziell getragen wird es aus Geldern der in der Hospiz gGmbH engagierten Träger sowie Spenden. „Wir alle haben uns sehr über die Großspende der Else-Schütz-Stiftung in Montabaur gefreut, die das Projekt mit 1,25 Millionen Euro unterstützen wird“, bedankte sich Rainer Kaul, Präsident des DRK Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Landrat a.D., als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Hospiz im Landkreis Neuwied gGmbH.
Dennoch werden weitere Spenden benötigt. Zumal sich die Baukosten in den vergangenen Monaten stark erhöht haben. „Wir freuen uns, wenn Unternehmer und Unternehmen aus der Region ihren Möglichkeiten entsprechend dem Schritt der Else-Schütz-Stiftung folgen“, wirbt Drolshagen um Unterstützung. Aber auch jeder noch so kleine Spendenbeitrag ist herzlich willkommen. Denn Hospiz- und Palliativarbeit lebt immer von der Unterstützung vieler.
Hospiz für den
Landkreis NeuwiedgGmbH
Die jungen Eichen wurden behutsam ausgepflanzt und an ihren neuen Bestimmungsort gefahren.
