-Anzeige Sanitär-Heizung-Klima-Fachbetrieb Wilfried Bleser Plaidt
Öl- und Gaspreise steigen – jetzt handeln
Plaidt. In den vergangenen Jahren hatten Verbraucher Glück mit den Öl- und Gaspreisen. Deutsche Haushalte wurden bei den Heizkosten entlastet. Nun dreht sich der Trend: Heizöl und Gas werden immer teurer.
Ein mollig warmes Zuhause, dazu die Gewissheit, Geld gespart und gleichzeitig die Umwelt geschont zu haben, ist das Ziel. Doch welches Heizsystem ist das Richtige? Jeder Hausbesitzer, der sich mit dem Thema Heiztechnik beschäftigt, wird irgendwann vor dieser Frage stehen. Dabei sollten folgende Aspekte genauestens geprüft werden: Wie hoch sind die Investitionskosten? Bekomme ich womöglich staatlichen Zuschuss? Wie hoch sind die Kosten beim Verbrauch? Wann lohnt eine Umrüstung? Wie viel Geld kann ich jährlich sparen? Wird durch die neue Heizung die Umwelt nachhaltig geschont? Welche Zukunft hat die Heiztechnik? „Mit diesen Fragen sollten sich Interessenten beschäftigen, um sich anschließend für das passende Heizsystem zu entscheiden. Mit Hilfe eines Fachmanns sollte das aber kein Problem sein“, so Geno Bleser vom SHK-Fachbetrieb Wilfried Bleser aus Plaidt.
Gas und Öl
Laut einer Umfrage des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sind im privaten Bereich Gas- und Ölheizungen am häufigsten verbreitet. Zwar gelten beide Systeme als kurzfristig rentabel, doch da es sich um fossile Brennstoffe handelt, kann das für die Zukunft nicht gesagt werden.
Gerade in den letzten Wochen haben die Heizölpreise einen ungemein steilen Preisanstieg hingelegt und wahrscheinlich ist das Preismaximum noch nicht erreicht.
Auch wer mit Gas heizt, wie fast die Hälfte aller Haushalte in Deutschland, muss mit deutlich höheren Preisen rechnen. Hinzu kommt der Umweltaspekt. Somit kann schon heute gesagt werden, dass diese beiden Heizsysteme zu den auslaufenden Modellen zählen.
Elektro- und Infrarotheizung
Bei Heizungssystemen, die mit Strom laufen, streiten sich die Geister. Während die einen sie als Alternative ansehen, finden die anderen darin nur noch eine veraltete Technik. Klar ist, dass Elektro- und Infrarotheizungen günstig in der Anschaffung sind, eine einfache Installation genießen und kaum Wartungskosten verursachen. Allerdings sind die Stromkosten enorm hoch und diese werden auch in Zukunft wohl weiter ansteigen. Hinzu kommt ein sehr hoher CO2-Ausstoß. Daher sind Elektro- und Infrarotheizungen meist nur in kleineren Räumen rentabel.
Pelletheizung
Pellets bestehen ausschließlich aus Holz. Gerade das ist es, was die Umwelt freut! Denn die Menge CO2, die durch die Verbrennung von Pellets freigesetzt wird, ist auch genau die Menge, die die Bäume beim Wachstum freisetzen würden. Eine zusätzliche Umweltbelastung ist hier also nicht gegeben. Und auch die laufenden Kosten können sich sehen lassen – sie sind günstiger als Öl oder Gas. Die Anschaffungskosten sind jedoch höher als bei Öl- und Gasheizungen.
Fördermittel und Anreizprogramme für Pelletheizungen erleichtern die Anschaffung. So winkt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, mit finanziellen Mitteln des Marktanreizprogramms (MAP) und auch die KfW-Bankengruppe fördert den Einbau von Pelletheizungen.
Solarthermie und Wärmepumpen
Die Anschaffungskosten für eine Solarthermieanlage oder eine Wärmepumpe sind hoch. Dafür gibt es aber zwei entscheidende Vorteile: Erstens kann man emissionsfrei heizen und schont nachhaltig die Umwelt, zweitens sind beide Heizsysteme förderungsberechtigt. Sowohl über die BAFA, wie auch die KfW können Fördergelder beantragt werden.
