GAIA lädt ein zur offiziellen Einweihung der Windenergieanlage in Hambuch
Ökostrom für 2.300 Haushalte
Lambsheim. Am Samstag, den 26. August lädt GAIA interessierte Bürgerinnen und Bürger zur offiziellen Einweihungsfeier der Windkraftanlage im Hambucher Wald ein. Direkt an der Windenergieanlage erwartet zwischen 12 und 17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm die Besucher.
Nachdem der erste Termin aufgrund von Gewitterdrohungen abgesagt werden musste, wird die Anlage am Samstag, den 26. August eingeweiht. Die Grußworte und Redebeiträge von Manfred Schnur, Landrat der Kreisverwaltung Cochem, Albert Jung, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch, Matthias Hetger, Beigeordneter von Hambuch und Torsten Szielasko, Geschäftsführer von GAIA eröffnen die Einweihungsfeier. Mit einer ökumenischen Segnungsfeier der Windenergieanlage mit Markus Alt, Gemeindereferent der katholischen Kirchengemeinde Kaisersesch und Rüdiger Lancelle, Prädikant der evangelischen Kirchengemeinde Cochem endet der offizielle Teil der Feier. Ab 13 Uhr haben Besucher die Gelegenheit an fachkundigen Führungen der Anlage teilzunehmen. Im GAIA-Infopavillon stehen GAIA – Mitarbeiter den Besuchern Rede und Antwort mit ausführlichen Informationen zum Windenergieprojekt. Erzieherinnen des Kindergartens Rasselbande aus Hambuch sorgen mit Basteln, Spielen und einer Schnitzeljagd für ein schönes Nachmittagsprogramm für die Jüngsten. Der Sportverein Hambuch sorgt für Speisen und Getränke sowie für Kuchen und Kaffee. Der Erlös kommt dem Verein zugute. Der Spielmannszug „Freie weg“ Hambuch 1895 begleitet musikalisch die ganze Veranstaltung.
Die Windenergieanlage befindet sich direkt im Forstgebiet, westlich von Hambuch und südlich der Autobahn A 48 auf einer Höhe von 398 Metern. Anfahrt von der Autobahn zur Einweihung über die K23. Vor Ort gibt es ausreichende Parkplatzmöglichkeiten.
Die Anlage von Typ Nordex N-117 hat eine Nennleistung von 2,4 Megawatt, eine Nabenhöhe von 141 Metern, einen Rotordurchmesser von 117 Metern und die überstrichene Rotorfläche beträgt 10.715 Quadratmeter. Dadurch ist dieser Anlagentyp eine der effizientesten IEC-3-Turbinen für Binnenlandstandorte. Mit einem Jahresertrag von rund 6.300 Megawattstunden kann die Anlage ca. 2.300 Haushalte mit Ökostrom versorgen.
Für die Errichtung der Windenergieanlage wurde entschieden, statt einen Mobilkran einen Turmdrehkran einzusetzen, der viel weniger Platz braucht und somit umweltschonender ist. Als Kompensationsmaßnahmen wurden Buchen und Weißtannen auf einer Fläche von 1,1 Hektar eingepflanzt. Zusätzlich dazu wurden 20 Nist- und Bruthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht. Diese Maßnahmen wurden vom Forstamt Cochem ausgeführt.
Pressemitteilung GAIA
