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Wir haben es geschafft, zusammen!
Baumschulen Wilhelm Ley in Meckenheim beschäftigt Flüchtlinge
Meckenheim. Die Idee des Bayerischen Landwirtschaftsministers Helmut Brunner im Mai, Flüchtlinge in gärtnerischen oder landwirtschaftlichen Berufen unterzubringen, hatte die Wilhelm Ley GmbH Baumschulen in Meckenheim schon vergangenen November. Nach Überwindung immenser behördlicher Hürden war es vergangenen Donnerstag soweit: Die Arbeitsverträge für acht Flüchtlinge konnten im Hause Ley unterschrieben werden. Am Dienstag, war somit Arbeitsbeginn. Komplett eingekleidet und ausgestattet mit entsprechendem Werkzeug konnte es hochmotiviert losgehen.
Der erste Rückschlag für zwei neue Mitarbeiter folgte sogleich: Ab sofort müssen sie für die nächsten zwei Monate in den Deutsch-Integrationskurs, der für sie verpflichtend ist. Somit fallen sie für diese Zeit vielleicht ganz aus; sie werden entsprechend freigestellt. Da sie schon seit sechs Monaten ohne jegliche Möglichkeit, etwas zu machen, in Deutschland sind, ist es besonders ärgerlich. Das nächste Problem meldet sich schon: Da Sie immer noch teilweise in Turnhallen wohnen und jetzt ein eigenes Einkommen haben, müssen sie diese Wohnmöglichkeit räumen und suchen anderweitige Wohnmöglichkeiten. Wer kann da weiterhelfen, um Wohnraum in Meckenheim entsprechend zu finden?
Auch wenn die wichtigsten Hürden genommen sind, folgen viele weitere kleine oder größere, die zu nehmen sind und die man gemeinsam abarbeiten muss. Nachdem wir nun schon so weit gekommen sind, ist Geschäftsführer Christoph Dirksen zuversichtlich, dass sich diese jungen Männer in den Produktionsablauf und der Gemeinschaft in der Baumschule hervorragend integrieren lassen: „Wir freuen uns, einen Beitrag für eine sichere Zukunft geleistet zu haben!“
Arbeitsverträge für acht Flüchtlinge wurden unterschrieben.Fotos: privat
