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-Anzeige- Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring

Spektakuläre Drifts sind auch gute Sicherheitsübungen zur Fahrzeugkontrolle

Drift-Trainings für Anfänger und Fortgeschrittene zum Ausprobieren: „Fährst du quer, siehst du mehr“

Spektakuläre Drifts sind auch gute
Sicherheitsübungen zur Fahrzeugkontrolle

Beim Drift-Training im Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring trainieren die Teilnehmer das Autofahren quer zur Fahrtrichtung.Foto: JOST

07.05.2018 - 09:34

Nürburgring. . „Fährst du quer, siehst du mehr“ – ob dieser kecke Motorsportler-Spruch der Wahrheit entspricht, können mutige Autofahrer selbst beim Drift-Training im Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring (FSZN) ausprobieren. Schließlich dient das Drift-Training nicht nur dem spektakulären Umrunden einer Kurve, sondern gilt auch als sinnvolle Sicherheitsübung, um ein ins Schleudern geratenes Fahrzeug kontrollieren und abfangen zu können. Bei den Drift-Trainings kommt allerdings auch der Spaß nicht zu kurz, und jede Menge Adrenalin ist bei den durchaus herausfordernden Lehrgängen auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums garantiert.

Schon der zweifachen Rallye-Weltmeister Walter Röhrl wusste aus eigener Erfahrung: „Gute Fahrer haben die Fliegenreste auf den Seitenscheiben.“

Damit spielte er darauf an, dass beim richtigen Driften das Auto quer zur eigentlichen Fahrtrichtung unterwegs ist. Allerdings ist dabei auch zu bedenken: „Driften ist die Kunst, einen instabilen Zustand stabil zu halten.“

Und das gelingt nicht auf Anhieb, sondern erfordert eine gewisse Übung und Fahrzeugbeherrschung. Deshalb richtet sich das Drift-Training im FSZN an alle Autofahrer, die tief in die Kunst des kontrollierten Querfahrens eintauchen möchten, aber auch an Könner, die an ihrer Fahrtechnik und an ihrer Fahrzeugbeherrschung arbeiten wollen.


Gefahrlos und mit Sicherheit schleudern und abfangen


Die Mannschaft um Geschäftsführerin Petra Diederichs hat dafür gleich mehrere Kurse im Angebot, die sich an Autofahrer mit unterschiedlichen Drift-Erfahrungen richten. Gefahrlos und mit Sicherheit Schleudern und Abfangen kann man sein Auto beispielsweise im für alle Anfänger geeigneten „Drifttraining Starter“, das als Schnuppertraining mit Suchtpotenzial ausgelegt ist und besonders viel Spaß als „After Work Event“ macht. Hierfür sind keine Vorkenntnisse erforderlich. In Gruppen von bis zu zehn Personen trifft man sich abends um 17.30 Uhr im Fahrsicherheit Zentrum am Nürburgring und hat dann drei Stunden intensives Querfahren vor sich. Nach einem kurzen Briefing geht es los mit dem Warm up-Slalom, bei dem zugleich die richtige Sitzposition, die korrekte Lenktechnik und die optimale Blickführung gezeigt werden. In der S-Kurve lernen die Kursteilnehmer das Auslösen eines Driftes mittels Gasgeben, bevor es in die Kreisbahn geht, in der der Drift nicht nur ausgelöst, sondern auch gehalten und kontrolliert beendet werden soll. Zum Schluss gibt es für die erfolgreiche Teilnahme ein Diplom für die Teilnehmer.

Wie in allen Drift-Trainings sind die Teilnehmer dabei mit ihrem eigenen Fahrzeug unterwegs, das natürlich eine Straßenzulassung besitzen muss und außerdem einen Heckantrieb mit idealerweise um die 100 PS. Fahrzeuge mit Frontantrieb sind nämlich nicht driftfähig, und Allradfahrzeuge nur bedingt.


Einsteigertraining mit viel Spaß und wertvollen Tipps


Ebenfalls für Anfänger geeignet ist der Kurs „Drift-Training Basic“, ein interessantes Einsteigertraining mit viel Spaß und wertvollen Tipps. Verschleißarm und fahrintensiv finden hierbei alle Driftübungen unter der Anleitung von gleich zwei erfahrenen Trainern auf bewässertem Gleitbelag statt. Der Kurs dauert insgesamt acht Stunden und beginnt mit einem Briefing und theoretischen Grundlagen. Bei ersten Slalom-Übungen werden die Sitzposition und Lenktechnik optimiert, bevor es auf die Schleuderplatte geht. Dort absolvieren die Teilnehmer verschiedene Übungen zur selbstständigen Drifteinleitung. Auf der Kreisbahn heißt es anschließend: Drift halten und kontrolliert beenden.

Wer diesen Kurs absolviert hat, kann sich an das „Drift-Training Advanced“ wagen, ein fortgeschrittenes Training mit viel Dynamik, Fahrzeit und Feedback von den Trainern. Ziel ist es, Perfektion auf der Gleitfläche zu erreichen und den Einstieg für das Driften auf Asphalt zu finden. Hier erfahren die Teilnehmer, wie das Fahrzeug mit dem „Anpendeln“ eine selbstständige Drifteinleitung hinbekommt. Nach einigen Runden auf der Kreisbahn heißt es: Driften auf bewässertem Asphalt auf unterschiedlichen Strecken. Die Teilnehmer fahren auch hier mit ihren eigenen Fahrzeugen mit Heckantrieb, idealerweise mit 170 PS. Das Sicherheitssystem ESP muss abschaltbar sein, sonst funktioniert das Driften nicht.


Zwei Tage lang die Karre fliegen lassen


Und wer gar nicht genug bekommen kann, bucht das zweitägige „Drift-Training intensiv“ für Fortgeschrittene mit erhöhten Anforderungen an die sichere Beherrschung des Fahrzeuges und mit besonderen Herausforderungen. „Wir bringen Ihnen das Grundlagenwissen ohne Stress und mit sehr viel Fahrpraxis näher“, versprechen die Instruktoren. Die Teilnehmer fahren überwiegend auf bewässerten Pisten, somit gibt es keine Sorgen um den Verschleiß am eigenen Fahrzeug. Schließlich heißt es zwei Tage lang jeweils acht Stunden lang „die Karre fliegen lassen“.

Ein besonderer Höhepunkt für alle Freunde des Querfahrens sind die regelmäßig stattfindenden „Drift-Days am Nürburgring“, bei denen sowohl fortgeschrittene Drifter wie auch echte Profis ihr Können unter Beweis stellen. Mit röhrenden Motoren und qualmenden Reifen umrunden sie die Piste, werden dabei von den Zuschauern frenetisch angefeuert und für jeden gelungenen Drift bejubelt. Die nächsten trifft Days am Nürburgring sind für den 16. und 17. Juni terminiert.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zeitungsverleger Dirk Ippen: „Der deutsche Traum, unser Land zuverlässig mit ‚grüner’ Energie aus Sonnenschein und Wind zu versorgen, ist nur eine Utopie“ --- Wie recht er hat!
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
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