Wirtschaft | 03.05.2023

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Neue Formate für mehr Flexibilität im MBA-Fernstudienprogramm am RheinAhrCampus

 Foto: Vollmer

Remagen. Als vor drei Jahren die Corona-Pandemie auch vor den deutschen Hochschulen keinen Halt machte, mussten diese sich nie dagewesenen Herausforderungen stellen. So passte sich die gesamte Hochschule Koblenz mit ihren vielfältigen Studienformaten den neuen Gegebenheiten an, und stellte ihre Studiengänge auf Onlineformate um. In kürzester Zeit wurden völlig überarbeitete Studienkonzepte entwickelt, die eine Lehre unter Lockdown-Bedingungen ermöglichten. Während dies bei den Vollzeit-Studiengängen zu großen Verunsicherungen führte, kam es im MBAFernstudienprogramm am RheinAhrCampus zu einem regelrechten Boom. Die berufstätigen Studierenden sahen, dass die Onlinelehre viele Vorteile mit sich brachte. So konnten sie in den eigenen vier Wänden Vorlesungen besuchen, flexibel E-Learning-Komponenten nutzen und verhältnismäßig stressfrei alternative (Fern-)Prüfungsformen wahrnehmen. Es mussten keine langen Anfahrtswege mehr bewältigt werden. Dadurch ließen sich Beruf und Studium erheblich leichter in Einklang bringen. Die Studierenden konnten unter den neuen Gegebenheiten zeitoptimiert ihren akademischen Studiengang erfolgreich zum Abschluss bringen. Das legt den Schluss nahe, auch künftig auf reine Online-Lehre zu setzen, denn augenscheinlich offenbart das Konzept der Online-Lehre viele Vorteile. Jedoch ist dies nur die eine Seite der Medaille. Es gibt auch andere Stimmen. Jene von den Studierenden, die das Netzwerk und den Austausch untereinander und das unmittelbare Gespräch mit den Lehrenden vermisst haben. Insbesondere ein MBA lebt von der Heterogenität der Studierendengruppe. Die unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen fließen in die Lehrveranstaltungen ein und geben ihnen einen besonderen Wert. Auch das Netzwerk der Studierenden, das einzelne auch in anstrengenden Phasen eines berufsbegleitenden Studiums unterstützen kann, ist unbezahlbar. Genau dies war lange Jahre überwiegend das ausschlaggebende Kriterium, weshalb sich Studieninteressierte für das MBAStudium am RheinAhrCampus entschieden haben. Die Leitung des Remagener MBA-Fernstudienprogramms hat sich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, den Spagat zu wagen. So sollen die Chancen und Vorteile der Onlinelehre weiterhin genutzt werden. Zugleich werden die Samstagspräsenztage wieder im großen Umfang stattfinden. Dabei soll der direkte Austausch zwischen Studierenden, Dozierenden und dem Service-Team des MBA-Fernstudienprogramms stets gewährleistet sein. Mit dem neuen Konzept ist das MBA-Fernstudienprogramm nunmehr mit 52 neuen Studierenden in acht unterschiedlichen Vertiefungsrichtungen ins Sommersemester 2023 gestartet. In den Basismodulen haben die Studierenden nun die Wahl: In jedem Modul werden die Inhalte an zwei Samstagsterminen angeboten, jeweils einem Präsenz- und einem Online-Termin. „Wir waren gespannt, wie unser Angebot von den Studierenden angenommen werden würde“, sagt Studiengangleiter Prof. Dr. Mühlencoert, „tatsächlich zeigte sich, dass der Zulauf zu den ersten Präsenzveranstaltungen deutlich überwog.“ Am 2. Mai 2023 startet die Bewerbungsphase für das Wintersemester 2023 / 2024. „Im Wesentlichen finden neue Studierende über Weiterempfehlungen von Freunden und Bekannten den Weg zu uns. Wir sind gespannt, wie sich auf Basis des neuen Konzepts die Bewerberzahlen entwickeln werden“, meint Prof. Dr. Mühlencoert. Die Hochschule Koblenz bietet zum Thema „Berufsbegleitendes Studieren am RheinAhrCampus“ Online-Informationsveranstaltungen an. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Website www.mba-fernstudienprogramm.de.

Foto: Vollmer Foto: Tobias Vollmer

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