VR Bank Rhein-Mosel eG und Raiffeisendruckerei unterstützen Obdachlose in Neuwied

Spenden statt Geschenke

Spenden statt Geschenke

v.l.n.r.: Michael Mahlert, 1 Kreisbeigeordneter, Franz-J. Köllner, Geschäftsführer der Raiffeisendruckerei und Vorstandsmitglied beim Deutschen Genossenschafts-Verlag eG, Werner Hammes, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes Rhein-Wied-Sieg, Andreas Harner, Vorstandssprecher der VR Bank Rhein-Mosel eG und Eberhard Köhler, Direktor des Caritasverbandes Rhein-Wied-Sieg.Foto: Privat

03.12.2020 - 11:47

Neuwied. Mit einer Spende von 5.000 Euro unterstützen die VR Bank Rhein-Mosel eG und die Raiffeisendruckerei Neuwied das Projekt „Schöppche“ in Neuwied. Werner Hammes, 1. Vorsitzender beim Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V. und Caritasdirektor Eberhard Köhler als Projektträger konnten gemeinsam mit dem 1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, je einen Scheck über 2.500 Euro aus den Händen von VR Bank Vorstandssprecher Andreas Harner und Franz-J. Köllner, Geschäftsführer der Raiffeisendruckerei, entgegennehmen.


„Es ist uns ein besonderes Anliegen, soziale Projekte in unserer Region zu unterstützen. Gerade die Unterstützung der Menschen, die in Not geraten sind, liegt uns besonders am Herzen. Unsere gemeinsame Weihnachtsspende mit der Raiffeisendruckerei ist mittlerweile Tradition“, so Andreas Harner. Schon seit Jahren verzichten die beiden Unternehmen zum Jahresende auf den Versand von Weihnachtspräsenten an Kunden und Geschäftspartner und spenden stattdessen an wohltätige und gemeinnützige Institutionen. „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Geld dazu beitragen können, dass die Menschen, die es besonders jetzt in der Corona Pandemie sehr schwer haben, die menschenwürdige Grundversorgung erhalten“, sind Harner und Köllner sich einig.

Das Schöppche, Tagesaufenthalt für Menschen in Not, besteht seit März 1996 und ist Anlaufstelle für wohnungslose Menschen und Personen, die unmittelbare Hilfe suchen. Es ist ein ausgebauter Schuppen mit Aufenthaltsraum, Küche, Lager und Sanitäranlagen. In der Stadt Neuwied für diese Menschen die einzige Möglichkeit, sich zu duschen.

Geöffnet hat die Einrichtung -im Hof der Geschäftsstelle Neuwied, Heddesdorfer Straße 5- montags bis freitags für Frühstück, Kaffee, warme Mahlzeiten, Körperhygiene und frische Kleidung. Auch während der andauernden Pandemie 2020 ist das Schöppche geöffnet. Die Öffnungszeiten sind jedoch etwas reduziert; Mahlzeiten und Aufenthalt ist nur im Außenbereich möglich. Neben der Möglichkeit zur menschenwürdigen Grundversorgung bietet die Einrichtung die Möglichkeit zum Gespräch und Kontakt. Dies geschieht in der Regel über ein Team ehrenamtlicher Kräfte. Beim Wunsch nach weitergehenden Hilfen berät eine Fachkraft. Hierzu zählen auch die Vermittlung zu Behörden, Leistungsträgern, zu internen und externen Beratungsangeboten der Caritas (z.B. Schuldnerberatung, Suchtberatung und Therapie).

Neben Spenden und einer kleinen kommunalen Zuwendung erhält die Einrichtung keine staatliche Förderung und wird aus Eigenmitteln der Caritas finanziert. Werner Hammes bedankte sich ganz besonders für diese gemeinsame Spende der VR Bank Rhein-Mosel und der Raiffeisendruckerei: „Wir sind dankbar, dass unsere regionalen Genossenschaften ihre Wurzeln nicht vergessen. Die Genossenschaften geben im Laufe des Jahres sehr viel Geld für soziale, caritative und andere ehrenamtliche Projekte zurück an unsere Bürgerinnen und Bürger. Wir freuen uns sehr, dass jeder Einzelne mit seiner Tatkraft so einen großen Beitrag für das soziale Miteinander leistet.“

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Kommentare
juergen mueller:
Genau, Herr Gelhardt. Auf solche Pseudo- und sogenannte Gesundheitspolitiker kann man gerne verzichten und sollte sich von vorneherein von deren erlesenen Weisheiten distanzieren....
Helmut Gelhardt:
Herr Rüddel, Ihre Dreistigkeit wird nur noch von Ihrer Inkompetenz übertroffen!...
juergen mueller:
Jahrelang ausdiskutiert, wie das so in Koblenz üblich ist. Dann Toilettencontainer hingestellt - fertig. Alles andere regelt sich dann von selbst. Denkste. Ratlos - Tatenlos. Nicht zu Ende gedacht. Was woanders funktioniert - in Koblenz noch lange nicht. Nie daran gedacht, dass hunderte Zweibeiner...
Martina Zeltner:
Ich drücke die Daumen, dass zumindest Urlaub auf dem Bauernhof in Deutschland wieder möglich wird. Viele Grüße Martina Zeltner...
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