Anzeige Starkregen und Rückstau:
So läuft das Haus nicht voll Wasser
Andernach. Fast täglich sieht man im Fernseher Bilder von Unwettern und vollgelaufenen Kellern. Solche Schäden lassen sich zum Teil durch den fachgerechten Einbau und die regelmäßige Wartung eines Rückstauverschlusses vermeiden. Heftige Gewitter, anhaltender Regen und Hochwasser setzen bei Hauseigentümern die Warnzeichen auf Rot. Denn Starkregen und steigende Wassermassen überfordern irgendwann die kommunale Kanalisation. Die Folge: Tief liegende Hauseingänge, Keller und Souterrainräume laufen voll. Das Schmutzwasser, das durch Rückstau aus dem Kanal in das Gebäude zurückdrängt, verursacht oft große Schäden an Wänden, Böden und der Einrichtung. Für alle Schäden durch Rückstau haften Grundstückseigentümer selbst! Hausbesitzer sollten deshalb rechtzeitig geeignete Vorkehrungen treffen.
Richtige Planung und Installation
Von der falschen Produktauswahl bis hin zur fehlenden Beruhigungsstrecken, beim Rückstauschutz gibt es zahlreiche Gründe für Funktionsstörungen, deren Ursachen in der fehlerhaften Planung und im falschen Einbau zu finden sind. „Um Fehler beim Einbau zu vermeiden, gilt grundsätzlich: erst planen, dann installieren. Dabei sind zunächst grundlegende Voraussetzungen wie unter anderem die Abwasserart und der Aufstellort zu berücksichtigen. Gerade bei der Wahl des Aufstellortes gilt es besonders genau hinzuschauen, denn einer der häufigsten Gründe für den fehlerhaften Einbau von Rückstauverschlüssen ist eine komplexe Einbausituation. Ist zu wenig Platz vorhanden, kann häufig keine ausreichende Beruhigungsstrecke vorgesehen werden“, weiß Wilfried Bleser vom SHK-Fachbetrieb Bleser in Plaidt aus seiner langjährigen Erfahrung.
Regelmäßige Wartung muss sein
Eine der wichtigsten Grundlagen, um einen sicheren Schutz vor Rückstau aus dem Kanal zu gewährleisten, ist die regelmäßige Wartung der Rückstauverschlüsse. Bei Rückstauverschlüssen für fäkalienführende Leitungen muss nach DIN 13564-1 und DIN 1986-3 zweimal im Jahr eine Kontrolle und Prüfung vor Ort von fachkundigem Personal durchgeführt werden. Der Betreiber selbst ist zusätzlich dazu angehalten, den Rückstauverschluss einmal im Monat zu inspizieren.
Einen Rückstauverschluss für Grauwasser muss der Betreiber zweimal im Jahr durch einen Sachkundigen warten lassen. Zur Wartung gehören, neben dem Entfernen von Schmutz und Ablagerungen, auch das Prüfen von Dichtungen und Dichtflächen sowie gegebenenfalls der Austausch der Dichtungen. Darüber hinaus muss die Mechanik der beweglichen Abdichtungsorgane kontrolliert und bei Bedarf nachgefettet werden. Auch eine Funktionsprüfung zum Feststellen der Dichtheit ist laut Norm Bestandteil der Wartung. Wird die Wartung nicht regelmäßig durchgeführt, können Undichtigkeiten auftreten und Verschmutzungen dazu führen, dass der Rückstauschutz nicht mehr funktioniert.
Pressemitteilung des
SHK- Fachbetreibes Bleser
