Wirtschaft | 11.06.2018

Anzeige „di-ma l’orfèvre“ – der Goldschmied an Andernachs Marktplatz

Schmuck von der Stange ist für Dieter Mahrla keine Herausforderung

Goldschmied Dieter Mahrla mit seiner Mitarbeiterin Jennifer Gerth vor seinem Geschäft.-MKA-

Andernach. Als der 14-jährige Kowelenzer Schängel Dieter Mahrla 1971 vor der Berufswahl stand, ahnte er noch nicht, dass seine Entscheidung ihm eine lebenslange Erfüllung, Anerkennung und Erfolg bescheren würde. Aus dem ehemaligen Lehrling einer namhaften Koblenzer Goldschmiede wurde schließlich „l’orfèvre“ (französisch für „der Goldschmied“).

Diese fremdsprachliche Berufsbezeichnung findet sich heute im Firmennamen des vielfach ausgezeichneten Goldschmiedemeisters wieder. „di-ma l’orfèvre“, so steht auf dem Schaufenster des kleinen, aber feinen Schmuckgeschäftes, das Dieter Mahrla vor einem Jahr am Marktplatz 11 in Andernach eröffnete. Das gemütliche Atelier lädt ein, sich einen Eindruck von seinen zeitlos schönen Schmuckstücken aus Edelmetall zu verschaffen, sie zu erwerben oder eine seiner vielfältigen Dienstleistungen zu nutzen.

Wenn aus Ideen Schmuck wird

Mittlerweile lebt Mahrla mit seiner Familie bereits seit 25 Jahren in Andernach. Durch seine über 30-jährige Tätigkeit im Hause des bekannten Juweliers Belting wissen ihn in der Stadt viele Freundinnen und Freunde des bearbeiteten Edelmetalls zu schätzen. Sie sind ihm als Kunden treu geblieben, als der Inhaber sein Geschäft aufgab und sein stellvertretender Geschäftsführer Dieter Mahrla im Juni 2017 „di-ma l’orfèvre“ eröffnete.

Goldschmiedemeister Mahrla sieht sich als „Handwerker mit künstlerischem Anspruch“. Bereits in seiner Gesellenzeit wurden ihm herausragende Anerkennungen zuteil: Kammersieger, Landessieger, dritter Bundessieger – Titel, die seine ansprechenden Arbeiten würdigten. Auch als Mahrla 1978 seine Meisterprüfung ablegte, beeindruckte er die Kammer mit seinem Meisterstück und erhielt die höchste Auszeichnung.

Ein Faible für kinetischen Schmuck

„Ich liebe es, Dinge zu machen, die es nicht von der Stange gibt. Besonders mag ich kinetischen, also beweglichen Schmuck. Da tüftele ich gerne. Technik und Goldschmiede gehören für mich ein bisschen zusammen. Für solche Stücke muss man dann natürlich auch einen Liebhaber finden.“ Dann nimmt er sein unverkäufliches Schätzchen aus der Vitrine. „Das ist meine Art – etwas tiefgründig, philosophisch.“ Europa – ein edelmetallenes Schiebespiel innerhalb eines in sich schließenden Kreises.

Jedes bewegliche Puzzle hat seine Bedeutung. 17 Brillanten deuten die EU-Länder im Fertigungsjahr 1992 an, als das weltweit größte Unternehmen der Schmuckbranche, De Beers Jewellery, seinen Wettbewerb „Schmuck für junge Europäer“ ausschrieb. Dieter Mahrla nahm mit seiner Kreation teil und wurde dafür von De Beers sozusagen mit dem „Oskar des Handwerks“ ausgezeichnet. Auf einer bundesweiten Wanderausstellung und der internationalen Schmuckmesse inhorgenta München wurde Mahrlas „Europa“ dann der Öffentlichkeit präsentiert.

Wen wundert’s, dass die Kreativität und Begeisterung des Meisters auch auf seine zahlreichen Auszubildenden übersprang, die sich ebenfalls Top-Platzierungen in ihrem Handwerk erfreuen durften.

Kreativität und Handwerkskunst für jedermann

Unikate in Gold und Silber zu kreieren wird immer Dieter Mahrlas größte Herausforderung bleiben, auch für seine Mitarbeiterin, die Goldschmiedemeisterin Jennifer Gerth, die zudem eine Qualifikation als Restauratorin im Gold- und Silberschmied-Handwerk mit einbringt. Beide freuen sich zurzeit auf ein Projekt, das vermutlich so manche(n) Andernacher*in aufhorchen lässt. In Kooperation mit einem Partner entwickeln sie einen „Stadtring“, auf dem, in gewünschter Edelmetallausführung, die Wahrzeichen Andernachs prangen. Ab August soll der heimatverbundene Fingerschmuck erhältlich sein.

Doch auch das obligatorische di-ma-Dienstleistungsbündel soll nicht unerwähnt bleiben: Ob für Umarbeitungen, Reparaturen, Aufarbeitungen, Fasserarbeiten mit Steinersatz, Galvanotechnik, Schmuckgravuren, Perlenservice, Batteriewechsel, Uhrenarmbänder, WD-Test, Altgoldankauf, Neugestaltung edler Schmuckstücke und Restaurierung alter klassischer Teile – „di-ma l’orfèvre“ hält seine Tür montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr für alle offen, die ein Anliegen zu diesen Stichworten haben.

Sachverstand, Kreativität, ein gutes Auge und Fingerfertigkeit sind in einer Goldschmiede vonnöten.

Sachverstand, Kreativität, ein gutes Auge und Fingerfertigkeit sind in einer Goldschmiede vonnöten.

Goldschmied Dieter Mahrla mit seiner Mitarbeiterin Jennifer Gerth vor seinem Geschäft.Fotos: -MKA-

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