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- Anzeige - Fünf Jahre Villa Ausonius in Oberfell

Wo die Liebe wohnt – blüht das Leben auf

Jubiläum für das erfolgreiche Modellprojekt des Landeskreises MYK

09.10.2019 - 09:50

Oberfell. „Alles – nur nicht ins Heim!“ Diese Gedanken, diese ausgesprochenen Worte beschäftigen viele ältere Menschen. Bedingt durch den demografischen Wandel und dem Verfall der herkömmlichen Familienstruktur, richtet sich seit langem der Blick auf Wohnformen, die ein Leben im Alter zufriedenstellen. Vor fünf Jahren bezogen in Oberfell zum ersten Mal Damen und Herren ihre „Premium Lebenswelt für Menschen im Alter“. Vorausgegangen war die Entwicklung eines Projektes für ein „Kompetenzzentrum Oberfell“, gemeinsam erarbeitet von der Ortsgemeinde Oberfell und der Projekt 3 „Liebe leben“ gGmbH in Mayen.

Es war der damalige Ortsbürgermeister Gottfried Thelen, der diesen Stein ins Rollen brachte. Dank seines großen Durchsetzungsvermögens und seiner Beharrlichkeit, konnte das Haus der Menschlichkeit – die Villa Ausonius - realisiert werden. Heute leben dort 24 Damen und Herren in zwei ambulant betreuten Wohngruppen und weitere Bewohner in zehn Appartements, in denen das Wohnen mit Service angeboten wird. Außerdem ist dort der ambulante Pflegedienst „Kompetenz zu Hause Rhein-Mosel“ integriert. In erster Linie ist es ein Angebot an die Bewohner/innen aus der Ortsgemeinde Oberfell und den umliegenden Orten in der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel.

Die Villa Ausonius ist Lebensraum mit häuslicher Atmosphäre, in der sich alle Bewohner/innen nach ihren Möglichkeiten und Talenten einbringen. Dieses erfolgreiche Modellprojekt des Landkreises Mayen-Koblenz – eines von zehn landesweit – feierte am 4. Oktober sein fünfjähriges Jubiläum. Uwe Berens, Geschäftsführer der Projekt 3 gGmbh, begrüßte die Gäste, unter ihnen Landrat Dr. Alexander Saftig, Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld, Ortsbürgermeister Detlef Reil und der ehemalige Ortsbürgermeister Gottfried Thelen, sowie die Bewohner/innen der Villa Ausonius. Er freute sich, den Freund und Förderer des Projektes Dr. Alexander Saftig begrüßen zu können, der nach langer schwerer Krankheit auf dem Weg der Besserung ist. Er dankte dem Organisationsteam für die Ausrichtung der Jubiläumsfeier. Besondere Worte fand er für Gottfried Thelen, der mit der Villa Ausonius sehr verbunden ist: „Ohne ihn wäre garnix“, sagte er kurz und prägnant.


Grußwort von Landrat Dr. Alexander Saftig


Auch Landrat Dr. Alexander Saftig richtete ein Grußwort an die Anwesenden, in der er die Wichtigkeit einer gut und breit angelegten Pflegestruktur in der ländlichen Region der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel betonte. Denn immer mehr ältere Menschen verfügen nicht mehr über ein stabiles Familiennetzwerk oder soziales Netzwerk: „Es wäre schön, wenn wir die genannten Faktoren direkt beeinflussen könnten, um dafür zu sorgen, dass Senioren im Alter wieder starke Netzwerke haben. Doch das können wir nicht! Wir können dem aber entgegenwirken und selbst Netzwerke aufbauen. Netzwerke, die den Menschen auch im Alter den nötigen Halt geben. Zu einem solchen Netzwerk hat sich die Villa Ausonius in den letzten fünf Jahren entwickelt.“ Er dankte Uwe Berens für die gute Zusammenarbeit und dessen Einsatz, von der die ganze Region profitiert: „Sie stehen auch nach fünf Jahren immer noch mit Rat und Tat zur Verfügung und geben ihre Erfahrungen gerne an andere weiter.“ Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit sozialer Kontakte: „Ohne diese verarmt die Seele. Es sind die Kontakte mit Menschen, die das Leben lebenswert machen. Die Arbeit hier vor Ort ist geprägt von Menschlichkeit!“ Auch er dankte Gottfried Thelen für seinen Einsatz und beglückwünschte ihn für die Realisierung. Als Jubiläumsgeschenk überbrachte er das Wappen der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, das es im Entstehungsjahr des Projektes 2014 noch nicht gab. „Die höchste Errungenschaft der Gesellschaft ist die Zufriedenheit im Alter“, Worte mit besonderer Bedeutung, ausgesprochen von Gottfried Thelen, dem Mann der ersten Stunde. Der oft gehörte Wunsch der Menschen, im Alter im gewohnten Umfeld zu bleiben, war die Geburtsstunde für das Modellprojekt Villa Ausonius. Dafür gründete sich in Oberfell der Bürgerverein, der die Menschen in Kontakt bringt. Dieser Verein, mit inzwischen 200 Mitgliedern/innen, war von Anfang an eingebunden. Durch dessen ehrenamtliche Arbeit werden die alten Netzwerke der früheren Großfamilien ersetzt. Auch Gottfried Thelen dankte der Projekt 3 gGmbh für die gute Zusammenarbeit. Die Jubiläumsveranstaltung wurde musikalisch vom Kirchenchor Oberfell, dem Männerchor Oberfell und dem Musikverein Oberfell eingerahmt. Diese ließen Lieder über das Leben, die Liebe, Hoffnung und Träume erklingen. Mit Leckereien für das leibliche Wohl endete die Feier für „Fünf Jahre Villa Ausonius“ und „Kompetenz zu Hause Rhein-Mosel“.

Information unter www.projekt-3.de, info@projekt-3.de und ausonius@projekt-3.de- EP

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Kommentare
juergen mueller:
Die SPD ist weder sozial noch bunt. Das letzte Aufbäumen einer Partei, der schon lange nichts mehr einfällt, ausser REDEN. Die deutsche Politik allgemein ist letzten Endes gar nicht bereit, um Besserungen zu bewirken - macht was sie will, verpulvert Millionen an Steuergelder - der Dumme ist der Steuerzahler - drückt sich vor ihren Aufgaben, legt ein Showgehabe an den Tag und zwar kommunal, landes- wie vor allem bundesweit, dass es einen nur noch ankotzt. Wie TV-Philosoph Precht mit Recht sagt:"Wir leben in einer (kranken) Gesellschaft, in der die Eliten das untere Drittel aufgegeben haben". Die Zahl der Menschen, die Gefahr laufen, da weiter herunterzurutschen, ist enorm - Dank einer Politikerkaste, die in erster Linie nur an sich denkt - baut sie Scheiße, wird ohne Konsequenz zurückgetreten.
K. Schmidt:
Das Schlimme ist ja eigentlich, dass es vermutlich wirklich eine nennenswerte Zahl von Leuten gibt, die glauben, mit bunten Lichtern in der Hand tatsächlich etwas bewirken zu können. Man könnte genauso gut Aktionen erfinden wie z.B. "Käsebrot für den Weltfrieden", und jeder der morgens ein Käsebrot frühstückt kann sich als Hüter des Weltfriedens feiern. Das ist der Welt und den Kriegstreibern zwar egal, aber fürs eigene Gemüt hat man was tolles auf die Beine gestellt. So wird auch dieser bunte Laternenumzug. Stupide Symbolpolitik, von Menschen die außer solchen Symbolen ansonsten wenig bewirken, gegen Menschen denen die Symbolik am Allerwertesten vorbeigehen wird. So wird die AfD nicht geschwächt, die SPD nicht wieder erstärken, und die Welt nicht verändert.
Stefan Knoll:
Man muß kein Fan der SPD sein, um diesen absolut notwendigen Widerstand gegen die AfD zu unterstützen. Gerade bei der AfD Rheinland-Pfalz potenziert sich stark rechtes Gedankengut und politische Unfähigkeit zur einer höchst gefährlichen Mischung. Genannt seien hier nur die Namen des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge und Justin Cedric Salka, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der AfD Westerwald, die beide im Verfassungsschutzbericht zur AfD erwähnt werden.
Juri Kanzow:
Sie war, trotz anderem Bemühen, nicht echt. Die Gossensprache der Frau Nahles kam unwirklich und gekünstelt herüber - und genau das ist eben nicht das Kennzeichen der echten Gossensprache. Die Frau wollte sich mit der Gossensprache bei den Kleinen Leuten anbiedern. Die aber durchschauten, dass da ein Emporkömmling es in die abgehobene Paukerkommune namens SPD-Führung geschafft hatte und in Wirklichkeit von oben herunter abwimmelte und vernebelte. Den katastrophalen Druck, den die unkontrollierte Einwanderung auf die Kleinen Leute ausübte (ihre bezahlbaren Wohnungen fast weg, ungekannter Konkurrenzkampf um schlecht bezahlte Arbeitsplätze trotz Mindestlohn, Sozialleistungen fast pari für deutsche Malocher und entlegene Einwanderer usw.) hat Frau Nahles konsequent in die rechte Ecke verschoben und das SPD-Desaster damit katalysiert. Der Absturz ins Bodenlose geht für die Partei so lange weiter, wie die genannten Themen auf dem Verbots-Index der Partei stehen.
Wally Karl:
Gott sei Dank!
Horst Daleki :
Ich kenne seit ihrem 17 Lebensjahr sie hat am Ende richtig gemacht leider hat sie meine Wahrung vor den Schmarotzer und Schleimer nicht wahrgenommen.
Uwe Klasen:
In einem Dokument auf der Webseite von AI zeigt diese NGO, dass Objektivität, Wahrheit und Wissenschaftlichkeit für sie keine Rolle spielen, wenn es um Israel geht. Damit ist AI als sogenannte "Menschenrechtsgruppe" gut Aufgehoben unter den Antisemiten dieser Welt!
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