Wirtschaft | 20.08.2019, 13:43 Uhr

- Anzeige - Autohaus Kempen Löhr Automobile Vertriebs GmbH zeigt sich großzügig

Vor-Tour der Hoffnung freut sich erneut über ein gesponsertes Begleitfahrzeug

Auch dank der Unterstützung durch einen Audi Q3 kam der unglaubliche Betrag von 613.000 Euro für den guten Zweck zusammen

Das Autohaus Kempen Löhr Automobile Vertriebs GmbH mit Sitz in Meckenheim stellte wieder ein Fahrzeug für die „Vor-Tour der Hoffnung“ zur Verfügung. Der neue Audi Q3 wurde an Edgar Steinborn und Manfred Rüddel übergeben. Foto: privat
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Meckenheim. 1996 hatte Jürgen Grünwald, der damalige Verkehrsdirektor der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, eine Idee mit Folgen. Er fuhr mit dem Rennrad und gemeinsam mit seinem Freund Gregor Waldorf zum Start der Tour der Hoffnung nach Gießen, um dort einen ansehnlichen „Startscheck“ zu übergeben. Diese „Vor-Tour“ wurde seitdem jedes Jahr wiederholt, jedoch sind aus den ursprünglich zwei Radlern inzwischen mehr als 130 Teilnehmer geworden, denn diese Aktion arbeitet der „Tour der Hoffnung“ zu und ist mittlerweile selbst zu einer bedeutenden Benefiz-Veranstaltung geworden. So wird die konkrete Hilfe für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder unterstützt, was die größte Benefiz-Radtour Deutschlands so bemerkenswert macht. Bei der diesjährigen „Vor-Tour der Hoffnung“ kam der unglaubliche Betrag von 613.000 Euro für den guten Zweck zusammen.

Von Anfang an zu den Unterstützern der „Vor-Tour der Hoffnung“ zählt das Autohaus Kempen Löhr Automobile Vertriebs GmbH mit Sitz in Meckenheim. Das Unternehmen setzt auch in diesem Jahr die Tradition fort und stellt den Vor-Tour-Verantwortlichen einen nagelneuen Audi Q3 eine Woche lang kostenlos zur Verfügung. Damit konnte die mehr als 160 Radfahrer, die an der dreitägigen Vor-Tour teilnahmen, ihr Equipment und ihre Ausrüstung zu den jeweiligen Etappenzielorten transportieren lassen. Mit allen erdenklichen Extras und mit sämtlichen verfügbaren Assistenzsystemen ausgestattet, brachte der Wagen das Gepäck der Vor-Tour-Teilnehmer sicher und bequem durch die Gegend rund um Trier.

Drei Tage auf dem Weg durch das Dreiländereck

Drei Tage hatten sich die Radler bei der diesjährigen Vor-Tour der Hoffnung auf den Weg durch das Dreiländereck Deutschland-Luxemburg-Frankreich gestrampelt. Zahlreiche bewegende Momente, farbenfrohe Stopps und viele mit Phantasie und Ideenreichtum zustande gekommen Spenden kennzeichneten die Benefiztour zugunsten krebskranker und hilfsbedürftiger Kinder. Und am Ende der von viel Engagement und Freude für die gute Sache geprägten Vor-Tour konnte Organisator Jürgen Grünwald ein Spendenergebnis von 613.331,51 Euro vermelden.

Das Geld kommt der eigentlichen „Tour der Hoffnung“ zugute, die sich um an Krebs erkrankten Kinder kümmert. In Deutschland erkranken jedes Jahr 2000 Kinder an Krebs. Auch wenn die Behandlungsmöglichkeiten immer besser werden, sterben noch immer zwei von zehn dieser bedauernswerten Patienten. Eine Zahl, gegen die rund 160 Radler einmal mehr kräftig in die Pedale treten. Die mittlerweile sehr hohe Akzeptanz in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Medizin, Showbusiness und Sport und die Tatsache, dass alle Spendengelder zu 100 Prozent dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden, hat dazu geführt, dass jährlich immer weit über eine Million Euro verteilt werden können. In den 35 Jahren sind so über 37 Millionen Euro mit der „Tour der Hoffnung“ gesammelt worden. Einen nicht geringen Beitrag dazu leistet seit 22 Jahren die Vor-Tour der Hoffnung, die alles in allem bereits mehr als 4,4 Millionen Euro gesammelt hat. Diese Spenden kommen immer bis auf den letzten Cent den kranken Kindern und Jugendlichen zugute, während die Kosten der Vor-Tour von namhaften Firmen oder den Teilnehmern selbst getragen werden.

Zahlreiche Prominente mit von der Partie

Mit dabei bei der Vor-Tour waren auch diesmal wieder zahlreiche Prominente aus den Bereichen Sport, Politik, Medizin, Showbusiness und Wirtschaft, die sich Jahr für Jahr in den Dienst der guten Sache stellen. Botschafterin ist beispielsweise Biathlon-Olympiasiegerin Petra Behle aus Biebertal, mit am Start waren unter anderem der Ex-Zehnkämpfer Guido Kratschmer, die Kunstrad-Weltmeisterinnen Lisa Hattemer und Julia Thürmer, der zweifache Radsport-Meister Reimund Dietzen sowie Tour-Schirmherrin und Biathlon-Olympiasiegerin Petra Behle sowie Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

JOST

Das Autohaus Kempen Löhr Automobile Vertriebs GmbH mit Sitz in Meckenheim stellte wieder ein Fahrzeug für die „Vor-Tour der Hoffnung“ zur Verfügung. Der neue Audi Q3 wurde an Edgar Steinborn und Manfred Rüddel übergeben. Foto: privat

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